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Abenteuerurlaub: offline für eine Woche!

Torsten hat den Nagel auf den Kopf getroffen – nach SLC scheint wirklich die Welt aufzuhören. Weder in unserer Station vor dem Grand Teton NP, noch im Grand Teton NP, noch im Yellowstone NP wurde uns Internet/Wifi geboten. Auf Anfrage hieß es im Yellowstone, dass lediglich im Besucherzentrum bei Old Faithful überhaupt die Möglichkeit bestünde online zu gehen.

Da merkt man erst wie stark dieses Medium inzwischen Bestandteil des täglichen und auch Urlaublebens ist. Mir fällt es schw ein Vergleich zu treffen … vielleicht wie Schuhe: es geht auch ohne, aber ist mit deutlich bequemer.

Durch unseren davor täglichen Berichte hatte die erzwungene mediale Trennung von der Welt natürlich auch einige besorgte Emails zur folge. Also: uns geht es gut, hier ist es wunderbar, ich habe die Bichte natürlich auch offline weiter geschrieben, sie folgen jetzt.

July 16th, 2010 at 1:15 by Martin Hiegl | 1 Comment
Posted in Reisetagebuch · Tags: Urlaub, USA

USA – Tag 7 – Salt Lake (City)

Nach der Nach in Evanston geht es heute natürlich weiter gen SLC. Da wir morgen dann eine enorme Strecke ohne groß was anschaun zu können, fahren müssen, nutzen wir den heutigen Tag auch gleich um mehr vom Great Salt Lake zu sehen.

Dazu eignet sich der Antelope Island State Park besondes gut. Der Great Salt Lake ist ein Überbleibsel von einem sozusagen vorzeitlichen See und hat lediglich die Vedunstung als Abfluss, wodurch der hohe Saltzgehalt entstand. Antelope Island ist seine größte Insel und bietet abgesehen von tollen Aussichten auch ca 500 Bisons. Und wir hatten das Glück, dass eines sich entschied direkt an der Straße zu grasen.

Als wir dann in Salt Lake City ankamen, war es superheiß. Da wir noch nicht einchecken konnten, haben wir den Wagen einfach beim Hampton Inn Downtown stehen lassen und sind auf Sightseeing Tour gegangen. Der zentrale Punkt in SLC ist dafür natürlich der Temple Square. Der Tempel ist wirklich beeindruckend für eine nicht-katholische Kirche. ;-) In die Gebäude sind wir nicht, da die ausschließlich mit Führung und Bekehrungsvideo besichtigt werden können. Vom State Capitol konnte ich ein sehr gutes Bild machen, wenn ich auch das Gefühl habe, dass die alle gleich aussehen. In Summe ist SLC nicht mehr als nett und ein “wenn man schon in der Gegend ist”.

Auf dem Rückweg hab ich einen lokalen Jugendlichen gefragt, wo der Apple Store sei – er hat gemeint, dass der Market zwei Blocks weiter Apples verkaufe. Okaaay …
Im Hotel konnte ich dann im Netz nachschaun und damit haben wir auch die Shoppingmeile gefunden, die auf den Plänen der Touristeninformation wie’s aussieht versteckt wird.

Leider waren die iPad USB Adapter out of Stock, aber wenn ich schon dort bin, hab ich mir die offizielle Hülle gekauft und Jule brauchte neue Kopfhörer. In dieser Einkaufsstraße gibt es auch ein Kino und so haben wir uns kurzfristig entschieden, ins Kino zu gehen: The Last Airbender. es ist ein unterhaltsamer Film, etwas zu dicht/gehetzt aber mit sehr schöner Filmmusik.

July 9th, 2010 at 6:53 by Martin Hiegl | 2 Comments
Posted in Reisetagebuch · Tags: Urlaub, USA

USA – Tag 6 – on the road to SLC

Der heutige Tag hatte vor allem den Zweck Richtung SLC zu kommen. Dabei wollten wir natürlich soviel Sehenswertes wie möglich mitnehmen.

Also folgten wir dem Highway 40 weiter. Der führt direkt am Dinosaur National Monument vorbei. Im Osten führt dabei eine etwas längere Straße zu einem tollen Blick auf den Green River. Im Westen dann gäbe es die eigentlich Dinosaurier Fossilien. Leider war genau der Bereich natürlich ausgerechnet heute geschlossen, so dass auch dort nur die Landschaft blieb.

Anstatt direkt weiter nach SLC zu fahren, machten wir ab Vernal einen kleinen Umweg über die Flaming Gorge Recreational Area. Und dort fing es dann an zu stürmen und regnen. Trotzdem hatten wir tolle Aussichten beim Red Canyon. Als wir dann zum Sheep Creek Canyon weiter sind, war es schon wieder vorbei und wir konnten ihn voll genießen.

An Viechern haben wir heute Präriehunde, wilde Pute/Truthahn, Antilopen und verwilderte Ziegen (laut Wikipedia gibt es in den USA keine echten Wildziegen – fail) gesehen.

Für die Nacht sind wir im Best Western in Evanston untergekommen. Abendessen gab es bei Lotty’s, eine bei yelp empfohlene, lokale Bar mit recht guten Burgern. Zum Spülen hab ich dabei Landshark Lager probiert … Leider amerikanisches Bier wie man es erwartet. Mein Favorit von den überregionalen amerikanischen Bieren bleibt weiter Sam Adams.

July 9th, 2010 at 5:47 by Martin Hiegl | No Comments
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USA – Tag 5 – through Rocky Mountain NP

Nachdem wir gestern den Tag im Rocky Mountain NP verbrachten, ist es heute schon an der Zeit weiterzuziehen. Allerdings bedeutet das auch den Großteil des Tages noch im Park zu bleiben, da wir ihn vollständig von Osten nach Westen durchqueren müssen. Eine Strecke, die seit den 20ern befahren werden kann, aber davon nachher noch mehr.

Dazu nahmen wir die Trail Ridge Road um sozusagen auch die ande Seite des Passes zu sehn. Bei Rock Cut (von dort ist das Bild unten eigentlich) auf 12k Fuß gibt es einen kleinen Weg durch die Tundra. Es mag nur ne halbe Meile sein, aber die knapp 300 Höhenfuß und sehr dünne Luft dabei haben es in sich.

Kurz danach kamen wir extrem nah an Wapitis vorbei – da waren keine 10 Meter zwischen uns und dem Viech. Natürlich folgten etliche weitere Scenic View Stopps bis wir endlich drüber waren.

Dort bot sich die Gelegenheit für eine kleine 5-Meilen-Wanderung zu eingefallenen Holzhütten. Zum Glück blieb es da relativ eben – das hätte uns mit der knallenden Mittagssonne sonst den Rest gegeben. Jule hat auch zwei weitere Schnaken gefüttert.

Ein besondees Erlebnis waren zwei Elche (Moose) die sich nahe eines Park-/Campingplatzes rumtrieben. Wir fuhren eigentlich nur vorbei, aber da bin ich schnell an die Seite, hab mein großes Objekiv rausgeholt und bin jagen gegangen. In diesen Momenten wird einem immer wieder klar, warum es sich lohnt in sowas zu investieren.

Im Kawuneeche Valley, ein wunderschönes, langgezogenes Tal, welches sozusagen den westlichen Abschluss des RM NP bildet, hat sich 1916 die Familie Holzwarth niedergelassen, nachdem er im Zuge der Prohibition, welche in Colorado noch etwas früher kam, seine Wirtschaft in Denver aufgeben musste. Seine Frau Sophie fühlte sich dort an ihre Heimat – den Schwarzwald – erinnert. Ohne jetzt die ganze Story wiederzugeben – es stehen noch die meisten original Hütten mit original Einrichtung inklusive vieler ausgestopften Viecher, Fellmäntel und Tellern mit deutscher Aufschrift (“Jedes Ding am rechten Ort spart dir Zeit und manches Wort” … oder so).

Das war unsere letzte Station im RM NP bevor wir den Highway 40 Richtung Salt Lake City besteigen. Eine glorifizierte Landstraße, auf der man meistens immerhin 65 mph fahren darf. Es war zwar eine idyllische Fahrt, aber es hat über 70 Meilen bis zur ersten größeren Stadt gebraucht, wo wir endlich Mittag- bzw inzwischen eher Abendessen konnten. 40 Meilen weiter dann die nächste, wo wir für heute im Best Western Station machen – Craig.

July 7th, 2010 at 5:28 by Martin Hiegl | No Comments
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USA – Tag 4 – Rocky Mountain NP

Heute abend hatte ich gewisse Schwierigkeiten beim Abendessen. Ich habe den Mund nicht mehr zu bekommen, nach all den unglaublichen Szenerien und wunderschönen Aussichten, die wir heute erleben durften.

Eigentlich hatten wir nur zwei Punkte auf den heutigen Plan, doch die hatten es in sich. Der erste Punkt war die erste Wanderung unserer Reise. Doch bevor wir loslegen konnten, mussten wir bei einer Apotheke vorbei. Vorgestern hat irgendein doofes Viech Jule gestochen und der Stich war inzwischen ganz schön geschwollen und juckte wie Hölle. Heute sind dann nochmal zwei Stiche dazugekommen. Jule mag kein blaues Blut haben, süß scheint es auf jeden Fall zu sein.

Für die Wanderung fuhren wir Richtung Bear Lake. Gegenüber den erfahrenen Rockies NP Besucher waren wir wohl etwas spät dran, denn die Parkplätze waren alle voll, so dass wir wieder auf halbe Höhe zum Park&Ride runter mussten. Auf dem Weg dahin haben wir noch beim Sprague Lake gehalten und einen Spaziergang um den See gemacht.

Vom P&R hat uns dann ein Shuttle zum Bear Lake Trail Head gebracht. Was folgte waren ca 7 Meilen Wanderung mit ca 1000 Höhenfuß hoch und runter. Belohnt wurden wir mit unfassbaren Aussichten und – bei dem enormen Andrang im Park unerwartet – Ruhe und “Einsamkeit” mit der Natur. Zum Nachvollziehen: Bear Lake Trailhead – Nymph Lake – Dream Lake – Lake Haiyaha – Alberta Falls – Glacier Gorge Trailhead

Da wir ursprünglich eine kürzere Strecke geplant hatten, war es dann auch schon halb drei als wir den Parkplatz wieder verließen und uns auf den Weg zum zweiten Tagespunkt machten: die Old Fall River Road, ein nicht (mehr?) geteerter Pass über die Berge, der in Schrittgeschwindigkeit one-way befahren werden kann und auf 12k Fuß mit der Trail Ridge Road, dem aktuellen, geteerten (naja), bidirektionalen (oder auch duplex) Pass über die Berge und durch den Park zusammentrifft. Von der Strecke bieten sich einmalige Ansichten auf Gletscher, Tundra, Täler, Bergketten … kurz die Rocky Mountains. Am Ende der Strecke und bei der Rückfahrt auf der Trail Ridge Road haben wir auch Wapitis (Elks) und ein Murmeltier (süüüß) gesehn.

Da oben blieb einem einfach der Atem weg und das lag nicht (nur) an der dünnen Luft, sondern an der atemberaubenden Landschaft. rundherum riesige Wiesenflächen (==Tundra), Eisfelder und Berge. Und dazwischen lauter winzige, wuselnde Menschlein. Ich kam mir schon lange nicht mehr so klein vor. In gewisser Weise rückt das auch die menschliche Existent in Perspektive. Klar können wir die höchsten Berge wegsprengen, die weitesten Wälder verbrennen und abholzen oder die mächtigsten Gletscher schmelzen. Aber im Vergleich zu den Entwicklungen, die die “nichtlebende” Natur bereits hinter sich hat, sind wir doch nur ein Kratzer im Lack, der einige Millionen oder auch nur Tausend Jahre in der Zukunft schon wieder auspoliert sein mag.

July 6th, 2010 at 4:06 by Martin Hiegl | No Comments
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USA – Tag 3 – towards Rocky Mountain NP

Immernoch vom Jetlag gebeutelt, begann der Tag früher als geplant. Aber das erste Erlebnis seit dem letzten Bericht war noch gestern abend. Um halb 10 als wir gerade schlafen wollten, tut es plötzlich mords Schläge- ein Feuerwerk. Ich bin mir nicht sicher, ob die sich nicht im Tag geirrt hatten. Leider war es auf der anderen Hotelseite und außer dem Krach bekamen wir nur ein bisschen gespiegelte Lichter im Gebäude gegenüber mit.
Zurück zu heute morgen: um 7 hielten wir es schliesslich nicht mehr aus und starteten den Tag. Richten. Zusammenpacken. Losfahren.
Das Ziel für heute ist Estes Park, das Tor zum Rocky Mountain National Park. Doch auf dem Weg dorthin gibt ein paar sehenswerte Stationen. Die erste war Golden, ein kleines Städtchen mit Häusern im Western-Stil, ehemalige Hauptstadt von Colorado und Heimat der anscheinend drittgrößten Brauerei der USA – Corrs.
Von dort führt auch eine wunderbare Straße zum Grab von William F. “Buffalo Bill” Cody auf dem Lookout Mountain. Zwar muss man immer wieder vorsichtig die Kampfradler überholen während man sich die Serpentinen hochschlängelt, aber die grandiose Aussicht entschädigt für alles.
Anstatt vom Grab dann weiter Richtung I70 abzufahren, lohnt es sich den Weg zurück Richtung Golden und dann den Highway 6 parallel zur Interstate zu nehmen. Man wird wieder mit großartigen Aussichten belohnt.
Auf dem Highway 119 geht es dann weiter Richtung Estes Park. In Nederland haben wir unterwegs noch etwas Wurst und Käse für ein Vesper gekauft, ansonsten unterbrechen nur die vielen Scenic View Stopps die Fahrt. Kurz vor Estes Park lohnt dann noch ein Halt bei Lily Lake mit ca 1,5 Meilen Kurzwanderung alias Spaziergang und ein paar Meilen weiter Marys Lake – dort haben wir schließlich gevespert.
Leider waren wir zu spät dran um den Old Fall Trail (?) von morgen vorzuziehen, so dass wir nur noch einen kleinen Trip in den Rocky Mountain NP unternahmen mit Horseshoe Park und Sheep Lakes plus Spaziergang am Estes Lake.
Für die Nacht kommen wir im Alpine Trailridge Inn unter – zum Glück hatte ich vorgebucht, hier sind quasi alle Hotels ausgebucht.

July 5th, 2010 at 4:40 by Martin Hiegl | No Comments
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USA – Tag 2 – Shopping und Denver

Wer Jule kennt, weiß, dass Shopping zum Pflichtprogramm gehört. Auch mit dem aktuellen Wechselkurs sollte man dabei das Sparpotential durch den Einkauf bei Outlet-Dörfern, wie es sie hier überall, gibt nicht unterschätzen. Das Motto “Zwischen 1€ ausgeben und 1€ nicht ausgeben, sind 2€ gespart.” zieht da natürlich nicht. Um die Sache abzukürzen: für den heutigen Morgen war Shopping in den Castle Rock Outlet Center geplant.
Die Leistungen unserer Nationalmannschaft hat diese Pläne allerdings nach hinten gerückt. In Deutschland ging ich noch davon aus, dass ich hier vor dem iPad sitzen und regelmäßig Reload drücken weden. Zu meiner übergroßen Freude habe ich heute morgen dann festgestellt, dass abc das Spiel live überträgt. Der Plan war eigentlich um 10 beim Outlet-Center zu sein, doch nachdem Klose es nicht geschafft hat, das Fass in der ersten Halbzeit zu zu machen, beschloss ich die zweite auch noch anzuschaun und wie ihr euch vorstellen könnt, hab ich es nicht bereut. SCHLAAAAAAAND!
Letztendlich hat es uns doch nur ‘ne halbe Stunde gekostet. GAP, Levi’s, Timberland, Tommy Hilfiger und Fossil (Handtasche!) sind nun etwas reicher und wir etwas ärmer.
Anschließend noch eine Runde zu Wal Mart um uns für unterwegs mit Getränke, Obst, Müsliriegel etc. einzudecken und “we’re all set”.
Nach einer kurzen Pause zur Erholung von der Hitze, haben wir auch noch Denver angeschaut. Die 1-Mile-City ist nett, hat aber nicht das gewisse Etwas, da NY oder SF so besondes machen. Am Ende unseres Trips werden wir nochmal Zeit für sie haben.
Abendgegessen haben wir in “Little Italy” – anscheinend der beste Italiener der Stadt. Und tatsächlich war er außerordentlich gut, doch als normalessende Europäer lohnt es sich die angebotenen halben Portionen nochmal zu teilen.

July 4th, 2010 at 4:00 by Martin Hiegl | No Comments
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USA – Tag 1 – Anreise

Schon bei der Reiseplanung haben wir Wert darauf gelegt, dass der erste Tag nicht zu heftig anfaengt und uns das Aufstehen zu einer moderaten Zeit erlaubt. Noch gestern haben wir auch alles fertig gepackt und hergerrichtet, so dass der Wecker erst um halb sieben klingeln musste. Viertel vor acht hat uns dann ein Blitz-Taxi abgeholt und zum Herrenberger Bahnhof gebracht. Wir konnten sogar eine S-Bahn früher nach Stuttgart nehmen und die Gelegenheit nutzen in der DB Lounge eine Choco Crema zu schluerfen, bevor es mit dem ICE weiter zum Frankfurter Flughafen ging.

Beim Check-In am Fernbahnhof dann die erste Überraschung: seit Februar darf auf Überseeflüge nur noch ein Gepäckstück pro Person mitgenommen werden. Für uns waren die zwei beim Buchen so selbstverständlich, dass wir da nicht besonders drauf geachtet hatten was sich nun in 40 Euro zusätzlicher Gebühren für die dritte Tasche niederschlug.

Bei der obligatorischen Durchleuchtungsaktion hat nicht nur mir das Bild meines großen Objektivs mit den Linsengruppen gefallen – der Sicherheitsmann hat mich prompt gebeten ihm zu folgen um den Rucksack auf Sprengstoff zu prüfen.

Der Flug dann war eigentlich unaufgeregt und wir haben hauptsaechlich geschlafen. Nur beim Anflug auf Washington wurde es ziemlich rumpelig.

In Washington hat uns Immigrations eine dreiviertel Stunde abgenommen. Wobei das deutlich länger gedauert hätte, wenn sie nicht auch die Citizen-Schalter mit genutzt hätten – das erste Mal, dass ich das erlebe. Btw. das grüne Formular brauch man nun nicht mehr und die Beamten haben wirklich auch die ganzen Bilder von einem von vorherigen Einreisen vor sich auf dem Bildschirm.
Auf jeden Fall war das Glück uns hold genug, dass es dann auch mit dem Anschluss einwandfrei geklappt hat. UA hat uns auch noch Plätze im Economy Plus nebeneinander gegeben. Jule hat den Flug wieder veschlafen, ich hab mir “Clash of the Titans” auf dem Minibildschirm angeschaut.

Als wir in Denver um ca sieben ankamen hatte es immernoch ca 30 Grad, die durch die Trockenheit aber nicht ganz so unangenehm sind. Um an den letzten Jeep Grand Cherokee zu kommen, war ich bereit bei Alamo upzugraden worauf die Dame uns auch Jule als zweiten Fahrer frei gab.

Auch wenn wir totmüde waren als wir dann um ca neune im Crown Plaza eingecheckt hatten, sind wir nochmal raus um etwas zu abend zu essen. Einmal um den Block ist das Denver Hard Rock Cafe, wo wir den Tag dann mit Burger und Sam Adams ausklingen ließen.

July 3rd, 2010 at 23:18 by Martin Hiegl | No Comments
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Urlaubsvorbereitung – USA Mittlerer Nordwesten (Fs)

Nur noch wenige Tage und wir dürfen endlich den Flieger ins gelobte Land besteigen. Naja, um genau zu sein liegt davor eine Zugfahrt zum Frankfurter Flughafen. Da hatten wir richtig Glück und konnten ein sehr günstiges, natürlich zuggebundenes 1. Klasse Ticket lösen. Die Feinplanung steht inzwischen mit unzähligen National Parks, tausenden von Kilometern Straße und jede Menge Wanderungen.

Die letzte Woche vor Urlaubsbeginn ist immer die stressigste. Da hilft nur rechtzeitig eine Liste schreiben mit allem was besorgt werden muss, den Kleidern die aussortiert und nicht mehr angezogen werden dürfen und was sonst noch alles gepackt werden muss. Unsere Liste steht zum Glück und muss nun nur noch vollständig durchgegangen und abgehakt werden. Auch im Beruf muss sollte soviel wie möglich noch abgeschlossen und der Rest sauber übergeben werden. Da steh ich denk ich ganz gut da und kann ohne schlechtes Gewissen oder zuviel Rückblick den Laptop dann zumachen.

Gestern hab ich die Dollars für den Start von der Bank und mich wohl über’s Ohr hauen lassen. BW Bank gab mir etwas unter 1,19 USD für nen Euro – Oanda zeigt etwas über 1,23 USD für gestern. Vielleicht sind das auch nur 5% Gebühr – im Vergleich zu den Veränderungen, denen der Wechselkurs seit der Planung unserer Reise unterlag sind das auf jeden Fall Peanuts. Ich bin froh, dass er sich jetzt wieder über den 1,20 etwas stabilisiert hat.

Letztes mal hab ich Betazed, mein Asus eee, dabei gehabt um die Bilder der Kamera abzusichern und für den nächsten Tag jeweils die Übernachtungsmöglichkeiten auszuloten. Dieses mal wir ein Ba’ku, mein iPad, mein Begleiter werden. Mit Hilfe von Sugarsync versuche ich die Bilder dann auch gleich online abzusichern. Letztes mal hatte ich auch noch alles als RAW fotografiert um mir alle Optionen zur Bildentwicklung offenzuhalten. Letztendlich habe ich das nicht genutzt, so dass ich mich entschieden hab mich nun mit JPEG zu begnügen. Ob ich mein Stativ mitnehme hab ich noch nicht final entschieden – vielleicht sollte ich mir doch noch ein Einbein holen.

June 29th, 2010 at 10:51 by Martin Hiegl | 1 Comment
Posted in Reisetagebuch · Tags: Roadtrip, Urlaub, USA

Urlaubsvorbereitung – USA Mittlerer Nordwesten

Nun sind es schon anderthalb Jahre her, seit wir den Roadtrip durch den Mittleren Westen der USA gemacht haben. Zeit für den nächsten großen Urlaub dieses Jahr. Die Gegend hat es uns getan und tatsächlich gibt es drüben noch etliche Stellen zu entdecken und National Parks zu bewandern. Für uns ist klar, dass es dieses Mal etwas nördlicher gehen soll mit Yellowstone NP und Glacier NP. Um jedoch einen genauen Plan zu machen, nimmt man sinnvollerweise Reiseführer in die Hand. Baedeker, Iwanowski’s und als Ergänzung der National Geographic NP-Führer waren unsere Wahl nach einer halben Stunde stöbern beim Wittwer. Zuerst dachten wir von SF über SLC und die Nationalparks bis nach Seattle und an der Küste wieder runterzufahren. Nach ausführlicher Lektüre am Sonntag haben wir uns aber auf folgende grobe Strecke geeinigt:

Road Trip - Mittlerer Nordwesten

Ab Denver über SLC, Yellowstone, Glacier, wieder runter nach Cody und zu den Badland und wieder runter Denver. Knapp 5,5k Kilometer in knapp 4 Wochen mit längeren Aufenthalten in Yellowstone und Glacier NP. Als nächstes geht es an die Feinplanung der Strecke und Flugbuchung. Ich freu mich schon auf den Sommer :-)

February 8th, 2010 at 22:08 by Martin Hiegl | 8 Comments
Posted in Reisetagebuch · Tags: Roadtrip, Urlaub, USA

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