MacBook Air – suboptimal
Was ein Weg, den Apple da mit seinem Subnotebook MacBook Air eingeschlagen hat und trotzdem gibt es viel zu kritisieren. Dazu zähle ich nicht das fehlende DVD-Laufwerk und den fehlenden Ethernet-Port. Auf Ersteres kann bei so einem Gerät in jedem Fall verzichtet werden, es ist nur konsequent. Beim Ethernet-Port wird vor allem die Größe das Problem gewesen sein. Die könnte heutzutage natürlich wesentlich kleiner sein, aber die Technik ist nun mal alt. Glücklicherweise ist sie schon wieder so alt, dass sie mittelfristig obsolet sein wird – ich nutze auf Arbeit quasi nur noch WLAN. Wie schon bei der Diskette geht Apple den Schritt als Erster.
Was mir aber fehlt sind ein weiterer USB-Port, ein Firewire-Port und vor allem UMTS. Alles drei wäre meines Erachtens ohne Probleme integrierbar gewesen. Ein kleiner Schacht für die SIM-Karte und neben dem Stromanschluss die zwei weiteren Ports. Die Akkulaufzeit von fünf Stunden scheint mir auch eher lächerlich für so ein Gerät, ist aber wohl wieder der Größe geschuldet.
Ein letzter Punkt, der bei dem aktuell schwachen Dollar ärgerlicher ist, als je zuvor: der Preis.
1.799 Dollars, was an sich schon ein stolzer Preis ist, entsprechen 1.223.14 Euro. Mehrwertsteuer drauf und wir sind bei 1.455,54 Euro. Um einen schönen Preis zu bekommen, hätte Apple auch gut 1.499 Euro daraus machen können, aber 1.699 Euro sind eine Frechheit.
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