Mobile-Blogging
Ich habe schon länger vor mein iPhone und die integrierte Kamera verstärkt für’s Moblogging zu nutzen. Nach einigen versuchen hier im Blog hab ich mich jedoch entschieden das auszulagern. Es wäre übertrieben dafür eine zweite WordPress-Infrastruktur hochzuziehen, wo es doch inzwischen etliche sehr gute hosted Alternativen gibt. Zu habe ich z.B. schon seit längerem auch eine tumblr-Seite, die so vor sich hin tumblrt. vowe hat letztens Posterous empfohlen, was mich dazu bewog es näher anzuschaun. Und es ist tatsächlich deutlich besser noch als tumblr, bietet es doch mindestens genauso einfache Verwaltung und Publishing-Optionen, kombiniert mit richtigen Kommentaren und auch der Möglichkeit es unter eigener Domain zu betreiben. Unter hiegl.me findet ihr also in Zukunft mein Mo-Picture-Blog.
Domain-Hosting
Um Posterous unter einer eigenen Domain nutzen zu können, muss am A Resource Record rumgespielt werden. Das hätte mein Provider zwar auch für mich gemacht, aber ich dachte das sei eine gute Gelegenheit etwas anderes auszuprobieren und habe hiegl.me bei GoDaddy registriert. Dort ist das nicht nur deutlich günstiger, sondern man hat auch die volle Macht über die Domain. Bisher gefällt mir das abgesehen von der viel zu überfüllten Webseite ganz gut. Eventuell spiel ich demnächst auch noch ein bisschen mit dem Webspace dort rum – dann berichte ich auch darüber.
Photo-Sharing
Lange habe ich mich gesträubt Flickr zu meiner Photosharing-Seite zu machen. Mein Favorit für diese Position war eigentlich immer 23hq. Der hauptsächliche Punkt, der 23hq für mich nicht nutzbar macht, ist die fehlende Verschlüsselung. Dies wird sich auch nicht in absehbarer Zeit ändern, so dass ich mich jetzt doch mal für eine andere Seite entscheiden musste. Flickr bietet mir als führende Fotoseite eine Integration in quasi alle anderen Dienste, speziell in iPhoto und Posterous, und hat auch sonst alle Features, die ich gerne hätte. Damit war es erste Wahl. Meine Fotos findet ihr in Zukunft also auch auf Flickr.
Online-Backup
Als ich mich letztens über die Storage-Cloud Amazon S3 informiert habe, bin ich auf die Anleitung eines automatisierten Backups zur Cloud gestoßen. Der Storage ist natürlich enorm günstig, so dass sich eine solche Nutzung geradezu aufdrängt. Die ebenfalls populäre Rackspace Cloud bietet etwas andere Preiskonditionen, bietet aber vergleichbare Funktionalität. Ok, bevor ich mit glasigen Augen zugreife der Realitätscheck: selbst wenn ich nur meine Bilder und meine (gekaufte und gerippte) Musik absichere, so komme ich auf mindestens 150 GB. Unter der Einschränkung auf die Kosten des Storages, ohne Transfer, komme ich damit schon auf 27 USD bei Amazon und 22,5USD bei Mosso (Rackspace) pro Monat. Als Privatperson lohnt sich das nicht, denn EMC bietet mit Mozy Home für nicht ganz 5 USD pro Monat unlimitierten Backup-Platz – das hört sich doch noch deutlich besser an.