Forest Canyon View

July 6, 2010 14:52 pm · 2 comments



Forest Canyon View, originally uploaded by mwhiegl.

Heute abend hatte ich gewisse Schwierigkeiten beim Abendessen. Ich habe den Mund nicht mehr zu bekommen, nach all den unglaublichen Szenerien und wunderschönen Aussichten, die wir heute erleben durften.

Eigentlich hatten wir nur zwei Punkte auf den heutigen Plan, doch die hatten es in sich. Der erste Punkt war die erste Wanderung unserer Reise. Doch bevor wir loslegen konnten, mussten wir bei einer Apotheke vorbei. Vorgestern hat irgendein doofes Viech Jule gestochen und der Stich war inzwischen ganz schön geschwollen und juckte wie Hölle. Heute sind dann nochmal zwei Stiche dazugekommen. Jule mag kein blaues Blut haben, süß scheint es auf jeden Fall zu sein.

Für die Wanderung fuhren wir Richtung Bear Lake. Gegenüber den erfahrenen Rockies NP Besucher waren wir wohl etwas spät dran, denn die Parkplätze waren alle voll, so dass wir wieder auf halbe Höhe zum Park&Ride runter mussten. Auf dem Weg dahin haben wir noch beim Sprague Lake gehalten und einen Spaziergang um den See gemacht.

Vom P&R hat uns dann ein Shuttle zum Bear Lake Trail Head gebracht. Was folgte waren ca 7 Meilen Wanderung mit ca 1000 Höhenfuß hoch und runter. Belohnt wurden wir mit unfassbaren Aussichten und – bei dem enormen Andrang im Park unerwartet – Ruhe und “Einsamkeit” mit der Natur. Zum Nachvollziehen: Bear Lake Trailhead – Nymph Lake – Dream Lake – Lake Haiyaha – Alberta Falls – Glacier Gorge Trailhead

Da wir ursprünglich eine kürzere Strecke geplant hatten, war es dann auch schon halb drei als wir den Parkplatz wieder verließen und uns auf den Weg zum zweiten Tagespunkt machten: die Old Fall River Road, ein nicht (mehr?) geteerter Pass über die Berge, der in Schrittgeschwindigkeit one-way befahren werden kann und auf 12k Fuß mit der Trail Ridge Road, dem aktuellen, geteerten (naja), bidirektionalen (oder auch duplex) Pass über die Berge und durch den Park zusammentrifft. Von der Strecke bieten sich einmalige Ansichten auf Gletscher, Tundra, Täler, Bergketten … kurz die Rocky Mountains. Am Ende der Strecke und bei der Rückfahrt auf der Trail Ridge Road haben wir auch Wapitis (Elks) und ein Murmeltier (süüüß) gesehn.

Da oben blieb einem einfach der Atem weg und das lag nicht (nur) an der dünnen Luft, sondern an der atemberaubenden Landschaft. rundherum riesige Wiesenflächen (==Tundra), Eisfelder und Berge. Und dazwischen lauter winzige, wuselnde Menschlein. Ich kam mir schon lange nicht mehr so klein vor. In gewisser Weise rückt das auch die menschliche Existent in Perspektive. Klar können wir die höchsten Berge wegsprengen, die weitesten Wälder verbrennen und abholzen oder die mächtigsten Gletscher schmelzen. Aber im Vergleich zu den Entwicklungen, die die “nichtlebende” Natur bereits hinter sich hat, sind wir doch nur ein Kratzer im Lack, der einige Millionen oder auch nur Tausend Jahre in der Zukunft schon wieder auspoliert sein mag.

Immernoch vom Jetlag gebeutelt, begann der Tag früher als geplant. Aber das erste Erlebnis seit dem letzten Bericht war noch gestern abend. Um halb 10 als wir gerade schlafen wollten, tut es plötzlich mords Schläge- ein Feuerwerk. Ich bin mir nicht sicher, ob die sich nicht im Tag geirrt hatten. Leider war es auf der anderen Hotelseite und außer dem Krach bekamen wir nur ein bisschen gespiegelte Lichter im Gebäude gegenüber mit.
Zurück zu heute morgen: um 7 hielten wir es schliesslich nicht mehr aus und starteten den Tag. Richten. Zusammenpacken. Losfahren.
Das Ziel für heute ist Estes Park, das Tor zum Rocky Mountain National Park. Doch auf dem Weg dorthin gibt ein paar sehenswerte Stationen. Die erste war Golden, ein kleines Städtchen mit Häusern im Western-Stil, ehemalige Hauptstadt von Colorado und Heimat der anscheinend drittgrößten Brauerei der USA – Corrs.
Von dort führt auch eine wunderbare Straße zum Grab von William F. “Buffalo Bill” Cody auf dem Lookout Mountain. Zwar muss man immer wieder vorsichtig die Kampfradler überholen während man sich die Serpentinen hochschlängelt, aber die grandiose Aussicht entschädigt für alles.
Anstatt vom Grab dann weiter Richtung I70 abzufahren, lohnt es sich den Weg zurück Richtung Golden und dann den Highway 6 parallel zur Interstate zu nehmen. Man wird wieder mit großartigen Aussichten belohnt.
Auf dem Highway 119 geht es dann weiter Richtung Estes Park. In Nederland haben wir unterwegs noch etwas Wurst und Käse für ein Vesper gekauft, ansonsten unterbrechen nur die vielen Scenic View Stopps die Fahrt. Kurz vor Estes Park lohnt dann noch ein Halt bei Lily Lake mit ca 1,5 Meilen Kurzwanderung alias Spaziergang und ein paar Meilen weiter Marys Lake – dort haben wir schließlich gevespert.
Leider waren wir zu spät dran um den Old Fall Trail (?) von morgen vorzuziehen, so dass wir nur noch einen kleinen Trip in den Rocky Mountain NP unternahmen mit Horseshoe Park und Sheep Lakes plus Spaziergang am Estes Lake.
Für die Nacht kommen wir im Alpine Trailridge Inn unter – zum Glück hatte ich vorgebucht, hier sind quasi alle Hotels ausgebucht.

Wer Jule kennt, weiß, dass Shopping zum Pflichtprogramm gehört. Auch mit dem aktuellen Wechselkurs sollte man dabei das Sparpotential durch den Einkauf bei Outlet-Dörfern, wie es sie hier überall, gibt nicht unterschätzen. Das Motto “Zwischen 1€ ausgeben und 1€ nicht ausgeben, sind 2€ gespart.” zieht da natürlich nicht. Um die Sache abzukürzen: für den heutigen Morgen war Shopping in den Castle Rock Outlet Center geplant.
Die Leistungen unserer Nationalmannschaft hat diese Pläne allerdings nach hinten gerückt. In Deutschland ging ich noch davon aus, dass ich hier vor dem iPad sitzen und regelmäßig Reload drücken weden. Zu meiner übergroßen Freude habe ich heute morgen dann festgestellt, dass abc das Spiel live überträgt. Der Plan war eigentlich um 10 beim Outlet-Center zu sein, doch nachdem Klose es nicht geschafft hat, das Fass in der ersten Halbzeit zu zu machen, beschloss ich die zweite auch noch anzuschaun und wie ihr euch vorstellen könnt, hab ich es nicht bereut. SCHLAAAAAAAND!
Letztendlich hat es uns doch nur ‘ne halbe Stunde gekostet. GAP, Levi’s, Timberland, Tommy Hilfiger und Fossil (Handtasche!) sind nun etwas reicher und wir etwas ärmer.
Anschließend noch eine Runde zu Wal Mart um uns für unterwegs mit Getränke, Obst, Müsliriegel etc. einzudecken und “we’re all set”.
Nach einer kurzen Pause zur Erholung von der Hitze, haben wir auch noch Denver angeschaut. Die 1-Mile-City ist nett, hat aber nicht das gewisse Etwas, da NY oder SF so besondes machen. Am Ende unseres Trips werden wir nochmal Zeit für sie haben.
Abendgegessen haben wir in “Little Italy” – anscheinend der beste Italiener der Stadt. Und tatsächlich war er außerordentlich gut, doch als normalessende Europäer lohnt es sich die angebotenen halben Portionen nochmal zu teilen.

USA – Tag 1 – Anreise

July 3, 2010 23:18 pm · 0 comments

Schon bei der Reiseplanung haben wir Wert darauf gelegt, dass der erste Tag nicht zu heftig anfaengt und uns das Aufstehen zu einer moderaten Zeit erlaubt. Noch gestern haben wir auch alles fertig gepackt und hergerrichtet, so dass der Wecker erst um halb sieben klingeln musste. Viertel vor acht hat uns dann ein Blitz-Taxi abgeholt und zum Herrenberger Bahnhof gebracht. Wir konnten sogar eine S-Bahn früher nach Stuttgart nehmen und die Gelegenheit nutzen in der DB Lounge eine Choco Crema zu schluerfen, bevor es mit dem ICE weiter zum Frankfurter Flughafen ging.

Beim Check-In am Fernbahnhof dann die erste Überraschung: seit Februar darf auf Überseeflüge nur noch ein Gepäckstück pro Person mitgenommen werden. Für uns waren die zwei beim Buchen so selbstverständlich, dass wir da nicht besonders drauf geachtet hatten was sich nun in 40 Euro zusätzlicher Gebühren für die dritte Tasche niederschlug.

Bei der obligatorischen Durchleuchtungsaktion hat nicht nur mir das Bild meines großen Objektivs mit den Linsengruppen gefallen – der Sicherheitsmann hat mich prompt gebeten ihm zu folgen um den Rucksack auf Sprengstoff zu prüfen.

Der Flug dann war eigentlich unaufgeregt und wir haben hauptsaechlich geschlafen. Nur beim Anflug auf Washington wurde es ziemlich rumpelig.

In Washington hat uns Immigrations eine dreiviertel Stunde abgenommen. Wobei das deutlich länger gedauert hätte, wenn sie nicht auch die Citizen-Schalter mit genutzt hätten – das erste Mal, dass ich das erlebe. Btw. das grüne Formular brauch man nun nicht mehr und die Beamten haben wirklich auch die ganzen Bilder von einem von vorherigen Einreisen vor sich auf dem Bildschirm.
Auf jeden Fall war das Glück uns hold genug, dass es dann auch mit dem Anschluss einwandfrei geklappt hat. UA hat uns auch noch Plätze im Economy Plus nebeneinander gegeben. Jule hat den Flug wieder veschlafen, ich hab mir “Clash of the Titans” auf dem Minibildschirm angeschaut.

Als wir in Denver um ca sieben ankamen hatte es immernoch ca 30 Grad, die durch die Trockenheit aber nicht ganz so unangenehm sind. Um an den letzten Jeep Grand Cherokee zu kommen, war ich bereit bei Alamo upzugraden worauf die Dame uns auch Jule als zweiten Fahrer frei gab.

Auch wenn wir totmüde waren als wir dann um ca neune im Crown Plaza eingecheckt hatten, sind wir nochmal raus um etwas zu abend zu essen. Einmal um den Block ist das Denver Hard Rock Cafe, wo wir den Tag dann mit Burger und Sam Adams ausklingen ließen.

Major Minority Dilemma

June 29, 2010 13:54 pm · 0 comments

The NYT writes about the major minority or minor majority in NY’s City Hall

The city’s non-Hispanic white population is now 35 percent[...].
But Mr. Bloomberg presides over an administration in which more than 70 percent of the senior jobs are held by whites[...].
“Obviously, it demonstrates no greater commitment under Bloomberg [...] in appointing minorities to high-level positions in government,” said Abraham May Jr., executive director of the city’s Equal Employment Practices Commission[...].

Just to get that straight – at 35% the non-Hispanic white population of New York is clearly a minority. Thus if 70% of the administration is non-Hispanic white there’s in fact a great commitment of appointing minorities to high-level positions in government.

I know that this diversity and minority discussion is very important in the US. Also I clearly see the advantages of diversity in administrations, companies, any institutions. However if you want to complain that there are 70% whites in NY’s City Hall you shouldn’t use the minority flag as the whites are the minority in NY. On the other hand not using it and pointing out the lack of representation of NY’s population mix could result in needing to accept a 70% white government in cities with 70% white population. Tough call.

Nur noch wenige Tage und wir dürfen endlich den Flieger ins gelobte Land besteigen. Naja, um genau zu sein liegt davor eine Zugfahrt zum Frankfurter Flughafen. Da hatten wir richtig Glück und konnten ein sehr günstiges, natürlich zuggebundenes 1. Klasse Ticket lösen. Die Feinplanung steht inzwischen mit unzähligen National Parks, tausenden von Kilometern Straße und jede Menge Wanderungen.

Die letzte Woche vor Urlaubsbeginn ist immer die stressigste. Da hilft nur rechtzeitig eine Liste schreiben mit allem was besorgt werden muss, den Kleidern die aussortiert und nicht mehr angezogen werden dürfen und was sonst noch alles gepackt werden muss. Unsere Liste steht zum Glück und muss nun nur noch vollständig durchgegangen und abgehakt werden. Auch im Beruf muss sollte soviel wie möglich noch abgeschlossen und der Rest sauber übergeben werden. Da steh ich denk ich ganz gut da und kann ohne schlechtes Gewissen oder zuviel Rückblick den Laptop dann zumachen.

Gestern hab ich die Dollars für den Start von der Bank und mich wohl über’s Ohr hauen lassen. BW Bank gab mir etwas unter 1,19 USD für nen Euro – Oanda zeigt etwas über 1,23 USD für gestern. Vielleicht sind das auch nur 5% Gebühr – im Vergleich zu den Veränderungen, denen der Wechselkurs seit der Planung unserer Reise unterlag sind das auf jeden Fall Peanuts. Ich bin froh, dass er sich jetzt wieder über den 1,20 etwas stabilisiert hat.

Letztes mal hab ich Betazed, mein Asus eee, dabei gehabt um die Bilder der Kamera abzusichern und für den nächsten Tag jeweils die Übernachtungsmöglichkeiten auszuloten. Dieses mal wir ein Ba’ku, mein iPad, mein Begleiter werden. Mit Hilfe von Sugarsync versuche ich die Bilder dann auch gleich online abzusichern. Letztes mal hatte ich auch noch alles als RAW fotografiert um mir alle Optionen zur Bildentwicklung offenzuhalten. Letztendlich habe ich das nicht genutzt, so dass ich mich entschieden hab mich nun mit JPEG zu begnügen. Ob ich mein Stativ mitnehme hab ich noch nicht final entschieden – vielleicht sollte ich mir doch noch ein Einbein holen.

There are plenty of Dropbox vs Sugarsync reviews and blog posts – some in favor of the one and some in favor of the other. For me there were two arguments that brought me to SugarSync: syncing different folders (music and pictures) and less bucks for the space (well … music and pictures …). While the Magic Briefcase for instant syncing between different computers is a nice try in providing Dropbox functionality it fails the elegance. Furthermore there are a lot of iPad and iPhone that integrate with Dropbox but not with SugarSync and it’s not even possible to use WebDAV as a workaround. My solution to that matter: using both – SugarSync and Dropbox. However while I’m a paying SugarSync customer for now I stay with the free Dropbox plan.

Now there are different ways the combined use could look like. Using a Magic Briefcase folder for the one and a Dropbox folder for the other without any integration is the most obvious one. However as they offer nearly the same functionality or at least have the same usage scenario it kind of makes sense to integrate. An easy solution could be to use another synchronization software – e.g. synk (what I use to sync music and pictures also to my NAS). However that means using twice the space on your hard drive – not very efficient. The most elegant solution is to use the same folder for both.

First I tried to get SugarSync to use the Dropbox folder as Magic Briefcase by moving the MB out of my documents folder, moving the DBF somewhere else, renaming the MB to Dropbox and replacing it again with the Dropbox folder. Didn’t work – don’t ask why. The problem was the last step – I do not need to replace the old-MB-new-DBF with the old-DBF. Dropbox does only care about a folder in my home directory calles Dropbox. Well … can-do-ski, baby doll.

As a next step I will try the same tomorrow on a Windows machine however I see no reason why it shouldn’t work smoothly there as well.

In Deutschland hat sich die Qualität der Pkw- und Lkw-Fahrer deutlich verschlechtert. Aus diesem Grund hat das Straßenverkehrsamt ein neues System eingeführt, um die schlechten Fahrer zu identifizieren.

Mit sofortiger Wirkung werden allen Fahrern, die sich im Straßenverkehr schlecht benehmen -unter anderem durch plötzliches Anhalten, zu dichtem Auffahren, Überholen an gefährlichen Stellen, Abbiegen ohne zu blinken, Drehen auf Hauptstraßen und rechts überholen- Fahnen ausgehändigt. Sie sind rot, mit einem schwarzen Streifen oben und einem gelben Streifen unten. Dadurch sind sie für andere Verkehrsteilnehmer als unfähige Autofahrer zu identifizieren. Diese Fahnen werden an der Autotür oder dem Außenspiegel befestigt und müssen für alle anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein.

Die Fahrer, die eine besonders schwache Leistung gezeigt haben, müssen je eine Fahne auf beiden Seiten ihres Autos befestigen, um auf ihre fehlende Fahrkunst aufmerksam zu machen.

Thx, Anja. Verfasser mir unbekannt.

For almost two weeks I use an iPad now – Ba’Ku. One of the first applications I was looking for was a streaming client. There are a lot of those for the iPad and iPhone. Most of them just stream the stuff the device can play by itself afterwards (e.g. PlugPlayer) others offer also to stream xvid encoded stuff, however they need a server programm that runs on the computer (e.g. Air Video). However I use a Synolody DS210j NAS as UPnP/DLNA media server and do not want to keep my iMac running just for streaming a recoded video.

There is one iPhone application that offers to play streamed and xvid encoded videos natively on the iPhone – and thereby also on the iPad: Airplayer

And wat can I say – it works like a charm. The same vendor offers also a player if you do not want to stream but copy the files onto your iPhone/iPad – OPlayer – and it seems that quite recently there’s with yxplayer also another – more expensive – app for that. However I’ve seen no other app offering the native streaming capability as Airplayer does. For me it is a clear must-have if you use UPnP/DLNA and an iPad.