05.08.2005, 23:09 Uhr
War gerade in Die Insel. Zum Film werd ich morgen noch was schreiben - heute schreibe ich was zu seiner Eigenschaft als Werbefilm. Vertreten waren Puma, Nike, Apple, Microsoft (MSN Search), Lexus, Daimler, Nokia und HP und dann sicher noch einige andere, welche ich nicht aufgeschnappt habe, weil ich es teilweise doch noch geschafft habe mich dem Film zuzuwenden. Die Produktplatzierungen waren aber nicht etwa irgendwie versteckt und unterschwellig, nein, sie sprangen ein förmlich an. Und genau da ist der Punkt erreicht, bei welchem es unangenehm wird. Der letzte Film, welcher mir dabei so negativ aufgefallen ist war Blade Trinity mit Apples iMac, iBook, iPod, iTunes …. Ich gehe leider davon aus, dass dies in Zukunft “normal” werden wird. Irgendwann kommen die Filme, welche eigentlich nur zur Werbung geschrieben und gedreht werden und dann ist für mich das Ende des Kinozeitalters erreicht.
05.08.2005, 17:56 Uhr
… so hätte ich zum nächsten Kündigungstermin einen neuen Provider mit Blog. Siehe dazu die Diskussion beim lawblogger zu asozialen “Powersurfern” und Fairness und Ehrlichkeit beim Provider.
05.08.2005, 13:38 Uhr
Befreit die Enzyklopädie
Befreit das Wörterbuch
Befreit die Ausbildung vom Kindergarten bis zur Universität
Befreit die Musik
Befreit die Kunst
Befreit die Dateiformate
Befreit die Landkarten
Befreit die Produktcodes
Befreit die TV-Listings
Befreit die Communities
So sieht das zumindest Jimmy Wales
05.08.2005, 11:06 Uhr
alias Dirk Schneider ist ein unabhängiger Kandidat für den Bundestag aus Frankfurt am Main. Sein Ansatz ist im Falle der Wahl keine Partei zu vertreten, sondern seine Wähler zu vertreten. So etwas imponiert mir und unterstütze ich auch. Von mir aus könnten Parteien abgeschafft werden - es gibt andere Möglichkeiten sich zu organisieren, ohne soviel Steuergelder zu verschwenden.
Zwei weitere Gedanken zur Kanzlerwahl Bundestagswahl:
a) sollte ein Kanzlerkandidat erst nach der Bundestagswahl nominiert und ausgerufen werden dürfen und b) sollten Parteivorsitzende nicht gleichzeitig Kanzler sein dürfen (wegen der Gewaltenteilung).
04.08.2005, 15:26 Uhr
Nachdem ich schon in meinem letzten Beitrag erwähnt habe, dass wir nicht den Kanzler, sondern den Bundestag wählen, so bringen mich dieser und dieser Beitrag aus dem Wahlblog dazu es nochmals in einem extra Artikel zu betonen.
Die deutsche Demokratie ist eigentlich als parlamentarische Demokratie entwickelt worden und des Kanzlers Rechte wurden nach den Erfahrungen mit der Weimarer Republik, welche auch heute noch in Erinnerung bleiben sollten, stark beschnitten. Nun wandelt sich Deutschland zu einer Kanzlerdemokratie, welche die kleine Schwester der präsidentiellen Demokratie ist. Die Unabhängigkeit von Exekutive und Legislative ist ja schon länger nicht mehr gegeben und so trudelt die deutsche DEmokratie langsam aber sicher auf ihr Ende zu.
Mich würde interessieren, was der Großtteil der Deutschen auf die Frage “Wen wählen Sie am 18. September?” antworten würde.
Den Bundestag? Die CDU/SPD/FDP/Grüne …? Den Kanzler? Angela Merkel? Gerhard Schröder? Meinen Abgeordneten?
Ich vermute leider stark, dass sich die Mehrheit zwischen dem 3. und dem 5. Punkt befinden würde.