Idle

03.11.2011

Do you know this feeling when the world around you moves so much slower than yourself? Do you know this feeling that you are always five steps ahead and none seems able to or even interested in keeping up?

Funny images come to mind like Matrix or Max Payne – bullet time as the full trademark is called. Another image is the processor idling for input from the memory. As there are physical limits to how fast we can get data into the registers we try to parallelize instead … and still are waiting for the input. Sounds awfully familiar, doesn’t it?

I’m not against speculation – it’s like betting on the result of a horse race or football game. That’s all right, however there is one important thing that’s different: betting on the result of a game does not influence that result. The winner does not get an additional goal or additional points. And this is what’s wrong with index speculations. While in the betting office the losers pay the winners in the stock market the guys at the end of the chain, the guys who really need the stuff, are paying the additional profits of the gamblers.

Now you could say that only by those speculations the “real” value is defined. I disagree. Value per se is a virtual construct and it’s proven by all the crises that Smith’s invisible hand is a nice theoretical concept that may apply to some general views like Newton’s gravitation did in physics, however that there rarely actually is this general situation where everybody is “homo oeconomicus”. Subsidies and credits both distort the perfect markets, the human herd instinct and computed (high frequency) trading amplify market trends and of course for some commodities like crop there’s the need that has no price tag – life and death.

When the concept of value and money and the concept of stock markets were invented the common goal was to improve things for everyone, to improve trade. The goal was not to create a new class snatching profits without actually having any role in the production and processing. And while first the banks brought value for the market participants, the whole commodity trade perverted when gamblers started betting for profit without relevance for the market itself. As George Soros put it

Commodity index buying is based on a misconception. Investing in commodity indexes is not a productive use of capital.

Now I see an easy way out of that. Commodity trade should be allowed only for registered market participants that prove their role as production, processing, distributing or financing institution. Let the gamblers continue to bet their and maybe others money, but the stock and commodity markets are not the right place for that – it’s the betting office.

Never Forgotten

11.09.2011

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Quote of the day

21.08.2011

John Gruber on HP mess

Sustainable businesses are built on profit.

Das Wetter der letzten vier Tage zeichnete sich weiter durch trübe Vormittage und schöne Nachmittage aus. Wir brauchen jetzt zum nahenden Ende dringend nochmal richtig Sonne und werden deshalb unsere geplante Route morgen velassen – dazu später aber mehr.
Tag 16 konzentrierte sich voll auf die 101 die Küste runter – mit State Park bzw. Lighthouse-Hopping. Gestartet haben wir mit dem Lewis & Clark NHP – dort haben Lewis und Clark die Westküste erreicht und im Park ist bspw. ein Mini-Fort von damals nachgebaut. Übernachtet haben wir in Tillamook. Dort gibt es eine große Käse- (und Eis-) Fabrik, die etwas Sicht auf die Fabrikation erlaubt und Käse und Eis verkauft. Ich dachte 5$ für 3 Kugeln Eis seien ok, allerdings war eine Kugel fast das dreifache einer europäischen Kugel. Uff.
Am nächsten Tag ging es weiter mit den letzten State Parks (Cape Meares, Cape Kiwanda, Cape Perpetua) und als krönenden Abschluss der Sea Lion Cave. Außerdem haben wir die Oregon Sand Dunes vorgezogen. Nach und nach schnappt sich der Sand dort den Wald und schluckt ihn. Übernachtet haben wir in Coos Bay mit sehr leckerem Pasta-Abendessen.
Vorgestern schlossen wir die Oregon-Küste ab (bspw. Cape Blanco, Cape Sebastian und Samuel H. Boardman Corridor) und gingen weiter nach Californien zurück. Dort starteten wir mit dem Norden des Redwood National Forest, der aus mehreren State Parks besteht. Der Simpson-Reed Trail im Jedediah Smith SP war eine gute Einführung in die Redwoods und die Howland Hill Road eine nette Rückstrecke nach Crescent City. Da wir erste viere hatten, entschieden wir uns auch die Trees of Mystery (ein privater Mini-Park mit Gondel!) vorzuziehen. Erst am Abend stellten wir fest, dass wir damit eigentlich einen Tag “gewonnen” haben.
Heute dann war der Süden der Redwoods dran. Das begann mit zwei Scenic Drives an der Küste entlang (eher weniger “scenic” wegen der oben beschriebenen Wetter, aber im zweiten gab es wenigstens einen Big Tree zu bewundern). Über eine länge unpaved road kamen wir dann zum Praerie Creek Redwood SP, wo es einen Fern Canyon zu bewandern gibt. Die verschiedenen Farne wachsen direkt an der steilen Canyonwand und jetzt im Spätsommer ist der Fluss auch nur noch ein kleines Bächlein. Weiter ging es zur Tall Trees Grove – dafür muss man sich davor eine Permit im Visitor Center holen. Nach anderthalb Meilen Trail und 800 Fuß Höhenunterschied kommt man zum einem einmaligen Loop durch “Tall Trees”. Neben der gewaltigen Dicke ist das ein Merkmal einer Sequoia-Sorte hier – die werden RIESIG. Der Wiederaufstieg gab uns den Rest für den Tag und wir sind weiter zu unserer Station in Eureka.
Wie gesagt haben wir jetzt genug von den trüben Morgenden. Deshalb und wegen dem gewonnen Tag werden wir morgen nicht weiter an der Küste bleiben, sondern Richtung Sierra Nevada fahren. Übermorgen wollen wir dann nochmals (nach dem Urlaub in 2008) den Yosemite National Park besuchen. Point Reyes das normalerweise übermorgen dran wäre, können wir von SF am Puffertag dann besuchen.

Mit einem 20 oc Flat Iron und einem (okok, zwei) lokalen Something Pale Ale im Magen kann ich jetzt ganz entspannt von den letzten zwei Tagen berichten. Zuerst noch kurz zum Steak: nach den letzten beiden Nächten in Port Angeles sind wir heute Nacht im Olympic Inn in Aberdeen (empfehlenswert). Zum Abendessen hatte ich Lust auf richtig Steak und auch wenn Yelp es nicht sofort ausgespuckt hat, empfahl es uns schließlich Teri’s Steakhouse, nur zwei Blocks weiter. Durch ein Fehler im System kam unsere Order nicht gleich in der Küche an und so hat der Koch meine 12 oc kostenlos auf 20 upgegradet. Und dann war es noch perfekt gegrillt. Kann mich nicht an mein letztes so gutes Steak erinnern.
Aber jetzt zurück zu den letzten zwei Tagen – die gehörten ganz dem Olympic Nationalpark. Gestern morgen starteten wir schon früh zum Cape Flattery bei Neah Bay, der nordöstlichsten Spitze des USA-Blocks ohne Alaska (Van, da gibt es doch bestimmt einen Ausdruck für?). Nette Aussicht, die nur durch das trübe Wetter etwas … getrübt wurde. Cool waren die Seesterne, die an den Höhleneingängen hingen … heisst auf Englisch btw ähnlich: “Starfish”.
Über Sol Duc (eigtl. nur Salmon Cascades), Crescent Lake, Observation Point (Ende geschlossen) sind wir zur Hurricane Ridge. Nach einem Spaziergang dort sind wir weiter zum Obstruction Point … eine ungeteerte Strecke, die meiste Zeit einspurig und mit steilem Abgrund direkt daneben. Letztendlich war die Fahrt das Ziel … Ich dachte schon die Strecke würde gar nicht mehr enden, aber wir wurden mit einmaligen Panoramen belohnt.
Wegen der zweiten Nacht in Port Angeles mussten wir dann heute norgen auch etwas früher los. Nach dem Pistefahren gestern, haben wir zuerstmal das Auto kurz gewaschen bevor es dann los nach La Push (nördlich des Flusses) ging. Bei grandiosem Wetter gestartet, war es am Strand dann wieder trüb. Das hat uns nicht von einem langen Spaziergang abgehalten. Als wir dann weiter wirklich nach La Push (südlich des Flusses) gingen hat es sogar leicht geregnet. Also schnell weiter.
Hauptstation heute war der Hoh Rain Forest. Das besondere an der Olympic Peninsula ist der nicht-tropische Regenwald mit unzähligen Moosen und Farnen. Etliches ist inzwischen abgeholzt und durch Holzplantagen ersetzt (da sind immer Schilder mit wann abgeholzt, wann gepflanzt, wann das nächste Mal abgeholz wird), aber im Nationalpark ist dieser uralte Regenwald erhalten. Wir haben zwei Trails mit einer bzw. zwei Meilen gemacht um ihn so weit wie möglich zu entdecken. Wunderschön! Einige grandiose Bilder daraus werde ich morgen noch nachliefern.
Unser Ziel für die Nacht war dann wie oben geschrieben Aberdeen und auf dem Wrg da hin konnten wir noch bei Ruby’s Beach halt machen. Dort hat das gute Wetter auch endlich den Strand erreicht. Wegen den vielen anderen Besuchern, die nicht mit Batsnad bewundern konnten, sondern unbedingt auf den Felsen herumkletteren mussten, war es schwierig gute Bilder zu bekommen. Doch ab und zu waren sie so geschickt verdeckt, dass es dann doch ging. Eine etwas unwirkliche Szene, wie so Felsen, Inseln quasi, einfach meterhoch mit steiler Wand aus dem Wasser bzw. Sand (es war Ebbe) stehen.
Auf dem Weg weiter haben wir dann die 3,000 Meilen überschritten – yeehaw.

Nur für den Fall, dass der Kasten links mit den Bildchen etwas zu klein ist, anbei nochmal der Link zum Flickr-Set, wo ich ein paar ausgewählte Bilder direkt von hier hochlad. Heute abend kommen da sicher wieder welche dazu: Flickr – USA’11 – on the road

Wie gestern noch angedeutet gibt es hier einiges an Marine. Hier befindet sich außerdem das Naval Undersea Warfare Center der USA und das hat ein kleines aber feines Museum rund um alles in der Tiefe. Neben der Geschichte des Tauchens (Von Galgamesh (oder so) über das erste Uboot auf der Themse bis zur Bergung der Titanic und dem bemannten Besuch des Mariannengrabens) lag der Fokus natürlich auf den amerikanischen Atomubooten und Kampf mit Ubooten (Torpedos und Minen).
Eigentlich wollten wir dann in den Scenic Beach State Park anschließend besuchen, allerdings war das Wetter so trüb, dass wir uns das gespart haben und direkt weiter (bzw. über Port Gamble) nach Townsend gefahren sind, Townsend ist ein wunderschönes kleines Küstenstädtchen und dass sich die Sonne inzwischen durchgesetzt hat, machte es nur noch besser.
Den Abschluss bildete ein Ausflug in das Dungeness National Wildlife Refuge. Ein Scenic Drive führt zuerst die Küste entlang bis man die Möglichkeit bekommt knapp ine Meile runter bis zum Strand zu spazieren und fünf Meilen weiter zu einem idyllischen Leuchtturm. Für die letzte Strecke waren wir leider etwas zu spät, aber wir sind trotzdem noch etwas den Strand entlang und haben Meerluft und Sonne genossen … und Steine. Es ist doch faszinierend was ein paar hundert? tausend? Jahre aus diesen Steinchen machen … diese verschiedenen Farben und fast perfekt runden Formen. Toll.
Übernachten werden wir im Royal Victorian in Port Angeles. Das Motel wird von einem Deutschen und seiner asiatischen Frau betrieben und ist entsprechend gut gepflegt im Vergleich zu dem sonstigen Zustand der Motels hier. Sie hat uns ausführlich zu den besten Punkten für die nächsten zwei Tage beraten und damit zum Schluss auch überzeugt morgen Nacht auch nochmal hier zu bleiben anstatt in Forks auf volle Betten zu treffen. (Haben mit’m iPad unsere Motelauswahl für Forks gecheckt, da ist tatsächlich alles ausgebucht, anscheinend hat das nicht nur mit der Lachswanderung und den Sommerferien hier zu tun, sondern ist weiterhin ein Effekt des Twilight-Booms – das muss ne Goldgrube für die Läden dort sein). Auf Empfehlung haben wir bei Michael’s Steakhouse and Seafood (oder andersrum?) gegessen – Jule hatte ein sehr gutes Steak und ich einen nicht weniger guten Spinat-Salat mit Entenbrust, Austern als Vorspeise und einem leckeren lokalen IPA dazu. So lässt’s sich leben.

Nicht zu glauben, dass wir quasi bei der Halbzeit angekommen sind. Heute war auf jeden Fall der letzte Tag in den Cascades, dieser Gebirgskette, der die erste Hälfte unseres Urlaubs gehörte. Zum Abschluss wollten wir heute dann noch die “American Alps” sehen, die vor allem nicht-vulkanischen Berge im North-Cascades National Park. Einige galten bis in die 60er als unbesteigbar. Aber die Berge waren nicht das einzige beeindruckende im NP. Ich glaube die Amis sind die größten Wasserkraftnutzer auf der Welt. Das hat mich schon beim Green River bzw. Colorado mit großen Augen weiterziehen lassen, doch auch beim eigentlich wohl gar nicht so reissenden Skagit River hier haben sie drei Dämme gebaut, die ein viertel der Energie für Seattle liefen. Außerdem stauen sie natürlich den Fluß zu Seen an. Neben dem riesigen Ross Lake ist das hier der sehr idyllische Diablo Lake – siehe Flickr. Ich hätte nur zu gerne ein Kajak aus dem Koffer gezogen und wäre losgepaddelt, aber für die zweite Hälfte des Urlaubs hieß es jetzt Meilen fressen.
Mit der Olympic Halbinsel wollen wir morgen die Küstenstrecke zurück nach San Francisco starten. Besonders bei Seattle war die Interstate anstrengend. Straßen und dann noch Autobahnen so zu bauen, zeugt von besonderer Verrücktheit … und kein Mensch/Land braucht 14 Spuren (also 7 pro Richtung). Irgendwann hat das Navi selbst nicht mehr kapiert, wo ich mich in diesem Gewirr befand – dann halt old-school nach Straßenschildern. Stopp gemacht haben wir im Super8 in Bremerton (da stehn einige große Navy-Kähne im Hafen).

Das nennt man wohl einen Achterbahn-Tag … viele Aufs und Abs und am Ende noch ein großes Ab. Heute morgen hat die Flucht aus Seattle sehr gut geklappt. Beim gestrigen Verkehr und Stau dachten wir schon, dass wir heute morgen auch die ersten Stunden kriechend verbringen werden, aber stattdessen kamen wir sehr flott zur Fähre in Mukilteo (oder so). Von dieser liesen wir uns auf W-something Island schippern und die ersten Runzeln tauchten auf meiner Stirn auf – das Wetter wollte einfach nicht aufklaren. Es war zwar trocken bei etwa 20°, aber zappenduster sozusagen.
Auf der Insel wollten wir eigentlich Ebbey’s Landing anschauen und haben tolle Ausblicke aufs Meer usw. erwartet. Nicht nur wegen des Wetters wurden wir enttäuscht, aber wo Sonnenschein manches hübscher macht, wurde so nur die Tristheit und Ödnis hervorgehoben. Die Fort-Ruinen aus dem zweiten Weltkrieg machen das auch ni ht wirklich wett. (Bestimmt tue ich dem Ort unrecht und bei Sonnenschein und Ortskenntnis findet man sicher auch hübsche Fleckle.)
Also sind wir weitergefahren und da es noch recht früh war entschieden wir uns einen Punkt, den wir noch in D von der Liste gestrichen hatten, wieder aufzunehmen: Mt Baker.
Und der war tatsächlich auch das Highlight des Tages. Dort war ordentliches Wetter mit zwar ein paar Wolken aber auch viel Sonnenschein. Hinzu kam das imposante Erscheinungsbild mit einigen wunderbaren Stellen für klassische Wald-See-Berg-Bilder. Leider konnten wir nicht bis “ganz hoch” (also was halt mit Straße ausgebaut ist) fahren, da ein gutes Stück am Ende noch zugeschneit war. Schade, aber wir waren trotzdem happy.
Und damit komme ich schon zum Endabstieg: eigentlich wollten wir bei Burlington übernachten, aber wir waren dort in vier Motels/Hotels und alle waren ausgebucht. Also entschieden wir uns zurück nach Bellington zu fahren, das ist nur 20 Minuten nördlich und wir dachten, dass da genug Abstand sei um den Grund der Überfüllung in Burlington nicht mehr zu spüren. Der Gedanke war tatsächlih richtig, allerdings ist hier in Bellington aktuell ein Kampfradler-Event und ebenso alles (nochmal in 4 Motels/Hotels gefragt) “sold out”. Jetzt zahlen wir $70 in einer ekligen, stinkenden Absteige. Wenigstens hab ich noch keine Viecher gesehen und das Wasser kommt sauber aus den Hähnen. Ich sag mal schnell gute Nacht, so dass schnell auch Morgen ist und wir weiterziehen können.