Wie ich blogge 2005
Es gibt mal wieder eine Umfrage an die deutsche Blogosphäre. Solche Aktionen unterstütze ich natürlich gerne. Mehr dazu in dem dazugehörigen Blog.
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Die Krawatte ist DER Schmuck des Mannes neben der Armband-/Taschenuhr und der Krawattennadel. Bei Wikipedia lassen sich auch Zitate über sie lesen. So sagte anscheinend Honoré de Balzac:
Ein Mann ist soviel wert wie seine Krawatte. Durch sie enthüllt sich sein Wesen, in ihr manifestiert sich sein Geist.
Besonders in der Politik kann man gut beobachten, wie wahr der zweite Satz doch ist. Gerhard Schröder (Bild) tritt fast immer mit einer durch rot dominierten Krawatte auf, während Volker Kauder (Bild) im Wahlkampf auf eine orangbetonte Krawatte achtete (auf bundestag.de trägt er sogar eine Schwarze) und Guide Westerwelle (Bild) Gelb und Gelb-Schwarz als Krawattenfarben seiner Wahl bevorzugte. Die Grünen Frontmänner wie Fischer und Trittin sind da etwas freier und treten häufig auch ganz ohne Krawatte auf und wenn sie eine tragen scheint ihnen die Bedeutung der Farbe nicht immer so bewusst zu sein. Doch es gibt auch Bilder mit grünen Krawatten.
Bewusst war es mir schon immer, doch als ich mir gestern Sabine Christiansen angetan habe (nur Lothar Späth war super) und Peter Müller mit Schwarz-Roter Krawatte auftrat, stach es mir erneut besonders ins Auge.
Die Pressemitteilung und der Artikel des SWR ist zwar schon eine Woche her, aber ich hatte sie irgendwie verpasst: DVB-T kommt nach Stuttgart.
Dass die Privaten sich erstmal ausklammern und es nur 12 Sender gibt spielt für mich keine Rolle. Prinzipiell würden die ersten drei in einer sauberen Qualität völlig ausreichend für mich sein. Im Moment ist mein Erstes leider immer etwas grieselig und das Zweite hat einen kleinen Schatten beim Empfang mit der Zimmerantenne.
Die Stuttgarter Zeitung mahnt zur Gelassenheit – da zuerst ausschließlich vom Frauenkopf gesendet wird, werden wohl einige Stadtteile leer ausgehen – möglicherweise sogar Stuttgart-Ost, welches direkt darunter liegt. Wenn man ZDF und SWF jetzt über Kanel 26 und 39 empfange, könne man davon ausgehen, dass man auch beim DVB-T keine Probleme haben wird – gleich mal testen.
Nachtrag: Jibbie, ich bin dabei ;-) !
heute.de schreibt zu den Abfindungen, welche bei dem massiven geplanten Stellenabbau von 8500 Mitarbeitern fließen soll:
Die zwischen Vorstand und Betriebsrat vereinbarten Abfindungszahlungen können sich nach Auffassung von Branchenexperten “recht gut sehen lassen”. [...]. So erhalten Mitarbeiter mit einer Betriebsangehörigkeit von bis zu zehn Jahren einen Sockelbetrag von 10 000 Euro; von elf bis 14 Jahren in Höhe von 15 000 Euro und ab 15 Jahren 20 000 Euro. Dazu zahlt DaimlerChrysler je nach Betriebszugehörigkeit für die bis 39-Jährigen bis 18 Brutto-Monatsgehälter.
Die über 40-Jährigen erhalten bis zum 52. Lebensjahr einen Sockelbetrag von 20 000 Euro zuzüglich 20 bis 44 Brutto- Monatsgehälter. Bei dieser Gruppe ist die Betriebszugehörigkeit nicht mehr relevant.
Das ist doch eine saubere Sache. Interessieren würde mich jetzt noch wie die Vorruhestandsregelungen für die ab 53 aussehen (bei den Abfindungen der IBM gab es diese IMHO schon ab 50). Soetwas nenne ich sozialverträglicher Stellenabbau.
Ich dachte nie, dass ich soetwas mal schreiben würde: mein aufrichtiger Dank an Österreich! Wofür? Dafür, dass sie die Europäische Union weiterhin auf Europa beschränken wollen und mit harter Linie versuchen durchzusetzen, dass nicht nur der Beitritt als einzig mögliches Ziel erfolgreicher Verhandlungen festgeschrieben wird. Die Türkei droht jetzt (mal wieder) damit die Beitrittsverhandlungen zu boykottieren. Da lache ich laut auf und freue mich – die tun gerade so, als ob wir etwas von ihnen wollten.
Für mich gibt es mehrere Argumente gegen einen EU-Beitritt der Türkei. Hier ein paar wenige davon:
Dass sie in Bezug auf den Nahen Osten strategisch gut liegen und die USA deshalb auch besonders an ihrer Mitgliedschaft in der EU interessiert sind, sollte IMHO nicht von Relevanz für die EU sein (schon gar nicht für die Bürger der EU).
Auf der Homepage von Tim Burton’s Corpse Bride kann man in den Soundtrack des Films reinhören (-gesehen habe ich den Film leider noch nicht). Er erinnert teilweise an Lion King. Weniger von der Musik her, viel mehr vom Gesang, bei welchem wohl einige von damals wieder mit dabei sind (konnte ich nicht nachweisen, hört sich aber so an).
Auf jeden Fall ist er wunderschön und wird sich wohl demnächst auch in meine Sammlung(leider nicht aktuell) einreihen.
Yahoo bietet es schon seit Ewigkeiten an, Google zog vor noch gar nicht so langer Zeit nach: eine personifizierte Startseite. Abgesehen von den großen Anbietern haben sich auch schon einige kleine etabliert. Am Besten gefällt mir im Moment Netvibes. Der Dienst startete erst am 15. September und verzeichnet (mit gutem Grund) immer mehr Zugriffe. Durch seinen Blog informiert der Anbieter über die aktuelle Entwicklung und das Wiki läd zum Mitarbeiten durch Feedback, Bugreport oder Lokalisierung ein. Ein Screenshot von meiner neuen Startseite:

heute.de bringt schon seit einiger Zeit eine Serie namens German Dream bei welchem 30 führende Köpfe aus dem Ausland über Deutschland sprechen und ihre Visionen für Deutschland darlegen. Ich halte es für eine gute Idee und lese da gern mal rein. Die Intervies gibt es sowohl zum Lesen wie auch zum Hören. Sogar RSS-Feeds für die Podcasts und die Texte werden bereitgestellt.
Interessant wäre das wohl auch für Statler & Waldorf, die wegen der Du bist Deutschland!-Kampagne ganz ungewohnt auf ihrer Heimat herumhacken.
Endlich ist sie da – meine neue Kaffemaschine (Bosch Gustino). Nachdem sie letzte Woche bei Amazon um 10 Euro heruntergesetzt wurde, habe ich schnell zugeschlagen.
Für den Test habe ich mir Jacobs Caffé Crema vollmundig intensiv gekauft, aber irgendwie kann mich der Kaffee nicht begeistern – die Maschine um so mehr. Vielleicht habt ihr Pad- oder Anwendungstipps für mich?
Sie hat den Ehrenplatz neben dem Kühlschrank bekommen:


Da haben die Monteure es ein bisschen zu gut gemeint. Ja, in Süddeutschland ist die Durchschnittsgröße geringer wie im Norden, aber so klein sind wir auch wieder nicht hier unten.