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Russische Krümel

Schorsch macht sich Gedanken zur Quantisierung von Musik

Angenommen man gibt einem Russe ein Brot. Der teilt das in zwei Teile, dann gibt er beide einem Landsmann. Der Teilt beide Teile wieder und gibt das Brot weiter. Wenn ganz Russland einmal teilen durfte, geben sie den Haufen Krümel den Mexikanern und die tun das gleiche damit. Am Ende hat man ca. so viele Krümel wie es verschiedene 4-Minuten-Lieder in CD-Qualität gibt.

January 24th, 2010 at 16:19 by Martin Hiegl | No Comments
Posted in Vermischtes · Tags: Musik, Quantisierung, Zitat

Arimilli’s Law

Man has the ability to improve any metric by 100x in 5 years.

Ravi Arimilli, IBM Fellow and PERCS Principal Investigator verbalized that for the development target between ASC Purple and Blue Waters.

January 15th, 2010 at 10:45 by Martin Hiegl | No Comments
Posted in Vermischtes · Tags: HPC, IBM, Law, Supercomputer

Aggregierte und Bisektionsbandbreite

Eine der wichtigeren Fragen bei Clustern ist die aggregierte und Bisketionsbandbreite (ABW und BBW) des Netzwerks. Das kann je nach Netzwerkarchitektur eine mehr oder weniger komplexe Rechnung sein.

Bei einem Ring – und das benutzt wirklich niemand – ist es am einfachsten: man hat n Verbindungen insgesamt und wenn man den Ring teilt, dann werden die zwei Hälften mit nur 2 Verbindungen gekoppelt.

Bei einem großen Switch in der Mitte hat man ebenso n Verbindungen in Summe, da alle  Knoten mit dem Switch verbunden sind. Allerdings sind es hier dann schon n/2 Verbindungen für die BBW da durch die Teilung die Hälfte der Verbindungen übrig bleibt – immernoch recht einfach.

Wenn man aber alle Knoten punkt-zu-punkt verbunden sind, man also einen vollständigen Graphen baut, dann wird es komplizierter. Für einen vollständigen Graphen gehen n-1 Verbindungen von einem Knoten aus und da alle miteinander verbunden sind, muss man nur die Hälfte zählen um sie alle zu haben: n(n-1)/2 Verbindungen. Für die Bisektionsbandbreite reicht es nicht dies einfach zu halbieren – zwar darf man wieder nur von der Hälfte der Knoten ausgehen - n/2 – allerdings werden dann nur die Verbindungen zur anderen Hälfte gezählt. Damit bekommt man n²/4 Verbindungen zwischen den Hälften.

Noch komplizierter wird es wenn Bäume gebaut werden, weil die Switches nur eine begrenze Anzahl an Ports zu Verfügung stellen oder wenn sogar “blocking factors” mit eng vernetzten Inseln  eingeführt werden

Ok, der letzte Schritt ist dann wieder einfach – Anzahl der Links pro Verbindung zählen, wenn die Kommunikation bidirektional ist verdoppeln und dann mit der Bandbreite multiplizieren -  simsalabim das ist die ABW und/oder BBW.

Eine englische Version des Posts gibt es im BlueBlog.

October 28th, 2009 at 14:59 by Martin Hiegl | No Comments
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Ich versteh’ nur … Star Trek

Vielleicht war es doch ganz gut, dass ich meinem ursprünglichen Vorhaben Mathematik zu studieren nicht weiter nachgegangen bin. Folgender Abschnitt bei Ulrich Groh könnte für mich genauso gut einer Diskussion zwischen SevenofNine und Chief O’Brian am Warp-Kern entstammen:

Ein maßtheoretisches dynamisches System {(X,\Sigma,\mu;\varphi)} induziert den sogenannten Koopman-Operator auf der kommutativen W*-Algebra {M = L^{\infty}}. Umgekehrt definiert jeder *-Automorphismus von {M}, welcher die zu dem Maß {\mu} gehörende Linearform auf {M} invariant lässt, eine Borelabbildung {\varphi} auf {(X,\Sigma,\mu)}. Daher ist die klassische Ergodentheorie äquivalent zur Untersuchung von *-Automorphismen auf {M}.

July 20th, 2009 at 12:58 by Martin Hiegl | 3 Comments
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Army Strong – US Army TV spots

Die US-Armee hat ebenso wie die Bundeswehr ein Rekrutierungsproblem. Mit einem Werbebudget, der den gesamten Wehretat der Bundeswehr übersteigt, versucht die US Armee seit einigen Jahren diesem Problem zu begegnen. Herausgekommen sind unter anderem viele Werbespots unter dem Slogan “Army Strong”. Die Spots an sich sind schon genial gemacht, besonders begeistert mich aber die Musik. Die stellen sie freundlicherweise in verschiedenen Formaten auch separat zum Download zur Verfügung. Im Folgenden nun 3 lange Spots (1 Minute) und 6 kurze (30 Sekunden)


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June 30th, 2009 at 10:48 by Martin Hiegl | 3 Comments
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iTunes mit Amazon austricksen

Ich kaufe Musik. Dieses Statement für sich ist heute nicht mehr allzu selbstverständlich, aber ich gehöre tatsächlich zu denen, welche nicht Transmission anwerfen um an Musik zu kommen, sondern entweder iTunes öffnen oder einschlägige Webseiten wie amazon oder cdwow besuchen.

Für iTunes nutze ich vor allem Gutscheine (werden auch immer teurer), welche ich davor bei ebay ersteigert habe. So komme ich auf einen Preis von 30-50 Cent pro Song und das ist es mir auch wert – die 99 Cent oder gar die nun möglichen 1,29 Euro sind mir schlichtweg zu teuer.

Nun ist Apple ja nicht doof und nutzt bei kleineren Alben dann gerne die Möglichkeit den längsten Titel als “Nur mit Album” zu kennzeichnen, so dass man beim aktuellen Soundtrack zu Angels & Demons beispielsweise nur 8 Titel mit Gutscheinen kaufen kann.

Dieser Trick hat funktioniert, solange iTunes eine Quasi-Monopolstellung hatte. Inzwischen geht das nicht mehr. In diesem Fall habe ich zum Beispiel Titel Nummer 6 über Amazon MP3 gekauft – das gesamte Album hat mich so irgendwas zwischen 3 und 4 Euro gekostet.

May 20th, 2009 at 11:13 by Martin Hiegl | 1 Comment
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Die Chance auf Glück

Gestern schrieb ich in meinem Kommentar zur neuesten Armutsstudie

Letztendlich ist es richtig vom Staat gewisse Rahmenbedingungen zu fordern, welche eine möglichst große Chancengleichheit erzeugen.

Die Problematik dahinter ist nicht, wie jetzt viele wohl sagen würden, die Gleichheit, sondern die Chance. Die Chance auf was genau soll denn für alle gleich sein? Die Chance auf Reichtum etwa? Oder die Chance auf einen Arbeitsplatz? Oder auch die Chance auf einen Partner?

Die selben Gedanken haben sich vor mir schon deutlich cleverere Menschen, wie zum Beispiel John Locke oder George Mason. Thomas Jefferson schließlich hat es in der Declaration of Independence so niedergeschrieben, wie man es heute überall in der modernen Welt kennt:

Life, Liberty and the pursuit of Happiness

Der Staat kann und soll nicht dafür sorgen, dass du die Chance auf den selben Leben(ver)lauf wie dein Nachbar oder sonst ein Bürger hast. Der Staat kann und muss aber dafür sorgen, dass du die gleiche Chance hast in Freiheit zu leben und nach Glück zu streben.

Glück ist nicht von Reichtum oder Bildung abhängig. Für dein Glück bist auch weiter selbstverantwortlich, aber der Staat gibt dir die gleiche Chance dieses Ziel zu verfolgen, wie jedem anderen Bürger hier. Das bedeutet für mich Chancengleichheit.

May 19th, 2009 at 15:01 by Martin Hiegl | 4 Comments
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Online-Backup mit Mozy

Mit der Nutzung von Mozy breche ich mal wieder meine persönliche Regel, nach Möglichkeit nicht den WettMitbewerb zu unterstützen. Meine Wohnung ist beispielsweise HP-freie Zone – weder Taschenrechner, noch Drucker, noch sonst irgendwas. Mozy nun ist ein Produkt von Decho, welche wieder eine Tochter von EMC sind. Manchmal sind die Consumer-Produkte des WettMitbewerb aber so gut, dass ich keine adequate Alternative sehe. Mozy is eben so ein Fall. 

Natürlich ist der Nachteil von so einem Backup via Internet die doch sehr limitierte Bandbreite und so kann das initiale Backup schon einige Zeit in Anspruch nehmen – anschließend geht es inkrementell weiter. Nichtsdestotrotz muss ich mir anschließend wirklich keine Sorgen mehr machen, dass meine Bilder oder meine gekaufte Musik sich in digitales Nichts auflösen, weil MooreMurphy mal wieder zuschlägt. Und das – nach aktuellem Wechselkurs – für nichteinmal 3,70 EUR pro Monat (je nach Zeitraum weniger). 

Bisschen was zum drumherum: das Backup geht ganz bequem per Software, welche einfach eingerichtet ist und dann alles im Hintergrund erledigt. Restored werden kann entweder via Software, bei wenig Daten auch via Web und ansonsten über DVDs, die man (mit extra Kosten verbunden) zugeschickt bekommt. Ich hab also Häckchen gesetzt, was ich gesichert haben will und jetzt lass ich es halt laufen – bei ca 450 Kbits/sec und 142,6 GB sollten das 29 Tage (und Nächte) sein, wenn ich mich nicht verrechnet habe.

Wenn ihr das auch machen wollt, bekommt ihr über den folgenden Werbelink 10% Rabatt (mal ne sinnvolle Art von Werbung durch Nutzer) – und ich bekomme nach 10 Anmeldungen 200 USD: Bei Mozy registrieren

Ein Kommentar noch: für die Chance auf die paar USD würd ich das hier nicht posten – ich halte Mozy einfach für eine geniale Sache und möchte es euch empfehlen. Die 10% könnt ihr mitabgreifen – oder auch nicht.

May 11th, 2009 at 22:17 by Martin Hiegl | 1 Comment
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Airport Extreme als Ethernet-WLAN-Bridge

Zwar gibt es für meinen neuen Technisat HD S2 Plus auch einen USB-WLAN-Adapter, aber leider habe ich den aktuell noch nicht. Dennoch wollte ich per WLAN auf ihn zugreifen und hatte dafür noch meinen Airport Extreme in der Hinterhand. Ich stellte mir eine Art Ethernet-WLAN-Bridge vor und dem Fazit vorgegriffen: es hat mehr oder weniger funktioniert. Das Zauberakronym in diesem Zusammengang ist WDS.

Die Fritzbox 7240 unterstützt das ziemlich unbegrenzt und auch Apples Airport Extreme kommt inzwischen damit ganz gut klar. Die Fritzbox musste ich dazu als Basisstation aktivieren (Einstellungen->WLAN->WDS-Repeater) und den Airport als Remote Station. Die beiden WLANs musste ich unterschiedlich benennen, damit die an an das Fritzbox-WLAN - Alpha Quadrant - verbundenen Geräte nicht durcheinanderkommen. Beta Quadrant war für das Airport-WLAN naheliegend.

Nun die große Hürde: WDS funktioniert zwischen den beiden theoretisch nur mit WEP – tatsächlich funktioniert es nur unverschlüsselt, da die Fritzbox 26 Zeichen für das WEP verlangt und der Airport nur 13 hergibt. Dafür gibt es beim Airport im Zusammenhang mit der WDS Remote Station die nette Möglichkeit keine WLAN Connections zuzulassen – somit bleibt also als Angriffspunkt lediglich das Mitschneiden des Traffics, der so durch die Luft fliegt – ein direkter Zugriff aufs LAN sollte nicht möglich sein. Optimal ist das zwar nicht, aber es funktioniert und hier im Dörfle hab ich auch nicht die Befürchtung, dass so viele WLAN-Cracker vorbeischaun.

Unter’m Strich hab ich so eine funktionierende, ziemlich komfortable Möglichkeit ohne Kabel durch die halbe Wohnung und extra USB-WLAN-Adapter auf meinen Receiver (und theoretisch andere Geräte dort) zuzugreifen. Ich werde wohl mir eher den Adapter noch kaufen und den Airport verkaufen – das sollte nicht nur mehr Geld bringen, sondern auch umweltfreundlicher sein. Green-IT und so ;-)

April 5th, 2009 at 0:13 by Martin Hiegl | 2 Comments
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Streaming from Mac OS X to Playstation 3

It’s months, maybe years, since I’m looking for a neat solution to stream my video material from my iMac to my television. I tried a few solutions (like the Pinnacle Showcenter 200) and all of them had their flaws and were not as easy to use as I targeted for. No after I invested into a Playstation 3 I found my optimal way: the Nullriver Medialink gives an optimally integrated, easy-to-use service for playing the video from your Mac on the Playstation 3 and thereby your television – even cableless cia WLAN.

April 4th, 2009 at 22:41 by Martin Hiegl | No Comments
Posted in Vermischtes · Tags: Apple, Mac OS X, Playstation 3, Streaming

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