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Immer weniger traditionelle Familien

SpOn zitiert das Statistische Bundesamt mit ihrem neuesten Mikrozensus, der die Umwandlung der Gesellschaftsstruktur erneut verdeutlicht. Mit traditioneller Familie werden verheiratete Eltern mit mindestens einem Kind bezeichnet. Dies scheint ein Auslaufmodell zu sein. Über das warum und wieso will ich gar nicht diskutieren. Mich interessieren eher die Folgen und dementsprechend warum man diese Entwicklung fördern sollte oder gegensteuern. Familien mit nicht verheirateten Eltern unterscheiden sich sicherlich nicht so stark von den traditionellen, als dass man dort irgendwelche Folgen beobachten könnte. Schwieriger für die Kinder halte ich vor allem, wenn sie allein erzogen werden. Das ist aber eine Entwicklung, die auch bei negativen Folgen für die Kinder, gesetzlich nicht gestoppt werden kann, da es sich zumindest bei Trennungsfällen um eine persönliche Entscheidung der Eltern handelt, welche der Staat respektieren muss. Aus diesem Grund halte ich weitere Debatten darüber, wie man die Entwicklung stoppen kann für relativ zwecklos. Wie seht ihr das?

November 28th, 2007 at 16:48 by Martin Hiegl | 3 Comments
Posted in Uncategorized · Tags: Entwicklung, Familie, Kommentar, SpOn, Statistik, Statistisches Bundesamt

WM2010 – Qualifikation machbar

Soeben wurde für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die Gruppe ausgelost, in welcher sie sich zur Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika behaupten müssen. Sie sieht folgendermaßen aus:

  • Deutschland
  • Russland
  • Finland
  • Wales
  • Aserbaidschan
  • Liechtenstein

Ich denk, das ist durchaus eine machbare Aufgabe und vermutlich werden sich außer Deutschland noch Russland oder Finland qualifizieren. Wales geb ich immerhin noch Außenseiterchancen. Für Aserbaidschan und Liechtenstein gibt es keine realistische Hoffnung.

November 25th, 2007 at 17:31 by Martin Hiegl | No Comments
Posted in Uncategorized · Tags: Fußball, Qualifikation, Sport, WM2010

Porsche und VW – Na denn!

Viele Menschen, vor allem Gewerkschaftler, haben Bedenken wegen einer Übernahme des Volkswagenkonzerns durch die Porsche Holding. Um dem zu begegnen hat Porsche einiges an Aktionen durchgezogen, wie zum Beispiel ganzseitige Anzeigen in großen deutschen Tageszeitungen. Ganz besonders gelungen finde ich auch einen Imagefilm, welcher mit viel Humor den Zuschauer von der Sache überzeugen soll.
via Werbeblogger

November 25th, 2007 at 15:18 by Martin Hiegl | No Comments
Posted in Uncategorized · Tags: Film, Porsche, VW, Werbung, Wirtschaft

2 Worte zur Kreditkrise in den USA

Seit Jahren schaut man aus dem alten Europa rüber in die neue Welt und sagt kopfschüttelnd, dass dieses Leben auf Kredit nicht gut gehen wird. Kapitalismus und Konsum hin oder her, man kann nicht nur von etwas leben, was man nicht hat. Die erste Welle des Zusammenbruchs kam dieses Jahr und wie viele rennomierte Ökonomen warnen, wird es noch schlimmer werden. Das wäre mir prinzipiell ziemlich egal, wenn wir nicht in einer solch globalisierten Welt leben würden, in welcher der Zusammenbruch der amerikanischen Finanzmärkte auch üble Konsequenzen für den Rest der Welt hätte. Für ein Land haben Schulden nur wenig Konsequenzen und so lernt der Bürger auch nicht, was so Kredite für ihn bedeuten können. Und wenn dann in reiner Geldgier und Maßlosigkeit so genannte Subprime-Kredite auch den Ärmsten ermöglicht und Fonts mit diesen Krediten völlig überbewertet werden, dann gist der Knall doch auch für Nichtvolkswirte vorhersehbar. Da bin ich froh über den Verbraucherschutz in Deutschland, welcher so manches Lockangebot sittenwidrig macht, sowie die konservative Haltung der Banken bei Kreditvergabe, auch wenn sie so manches Wachstum und so manche Innovation ausbremsen mag. Wenn es nächstes Jahr tatsächlich so weitergeht, dann werden sich immer mehr Länder am stabilen und “sicheren” Euro orientieren und er wird die 2$-Marke anstreben. Ich sehe die USA schon auf Schwellenlandniveau fallen und Schuld daran trügen die Banken und Spekulanten.

November 24th, 2007 at 23:53 by Martin Hiegl | 1 Comment
Posted in Uncategorized · Tags: Bank, Kommentar, Kredit, Krise, Spekulation, USA

WordPress-Upgrade auf 2.3.1

Nun hab ich es gestern doch getan – hiegl.net läuft nun unter WordPress 2.3.1. Ganz einfach war das nicht, da es zu gewissen Komplikationen kam. Nach einem Rundum-Backup hab ich zuerst ein ganz normales Upgrade auf 2.3.1 gemacht. Da produzierte allerdings das Simple Tagging Plugin Fehlermeldungen. Doch das war nicht das einzige Problem: nach dem Kommentieren kam ebenfalls eine Fehlermeldung anstatt wieder die passende Seite. Wenigstens wurde der Kommentar angenommen. Und zuletzt ließen sich die Kategorien nicht mehr bearbeiten.
Also hab ich eine 2.3.1-Clean Install gemacht. Export-Import der Daten funktioniert dabei aber nicht sauber, weil es mir da die ganzen Post-IDs zerstört, welche ich aber für meine Pernmalinks benötige. Deshalb bin ich direkt in die Datenbank und habe nur User, Comments (da konnte ich gleich alte Zeichensatz-Fehler entfernen) und Posts übernommen. Kategorien habe ich neu angelegt und die alte term_relationship Tabelle mit Serach&Replace angepasst. Das einzige, was dabei letztendlich verloren ging, waren meine Tags, aber auf die war ich sowieso nie besonders scharf.

November 21st, 2007 at 9:48 by Martin Hiegl | No Comments
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Wissenschaftler sind auch nur Menschen

In der deutschen Wikipedia gibt es einen eigenen Eintrag zu Betrug und Fälschung in der Wissenschaft. Dieser Beitrag zeigt natürlich auch nur eine wohl kleine Auswahl der aufgedeckten Manipulationen in der Wissenschaft. Doch beginnen wir von vorne: in der Wissenschaft ging es früher vor allem um Renommee, doch inzwischen geht es dabei auch um sehr viel Geld. Geld, das nicht nur in die eigene Tasche von Wissenschaftlern geht, sondern welches auch für die Fortführung von Forschungen benötigt wird. Sowohl beim Geld als auch beim Ansehen stehen die Wissenschaftler im Wettbewerb mit anderen Wissenschaftlern. Wo Wettbewerb herrscht, das ist bekannt, da werden auch unlautere Mittel eingesetzt um die Oberhand zu bekommen. Das ist traurigerweise Teil des menschlichen Wesens und beginnt schon beim Burgen bauen im Kindergartensandkasten und setzt sich während dem ganzen Lebenslauf fort. Besonders eindrucksvoll wird es immer wieder im Sport aufgedeckt – das beliebteste Werkzeug dort ist Doping. Menschen, die weiter im selben Wettbewerb stehen, geben sich zum einen entrüstet und betonen zum anderen häufig den Einzelfallcharakter der Vorfälle. Doch längst ist bekannt, dass man Dopingsystem als neues Synonym für Profi- und Leistungssport verwenden könnte.
Zurück zur Wissenschaft: in den letzten Jahren wurde unser tiefe Glauben in die Unfehlbarkeit der Wissenschaft immer häufiger und immer stärker erschüttert. Der bekannteste Namen in diesem Zusammenhang ist zweifellos Hwang Woo-suk, einem koreanischen Stammzellenforscher. Doch auch in Deutschland bleiben Namen wie Friedhelm Herrmann, ein Krebsforscher, im Gedächtnis. Die Dunkelziffer in der Wissenschaft ist wahrscheinlich ungleich größer, da es kein mit den Dopingkontrollen vergleichbares Sicherheitssystem gibt. In Nature wurde vor gut zwei Jahren eine Studie veröffentlicht, welche als Kernergebnis hatte, dass ein Drittel der Forscher manipuliert. Ich halte dieses Ergebnis für plausibel, wenn nicht gar konservativ – wieder muss man gewahr sein, dass es um viel Ansehen und viel Geld geht.
Dieser Artikel soll verdeutlichen, dass die arrogante Haltung vieler Akademiker gegenüber Veröffentlichungen im Internet geradezu bigott ist. Im Internet finden sich genauso wissenschaftliche Perlen, wie sich in den “anerkannten” Publikationen Müll findet. Langfristig wird die akademische Gesellschaft sich darauf einstellen müssen, dass sie ihr wissenschaftliche Publikations- und Meinungsbildungsmonopol verlieren und ihre künstlich gebildeten Barrieren, welche ebenso wie im Sport ein korruptes System verbergen, durch das Internet geschleift werden.

November 20th, 2007 at 12:48 by Martin Hiegl | 7 Comments
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Kinderarmut in Deutschland

Das Kinderhilfswerk hat den Kinderreport Deutschland 2007 herausgebracht und die Ergebnisse sind auf den ersten Blick erschreckend. Allerdings darf man nicht den Fehler machen und dann einfach den Kopf beschämt wegdrehen, sondern muss die Ergebnisse genauer betrachten und interpretieren. Der wichtigste Punkt, welcher betont werden muss, ist, dass es nicht um existenzielle Armut, sondern nur um relative Armut geht. Damit sind hier aktuell unter 60% des Durchschnittseinkommens gemeint. Das ist nicht vergleichbar mit Armut in Afrika, Asien oder auch in vielen Teilen Amerikas.

An zweiter Stelle sollte man sich nicht von der Versechzehnfachung der Kinderarmut seit 1965 blenden lassen, da es sich hierbei nicht wirklich um eine vergleichbare Zeit handelt. 1965 war Deutschland geteilt, es lebten hier fast 10 Milliardonen Menschen weniger, die Immigrantenzahl (aktuell die Gruppe mit den meisten Armen) war geringer, es gab wesentlich weniger Alte, es gingen nur wenige Frauen arbeiten und vieles mehr. Ich glaube trotz damaligem Wirtschaftsboom nicht, dass wir diese Zeit zurückhaben wollen.

Damit möchte ich nicht den tatsächlich bedenklichen Sachverhalt relativieren, sondern der Dramatisierung desselbigen begegnen. Es ist beschämend und schlimm für eine reiche Gesellschaft wie Deutschland soviel Armut zu erlauben, es ist aber an sich noch nicht dramatisch.

Dramatisch dagegen ist in meinen Augen die Art und Weise wie der Staat der Armut begegnet. Das Wichtigste, was benötigt wird, ist Erziehung und Bildung. Und an beidem mangelt es zu häufig. Dadurch entstehen soziale Brennpunkte, Kriminalität und chronische Armut. In Entwicklungsländern wird der Ansatz fördern und fordern und Hilfe zur Selbsthilfe verfolgt. Das sollte auch in die Entwicklung im eigenen Land mehr Bedeutung bekommen. Die Hartz-Reformen waren da ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, langen aber bei weitem nicht aus. Ich bin für eine negative Einkommenssteuer und eine Reformierung des Bildungssystems schob ab dem Kindergarten um dieser Entwicklung zu begegnen.

November 16th, 2007 at 12:04 by Martin Hiegl | 30 Comments
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Niederträchtiger Journalist

Angele Merkel warf Wolfgang Thierse wegen seiner Äußerung zu Helmut Kohl Niedertracht vor. Ich werfe allerdings noch Wolfgang Thierse, sondern dem Journalisten, welcher ihn so zitierte Niedertracht und Böswilligkeit vor. Der Satz von Thierse wäre beleidigend und inakzeptabel, wenn er gegen Helmut Kohl gerichtet oder aber in einem “richtigen” Interview gesagt worden wäre. In meinen Augen ist es jedoch nur ein erklärender Beisatz in einem informellen Gespräch, welcher zwar sehr unglücklich formuliert ist, aber auch nicht als direktes Zitat diente. Eigentlich wäre mit dem persönlichen Brief bereits alles erledigt, doch Union nutzt diesen Lapsus eines ihrer Feindbilder natürlich voll aus und so hat sich Thierse jetzt auch entschuldigt. Damit sollte jetzt aber auch der Strich darunter gezogen werden und der Journalist sollte sich schämen, anstatt sich über die Ausfmerksamkeit, welche er erzeugte, zu freuen.

November 16th, 2007 at 11:03 by Martin Hiegl | No Comments
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Stirb langsam auf Schwäbisch

Stirb Langsam 4.0 – die ebay-Story auf Schwäbisch, in gewohnter Qualität vom 24 auf Schwäbisch-Macher:

YouTube

November 15th, 2007 at 10:12 by Martin Hiegl | 3 Comments
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Wintereinbruch

Gestern bin ich vom Wintereinbruch überrascht worden. Als ich abends zum Parkplatz ging, war mein Auto völlig eingeschneit und unter der Schneeschicht die Scheiben zugefroren. Leider hab ich noch weder Enteiser noch Eiskratzer im Auto gehabt. Glücklichwerweise höre ich aber momentan den Transformers-Score von CD im Auto und hatte somit eine CD-Hülle zur Hand, welche sich ausgezeichnet als Kratzer eignet. Heute morgen hab ich mein Auto dann mit dem richtigen Winterwerkzeug ausgestattet – ich bin froh, dass ich am Samstag Winterreifen drauf gemacht habe.
Apropos Auto und heute morgen – da hier um Stuttgart zwei drittel der S-Bahnen still stehen und dann auch noch vielfach Schnee liegt, ist auf den Straßen natürlich der Teufel los.

November 15th, 2007 at 9:35 by Martin Hiegl | No Comments
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