19.06.2007, 11:58 Uhr
Henning schreibt wieder über Ökostrom. Tolle Sache. Mein Stromlieferant eprimo versichert mir, dass ich ausschließlich Ökostrom bekomme, zu 100% aus Wasserkraft. Auch ‘ne tolle Sache. Aber wenn man sich das mal genauer ansieht, dann merkt man, dass dieses Ökostromtheater eigentlich nur Humbug ist. Dazu eine kleine Geschichte:
Ich bin in einem 3000-Seelendorf aufgewachsen und habe früher die Milch frisch vom Bauern mit seinen freilaufenden Kühen bekommen. Das geht nun nicht mehr und der Bauer verkauft seine gesammelte Milch an Landliebe, welche sie verarbeiten und dann an uns Endkunden verkaufen. Ich hab bei dem Bauern eine Lieblingskuh, die Emma. Früher hab ich ausschließlich Milch von ihr bekommen. Um weiterhin ausschließlich von ihr Milch zu bekommen, habe ich bei Landliebe angrufen und sie gefragt, ob sie mir nicht Emma-Milch liefern können. Nun bekomme ich immer meine Milch direkt von Landliebe in Flaschen, auf welchen 100%-Emma-Milch steht. Damit fördere ich nur die Emma, sondern zeige auch noch mein Engagement gegen die ganzen Stallmelkkühe, welche nie den Himmel sehen dürfen. Denn ihre Milch trinke ich nicht, sondern ausschließlich Emma-Milch.
08.06.2007, 9:58 Uhr
Wenn die Freundin fragt, was denn so toll an 28mm sei und ob das wirklich ein so großer Unterschied zu 35mm ist, dann ist es nicht besonders hilfreich zu erklären, dass das eine halt ein größerer Bildausschnitt ist und dass das sooo [Hände ausbreiten] ein Unterschied sei. Kurz gesucht und eine nette Seite mit einem Brennweiten-Vergleich von Sigma gefunden. Nun kennt sie den Unterschied zwischen 28 und 35mm.
07.06.2007, 15:17 Uhr
Die Dienste im Internet schießen wie Pilze aus dem Boden und viele davon teste ich auch. Neuestes Beispiel wäre SimpleSnip von Frank. Dort kann jeder so genannte Snips erstellen, welche natürlich getaggt und bewertet werden können und eine Art Informationsablage darstellen. Insofern ähnelt es in einer gewissen Weise Google Notebook, welches mir immer zu langsam war, um es ernsthaft einzusetzen und die ganzen Offlinelösungen, wie z.B. Journler, Sidenote, Notae, PTHPasteboard oder TrapperKeeper für den Mac, haben das Problem, dass sie an mein iMac Zuhause gebunden sind. Backpack ist da wohl auch ein ganz ähnlicher Dienst, den Manuela Hoffmann ampfiehlt, der mir auf den ersten Blick aber etwas zu komplex war.
Bei SimpleSnip kommen dann noch Socialweb-Elemente hinzu, wie die oben erwähnte Bewertung von Snips oder auch das Networking mit anderen Usern über Buddylisten und PNs. Mit einer anständigen API für externe Programme und vielleicht der Einbindung eines Chat-/SMS-Bots (twitter/Jaiku lassen grüßen - geniales Konzept), kann ich mir die Nutzung von SimpleSnip sehr praktisch vorstellen.
31.05.2007, 20:18 Uhr
Die Beziehung zu Bill Gates sieht Steve Jobs folgendermaßen:
You and I have memories, longer than the road that stretches out ahead.
Und das ist nicht das einzig Interessante, was man aus diesem großartigen Interview auf der D5 herausholen kann. So kündigt Steve ein neues .Mac an und spricht deutlich aus, dass er Apple vor allem als eine Software-Firma sieht. Bill und Steve erklären weiter ihre Sichten und Visionen auf die mittelfristige Zukunft, von der Entwicklung des PCs bis zu “post-PC devices”. Das Interview ist für ITler und IT-interessierte absolute Pflicht - es lohnt sich die Zeit zu investieren es voll anzuschaun.
31.05.2007, 12:48 Uhr
Fast überall, wo man Kommunikationsverträge eingeht, bekommt man heutzutage eine Mindestvertragslaufzeit aufgebürdet. Auch bei anderen Verträgen, wie Webhostern, Energieversorgern oder Fitnessstudios wird über diesen Umweg dem Kunden das Geld aus den Taschen gezogen. Ich hab genug davon. Meiner Meinung nach ist es nicht mehr zeitgemäß sich über Monate und Jahre an einen Anbieter zu binden und behindert zudem den Wettbewerb erheblich. Deshalb hab ich meinen Arcor-Vertrag seit 2 Jahren nicht mehr verändert, um endlich zu wechseln (im Kundencenter steht zwar 1.6., aber sie behaupten trotzdem, der Vertrag liefe bis zum 5.7.). Meine Wahl fiel auf Alice, da ich dort die Mögichkeit habe vom einen auf den anderen Monat wieder zu wechseln. Schon bei meinem Aufenthalt in Köln war es schön, einfach nur für 2,5 Monate einen Internetanschluss haben zu können und diesen auch wieder problemlos loszuwerden. Für mich ist die Länge der Mindestvertragslaufzeit deshalb zu einem echten Kriterium bei der Auswahl von Anbietern geworden.
Auch von meinem O2-Vertrag würde ich mich gerne lösen, da ich äußerst unzufrieden mit O2 bin. Geht nicht - anderthalb Jahre muss ich damit noch warten.
28.05.2007, 20:38 Uhr
Ich bin seit meiner frühen Jugend Brillenträger und hab schon einige Optiker durchprobiert. Nachdem ich beim Traditionsunternehmen Mesinger meine ersten Brillen bekam und später auf Grund der Fassung auch noch Kunde “Uhren-Becker” im gleichen Ort war, landete ich nach dem Umzug nach Stuttgart bei Fielmann. Manche mögen entsetzt die Augen aufreißen, dass ich meine Brillen nun bei einer Kette, der auch ein gewisser Billig-Ruf anhängt, kaufe, aber ich muss jetzt mal eine große Lanze für Fielmann brechen. Der Service in diesem Unternehmen, möglicherweise auch nur in der Filiale in der Königsstraße, kurz vor’m Rotebühlplatz, ist einmalig. Es fängt schon damit an, dass man bei Betreten der Filiale wahrgenommen, freundlich gegrüßt und sogleich von einem Mitarbeiter angesprochen wird, wie man weiterhelfen könne. Dass die Brille geputzt wird (und auch die Brille des Partners) ist selbstverständlich und ebenso wie das Zurechtbiegen kostenlos, auch wenn man nichts kauft oder die Brillen nicht einmal von Fielmann sind. Nachdem ich für meine Brille neue Gläser bekommen habe, gehört es auch zum Service die alten Gläser in meine alte Brille, welche eben nicht von Fielmann ist, kostenlos einzuarbeiten. Die Beratung war bisher immer freundlich und vor allem kompetent.
Darum steht für mich fest: Brille? Fielmann!
22.05.2007, 19:29 Uhr
Eigentlich wollte ich in Zukunft hier mobloggen und dazu Bilder von meinem Handy per MMS an eine Emailadresse schicken. Normalerweise kostet eine MMS 39 Cent, doch mit dem Zusatzpack Communication-Center-Pack verspricht O2 seinen Kunden für 5 Euro zusätzlich pro Monat:
Beliebig viele E-Mails als MMS-Nachricht direkt auf Ihrem Handy empfangen und versenden
Das ist es, dachte ich - da bin ich schon bei 13 Beiträgen pro Monat billiger dran - und ein paar andere Features kommen ja auch noch hinzu. Dachte ich und bestellte das Zusatzpack, welches nach wenigen Minuten auch aufgeschalten wurde. Also hab ich mich hingesetzt, Postie installiert und angefangen zu testen. Wie ihr unten seht ist das mit normalen SMS kein Problem. Bei MMS verändert O2 aber nicht nur den Betreff, sondern bindet auch selbst noch Werbebotschaft und - ganz besonders schlimm für’s Moblogging - ein Logo als Bild ein.
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20.05.2007, 20:00 Uhr
Über 9 Jahren ist es her, als StarCraft in den USA veröffentlicht wurde und in meinen Augen zum erfolgreichsten Spiel aller Zeiten wurde. Noch heute wird es, vor allem im asiatischen Raum, genauer Korea, in professionellen Ligen und Wettkämpfen gespielt. Nun hat Blizzard den Nachfolger StarCraft II angekündigt und es würde mich nicht wundern, wenn sie vorhaben nächsten April, genau 10 Jahre später den zweiten Teil zu präsentieren - verdammt, das wurde aber Zeit, wie sie selbst sagen.
Viel mehr als ein paar Screenshots und zwei sehenswerte Trailer kann man auf der offiziellen Seite noch nicht bekommen, aber etwas mehr Informationen und Einschätzungen gibt es bei Gamestar.de.
Es gibt Gerüchte, dass Blizzard die SarCraft-Story ähnlich wie bei WarCraft aufbauen will um anschließend ein MMORPG draufzusetzen. Halte ich bei StarCraft für erheblich schwieriger umzusetzen, aber mit der Erfahrung aus World of Warcraft mag das durchaus eine Option für Blizzard sein.
17.05.2007, 21:39 Uhr
Das ist der zweite Versuch mit Textmate etwas Anständiges und vor allem einfach ins Blog zu bekommen. Kommentare sind an, jetzt versuch ich sie auszuschalten. Klappt einwandfrei. Ein Bild hinzu:
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17.05.2007, 13:07 Uhr
Letzten Monat wurde auf neuerdings.com die Lösung der schweizer Postbank “Postfinance” für sichereres Onlinebanking vorgestellt. Die Schweizer setzen auf einen Kartenleser, mit welchem ihre neuen Bankkarten mit integrierter ID zusammenarbeiten. Prinzipiell ließe sich das System auch bei anderen Banken verwenden, wird laut den Kommentaren aber nicht umgesetzt.
Im Artikel wurde zudem eine gebräuchliche Lösung erwähnt, bei welcher ein kleiner Generator mit Uhrzeit und persönlichem Schlüssel einen Code generiert.
Meine deutsche Bank, die BW|Bank, geht einen ähnlichen Weg und nutzt dazu den kleinen Generator Digipass 250 der Firma Vasco.
Wie ich selbst testen konnte, sind diese als erste Sicherheitsstufe mit dem Konto bzw. dem Onlinebankingaccount gekoppelt. Bei Transaktionen wird dann eine ausschließlich für diese Transaktion gültige TAN generiert. Dafür muss die Kontonummer des Geldempfängers eingegeben werden. Vermutlich spielt außerdem die Uhrzeit eine Rolle, da der Code nur eine kurze Zeit gültig ist.
Durch die Bindung an die Überweisung wird das Onlinebanking mit PIN und TAN selbst bei einer Man-in-the-Middle-Angriff ausreichend sicher. Die Sicherheit der Lösung hat sich die BW|Bank vom Fraunhofer Institut für sichere Informationstechnologie testen lassen. Zusätzlich haben sie zusammen Sicherheitsinformationen zusammengestellt, welche eine generelle Gültigkeit für Onlinebanking haben.
Dem sicheren Onlinebanking steht also auch ohne HBCI-Chipkarte mit einfachem PIN/TAN nichts mehr im Wege. Einzig und allein, wenn der Angreifer den TAN-Generator und den PIN in die Hand bekommt, kann das Konto ausgeräumt werden - aber das ist eine theoretische Lücke, die bei allen Lösungen gegeben ist.