16.09.2005, 17:57 Uhr
Weil es mich furchtbar interessiert, habe ich mal ein bisschen über die Parteivermögen recherchiert. Auf den Homepages der CDU, CSU und SPD habe ich trotz langem Suchen nichts gefunden. Die FDP, die Grünen sowie die PDS haben ihre dagegen für alle leicht erreichbar veröffentlicht.
Über die Homepage des Bundestages kam ich trotzdem an die Zahlen von allen:
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Partei
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Mitglieder 03
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Reinvermögen 03
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Reinvermögen 02
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SPD
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650.798
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135.664.784
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124.617.291
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CDU
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587.244
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74.370.675
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75.145.000
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CSU
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176.989
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22.057.395
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18.678.398
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PDS
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65.753
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20.704.390
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16.623.167
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FDP
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65.192
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- 242.954
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- 1.898.873
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Grüne
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44.052
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20.847.110
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17.449.412
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Interessant ist es durchaus, dass a) die SPD die reichste und b) die FDP im Moment die ärmste Partei ist. Wobei die Grünen zwischen 2002 und 2003 irgendwann auch eine Phase im Minus hinnehmen mussten. Es wäre spannend zu wissen warum die FDP seit einigen Jahren in den roten Zahlen ist, wobei man sagen muss, dass sie sich sehr sauber herausrabeiten.
Offen bleibt außerdem für mich, wo das Vermögen der SED geblieben ist. Das sind mindestens 1 Milliarde Euro, welche offensichtlich nicht mehr in ihrem Parteivermögen auftauchen.
Eine weitere Frage, die ich mir stelle: Warum müssen die Parteien den Rechenschaftsbericht erst soviel später vorlegen? Also für 2004 erst nächstes Frühjahr. Es muss doch möglich sein diese ebenso wie in der Wirtschaft im Frühjahr darauf herauszugeben.
Hier noch eine ganz gute Übersicht über die Parteien.
12.09.2005, 22:11 Uhr
Im Ersten gerade die Elefantenrunde mit den Parteivorsitzenden von CDU, CSU, FDP, SPD, Grüne und SED PDS Linke. Wie sich Herr Fischer benimmt ist absolut nicht akzeptal, erst recht nicht als Außenminister von Deutschland. Niemand (abgesehen von Kumpel Schröder) darf ausreden, jeder wird mehrfach unterbrochen, glatte Unwahrheiten werden gesagt und vor allem versucht er sich über alles lustig zu machen, was er nicht mehr mit Argumenten klein kriegen noch durch seine Unterbrechungen unterbuttern kann.
Aber wie sowohl von Stoiber als auch von Westerwelle betont, es zählt nicht wer am lautesten schreit, die lustigsten Kommentare oder Pointen bringt oder wer die hübscheste Krawatte trägt, es zählt, wer die Wirtschaft wieder nach vorne bringen kann.
Und darum Zweitstimme: FDP.
Zusatz: Die Moderatoren gehören auch zu den schlechtesten, die ich je erlebt habe.
12.09.2005, 13:20 Uhr
Ein sehr humorvoller Kinowerbespot der FDP zeigt auf wie wichtig die Zweitstimme ist.
11.09.2005, 20:31 Uhr
Jetzt geht es an ’s Eingemachte. Es beginnt die letzte Woche vor den Wahlen. Generell fordere ich schonmal auf zur Wahl zu gehen und überhaupt zu wählen. Weiter gebe ich eine offizielle hiegl.net-Wahlempfehlung ab:
Erststimme: CDU-Kandidat und Zweitstimme: FDP - Die Liberalen
Mit einer solchen Wahl hilft man mit für ein neues Deutschland, für ein besseres Deutschland mit mehr Arbeitsplätzen, wiedererstarkender Wirtschaft und Wachstum, einfacherem Steuersystem, weniger Bürokratie und besserer Bildung.
Also
Deutschland wechselt.
Wechseln Sie mit!
11.09.2005, 12:27 Uhr
Wenn es wirklich so knapp werden könnte für Schwarz-Gelb, dann muss ich wohl strategisch wählen. Das heißt die Erststimme geht an den Direktkandidaten der CDU Stuttgart und die Zweitstimme an die FDP. Damit kann ich hoffentlich dazu beitragen, dass a) die CDU möglichst viele Überhangsmandate bekommt und b) die FDP genügend Sitze um ein Schwarz-Gelb zu festigen.
08.09.2005, 22:12 Uhr
Westerwelle, Lafontaine (hat scheinbar keine anständige Homepage - 6, setzen!) und Fischer wurden gerade von Maybrit Illner befragt. Häufig kam es vor, das der Tiefrote und der Grüne sich gegenseitig angifteten und alles versuchten um aufzuzeigen, dass sie jeweils der Linkere seien. Der Gelbe stand dann souverän daneben und musste ob der Lächerlichkeit des Auftrittes der zwei anderen nur lächeln. Wenn man unbedingt einen Gewinner bei diesem Triell ausrufen will, wäre das eindeutig eben dieser Gelbe, Westerwelle, welcher durch sein sicheres, fachlich kompetentes und diszipliniertes Auftreten bestach und seine sich ankeifenden “Gegner” damit ausstach.
07.09.2005, 9:32 Uhr
Ich bin ein bisschen spät dran, aber für den Endspurt möchte auch ich in meinem Weblog ein Zeichen setzen. Ein Zeichen, welches deutlich machen soll, dass Schröder not my Kanzler ist und ein Zeichen, dass ich 0 Vertrauen in Rot-Grün habe. Mit dem 18. September werden beide hoffentlich unnötig. Ich plane schon an einem Button (ich liebe Buttons) für Schwarz-Gelb - vielleicht mit dem Schriftzug “gerettet”?
06.09.2005, 9:43 Uhr
Und schon wieder ähnlicher Unsinn wie in Tritt-ihn direkt nach Katrina verzapft hat. Ist es so schwer zuzugeben, dass man keine Ahnung hat in wie weit die internationale Energiepolitik Einfluss hat auf das Wetter oder auch nicht. Statler & Waldorf berichteten auch schon öfters und auch Henryk M. Broder schrieb bei der Achse des Guten darüber.
04.09.2005, 22:21 Uhr
Es war ein langes und harmonisches Duell. Am meisten ist jedoch herausgekommen, dass Schröder auf sein “wir haben” setzt, ohne weiter auf die Zukunft einzugehen, während Merkel deutlich eine bessere Zukunft für Deutschland will. Und so sehe ich auch die Wahl am 18. September. Rot-Grün ist die Vergangenheit, während Schwarz-Gelb die Zukunft gehört.
Schröder ging als Favorit ins Duell und ist dieser Rolle nicht gerecht geworden. Durch seine opahafte und dauerlächelnde Art kam er zwar sympathisch rüber, aber zeigte auch deutlich, dass dies alles ist womit er dienen kann, während Merkel deutlich ihre Kompetenz bewiesen hat. Gestört hat mich häufige inhalslose Polemik auf roter Seite, welche teilweise sogar mit falschen Behauptungen (gerade auch bei Kirchhof) versuchte vor allem die kleinen Arbeiter anzusprechen. Merkel konnte mit politischen Programmen und Lösungsansätzen kontern. Gewundert hat mich dann viel mehr die Einschätzungen in der ZDF-Umfrage, bei welche viele Schröder als Gewinner sahen.
Überrascht hat mich außerdem, wie gut es mit 4 Moderatoren funktionierte.
Am 18. September werden wir hoffentlich einen neue Bundeskanzler haben.