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Martin Hiegl en Blog

User Generated Content - Die Beteiligung der User am Erfolg

Wie angekündigt, kommt nun der dritte Teil meiner Serie zu User Generated Content. Dieser Beitrag basiert auf einer Session, welche Cem auf dem Barcamp Hamburg geführt hat. Und zwar geht es um die Beteiligung der User an dem Erfolg des Unternehmens, sprich, dass sie einen Teil der Früchte ihrer Arbeit auch selbst bekommen. Dazu gibt es unterschiedliche Modelle, von denen ich vier hier vorstellen werde:
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Best Practice in Blogging - Schneide lange Artikel ab

Sollen Blogbeiträge lang oder kurz sein? Die Diskussion darüber gibt es, seit es Blogs gibt und ich habe auch keine allgemeingültige Antwort. Eigentlich bin ich überzeugt davon, dass es absolut egal ist, wie lange Blogbeiträge sind, nur eines ist dabei wichtig: die Leser sollten von sehr langen Beiträgen nicht abgeschreckt werden. Wenn ich eine interessante Überschrift lese, will ich zuerst auch den Artikel lesen, sehe ich aber sofort, dass der ewig lang ist, lass ich es ggf. sein. Deshalb empfehle ich euch, eure Artikel bei großer Länge zu teilen und nur den ersten Abschnitt direkt dem Leser zu präsentieren. Bei WordPress geht das zum Beispiel mit Hilfe folgender Zeile:

<!–more–>

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Leser dann bereits angefixt ist und den Artikel wohl trotz seiner Länge auch zu Ende lesen wird. Auch das Layout des Blogs wird dann nicht durch die langen Beitrage beeinträchtigt, sondern bleibt hübsch.

User Generated Content - Der Eigennutz der User

Wie versprochen werde ich in diesem Beitrag zu einer Art des Einsatzes von User Generated Content bei Nicht-Ausbeutung der User schreiben. Wie der Überschrift zu entnehmen ist, spreche ich vom Eigennutz für die User. Dieser ist bei allen Webdiensten gegeben, bei welchen der Nutzer nicht nur durch den Content, die erstellten Inhalte anderer Nutzer profitiert, sondern auch vom Webdienst selbst etwas bekommt. Am häufigsten ist dabei die Bereitstellung von Webspace, Traffic und der Möglichkeit sich darzustellen. Beispiele hierfür sind wieder die erfolgreichsten Plattformen wie YouTube und Flickr. Es gibt nur wenige Web 2.0-Dienste, welche ohne diesen Eigennutz erfolgreich sind, wie zum Beispiel Digg, bei welchem man allerdings möglicherweise das Renommé, welches der User bekommen kann, als Eigennutz bezeichnen könnte. Dies ist auch der Grund warum ich nicht an den Erfolg der kleinen, deutschen Webdienste wie Qype oder Townster glaube - der Eigennutz beim Erstellen des Inhalts fehlt bisher. Aber auch wenn da nicht noch mehr kommt, sehe ich noch eine Möglichkeit für diese Dienste, ihre Nutzer nicht auszubeuten und erfolgreich zu werden. Diese Möglichkeit, die Beteiligung der Nutzer am Erfolg, werde ich in meinem nächsten Beitrag zum Thema beschreiben.

Die Artikel zum Thema

  1. User Generated Content - Die Erklärung
  2. User Generated Content vs. Crowdsourcing
  3. User Generated Content - Der Eigennutz der User
  4. User Generated Content - Die Beteiligung der User am Erfolg

Online-Finanzmanagement oder Wo ist die Grenze?

Ich bin stark im Internet präsent und nutze etliche Webdienste, wie zum Beispiel Xing. Meine (privaten) E-mails bearbeite ich ausschließlich online bei Gmail, meinen (privaten) Kalender führe ich bei Google Calendar, importiere ihn in iCal und sychnronisiere mit meinem Handy, und meine Feeds laufen über den Google Reader. Ich kaufe online bei Seiten wie Amazon oder auch im Apple Store, ver- und ersteigere bei eBay und drucke meine Bahntickets und Flugtickets selbst aus. Auch die Kinokarten werden über’s Internet bestellt und wenn es nach mir ginge, müsste ich den Pizzaservice auch nicht mehr anrufen. Skype und andere IM/VoIP-Dienste sind für mich so selbstverständlich wie das Telefon oder das Handy. Mein Konto wird ebenfalls ausschließlich online geführt und ich hasse es, wenn ich irgendwo nicht mit EC-Karte zahlen kann.

Da kommt die Frage auf, ob es irgendwo eine Grenze gibt? Als ich heute bei Lifehacker von expensr, einem Onlinedienst für das Finanzmanagement, gelesen habe, wusste ich, dass es für mich eine Grenze gibt. Soweit würde ich nicht gehn, auch meine persönliche Finanzplanung und -analyse online zu tätigen. Wenigstens arbeitet dieser Dienst mit Verschlüsselung. Wo seht ihr eure Grenzen?

Bilder und Videos vom BarCamp Hamburg

Eine kleine Sammlung für mich selbst:

Motiv
Portrait beim Abendessen
In der Session “Weblogs”
In der Session “Weblogs”
Portrait
In der Session “Weblogs”
In der Session “Weblogs”
Beim Mittagessen

Videos
Robert bei der Session “Blogs”
Barcamp Trailer

Beilage
Im Aufzug
In der Session “Blogprojekte”
Beim Surfen
Vor der Schlusssession
Beim Mittagessen
Beim Mittagessen
Eröffnungssession
Eröffnungssession
Eröffnungssession
Eröffnungssession
Eröffnungssession
Eröffnungssession

User Generated Content vs. Crowdsourcing

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen UGC und Crowdsourcing? Ich bin der Meinung, dass UGC eine Art von Crowdsourcing ist. Doch während es bei UGC nur um die Erstellung von Content geht, kann Crowdsourcing weitergehen und z.B. auch die Korrektur anderer Inhalte betreffen. Mengenlehrentechnisch könnte man also sagen: User Generated Content c Crowdsourcing

Die Artikel zum Thema

  1. User Generated Content - Die Erklärung
  2. User Generated Content vs. Crowdsourcing
  3. User Generated Content - Der Eigennutz der User
  4. User Generated Content - Die Beteiligung der User am Erfolg

User Generated Content - Die Erklärung

Wie im letzten Beitrag angekündigt, habe ich zwei Artikel zu User Generated Content UCG geschrieben, welche allerdings nun in drei Artikel aufspalten werde. Hier im ersten, soll es um die Erklärung und Einführung gehen. Wenn eine Webseite, ein Dienst mit UGC arbeitet, so bedeutet das, dass der User, der Nutzer des Dienstes, als Produzent eingebunden wird. Er prudiziert und erstellt die Inhalte der Platform, welche ansonsten nur einen leeren Rahmen mit ein paar Funktionen bietet. Ohne den User wäre die Seite für andere völlig uninteressant, sie würde leer im Netz rumstehen und vor sich hingammeln.

Das bekannteste Beispiel für UGC dürfte die Wikipedia sein. Weitere kommerzielle prominente Beispiele sind Fickr und YouTube oder das deutsche Äquivalent zu beidem Sevenload. Flickr geht sogar noch einen Schritt weiter und bietet den Nutzern einen kostenpflichtigen Plus-Account an, mit welchem das Angebot für den User zwar attraktiver wird, er aber auch dafür zahlen muss, den Content für die Plattform zu generieren. Der wichtigste Punkt bei solchen Diensten ist die einfache Handhabung, welche den Usern den Einstieg leicht macht und ihn nicht abschreckt.

Viele sehen in diesen Plattformen eine reine Ausbeutung der User und ich bin überzeugt davon, dass das nicht selten der Fall ist. Ich sehe allerdings zwei Situationen, in welchen ein solcher Dienst keine Ausbeutung ist, sondern zu einem Win-Win von Anbietern und Nutzer wird: Beteiligung und Eigennutzen. Von diesen zwei Möglichkeiten, werden die nächsten beiden Beiträge zum Thema handeln.

Die Artikel zum Thema

  1. User Generated Content - Die Erklärung
  2. User Generated Content vs. Crowdsourcing
  3. User Generated Content - Der Eigennutz der User
  4. User Generated Content - Die Beteiligung der User am Erfolg

Best Practice in Blogging - Liste deine besten Artikel

In meiner Blogsession auf dem Barcamp Hamburg kam von einem Teilnehmer das Feedback, dass er gerne wissen würde, welche Artikel der Autor eines Blogs selbst für seine besten/wichtigsten hält. Das ist eine sehr gute Möglichkeit sich a) seinem Leser zu präsentieren und ihm damit ein bisschen mehr über sich selbst zu verraten ohne in einem About me sich virtuell auszuziehen und b) lassen sich damit Lieblingsartikel, die aus eigener Sicht zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben, besser präsentieren und vielleicht nochmal pushen.

Ein Artikel auf hiegl.net, den ich besonders mag, ist zum Beispiel die Entstehung von J9. Ich werde mich demnächst (nach den Diplomprüfungen) mal hinsetzen und noch ein paar mehr ausarbeiten. Ingesamt ist das Archiv ein Punkt den ich viel zu sehr vernachlässige. Dazu eventuell auch noch ein Best Practise.

Barcamp Stuttgart

Die Domain barcamp-stuttgart.de ist registriert und es wird 2008 auf jeden Fall ein Barcamp Stuttgart geben. Warum erst 2008? Die meisten potentiellen Organisatoren, mit denen ich bisher gesprochen habe, haben für dieses Jahr nicht mehr besonders viel Luft. Außerdem sind für dieses Jahr ja schon einige andere Barcamps noch angekündigt, wie in Köln und in München.
Schön wäre es aus meiner Sicht relativ früh oder spät im nächsten Jahr - d.h. vor oder nach der allgemeinen Konferenzsaison. Mal schaun.

Für die Kommunikation hab ich eine Gruppe Barcamp Stuttgart bei Google Groups erstellt. Ich werde einige ansprechen ob sie mitorganisieren möchten, aber es kann natürlich passieren, dass ihr mitorganisieren wollt und ich aus irgendeinem Grund gar nicht an euch denke. In diesem Fall fordert bei der Gruppe einfach eine Einladung zum Beitritt an.

Best Practice in Blogging - Schreibe auf Vorrat

Nun jährt sich der Geburtstag meines Blogs bald zum zweiten Mal und es ist ja auch nicht so, als ob das hier mein erstes Blog ist. Von dem her denk ich schon, dass ich sagen kann so manche Blogerfahrung zu haben. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die ich immer wieder grundsätzlich falsch mache. Auf der anderen Seite gibt es Dinge, da hab ich den Dreh raus. Beides möchte ich nun in einer Serie Best Practice sammeln. Vieles wird sicherlich von anderen Artikeln a la Wie blogge ich richtig? bekannt sein, aber dann schadet es nicht, es mehrmals zu lesen.

In diesem ersten Artikel dreht es sich darum auf Vorrat zu schreiben. Ich schreibe fast nie auf Vorrat. Das heißt, dass es passieren kann, dass ich fünf oder sechs Beiträge raus hau, wenn ich gerade einen Lauf habe und dafür an Tagen, an welchen ich zum Beispiel keine Zeit zum Schreiben habe, gar nichts kommt. Das gefällt dem Leser natürlich nicht und es ist ja auch nicht so, als ob alle Artikel genau in dem Moment wichtig sind, in welchem sie geschrieben werden. Ich versuche mir deshalb anzugewöhnen bei einem Lauf nur drei oder vier Artikel wirklich zu veröffentlichen und vielleicht ebensoviele erstmal nur zu speichern. Dieser hier ist zum Beispiel so einer, den ich ebenso wie den Beitrag zum Brennweiten-Vergleich am 7.6. geschrieben habe.

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