Bei vielen konservativen oder auch webophoben Menschen herrscht noch die allgemeine Haltung, dass Quellen, die mit Tinte auf Papier gedruckt sind, Quellen, welche als Nullen und Einsen existieren, aus Prinzip überlegen seien.
Hauptsächlich wird damit argumentiert, dass ja jeder Nullen und Einsen zugänglich machen könnte, das Drucken auf Papier aber exklusiv sei. Exklusiv insofern, dass die Inhalte überprüft werden würden, sowie auch die Autoren. Dagegen könnte jeder im Internet behaupten, er sei ein eintsprechender Fachmann und dann alles mögliche veröffentlichen.
Ich argumentiere dagagen damit, dass es bezogen auf ihre Qualität völlig egal ist wo sich die Quelle befindet. Egal ob im Internet oder in der Bibliothek, überall gibt es Schwindler. Immer wieder kommen falsche Doktoren durch, ohne dass es jemandem auffällt, weil es auch niemand hinterfragt. Onlinequellen werden dagagen vom Benutzer sofort hinterfragt. Glauben schenkt man erst, wenn sich der Autor entsprechende Reputation erarbeitet hat und seine Person nachvollziehbar ist.
Update: Telepolis: Herr Doktor, das ist schön von euch
Robert hat am Montag auf Martin Reckes Reihe über die E-Mail-Hölle bei Fischmarkt aufmerksam gemacht. Martin vertritt dabei die Auffassung, dass E-Mail keinen positiven Beitrag mehr zur Wertschöpfung liefert. E-Mail sei nicht mehr beherrschbar und früher oder später käme der E-Mail-Bankrott.
Ich kann ganz offen gesagt diese Position nicht nachvollziehen. Der Umgang mit Informationen jeglicher Art ist fast ausschließlich eine Sache der Organisation. So auch bei digitalen Informationen wie zum Beispiel E-Mail. Hier mal eine kleine Einführung, wie man E-Mail geregelt bekommt. Vielleicht werd ich das mit der Zeit noch ausbauen oder eine Barcamp-Session daraus machen.
Spamfilter
Das Wichtigste ist heutzutage natürlich der wirkungsvolle Spamfilter, der der Inbox vorgelagert ist und somit 99% des Mülls aussortiert, bevor er die Chance erhält uns zu belästigen. Gmail ist dabei sehr wirkungsvoll, wobei man sich wie bei jeder Nachrichtenübertragung bewusst sein sollte, dass Nachrichten auch verloren gehen können - auch bei der guten alten Post. [Weiterlesen]
Heute: Optimus Prime Optimus Prime ist der Name des Anführers der Autobots aus der Actionfigurenreihe Transformers. Der Name hat, wie leicht zu erkennen ist zwei Teile - Optimus und Prime. Prime ist Englisch und bedeutet so viel wie der Erste oder bei Zusammensetzung auch Erst- und kommt vom lateinischen Primus. Optimus auf der anderen Seite ist selbst Latein und heißt übersetzt der Beste. Optimus Prime heißt auf deutsch also der Erstbeste - das war wohl der erstbeste Name [scnr], der den Erfindern für den Boss der GutenTM eingefallen ist.
Letzte Woche war ich Transformers und war begeistert. So ein geiler Film. Action ohne Ende (Terminator 3 ist da richtig langweilig dagegen) gepaart mit sehr viel Witz und jeder Menge Selbstironie. Selbstverständlich ist es kein anspruchsvolles tiefgründiges Kino, aber das will es IMHO auch gar nicht sein - ein lustiger und vor allem unterhaltsamer Actionfilm - das ist er. Meinen Lieblingsautobot, Jazz, hat es leider zerbröselt. Die allgegenwärtige Präsenz von platzierten Produkten und Marken war sehr gut in den Film verwoben, so dass es anders als z.B. bei The Island oder Blade III, nicht nervte oder sogar schon störend wurde.
Natürlich fragt man sich nach dem Film, wo denn überall auf der Welt die Roboter nun eine neue Heimat gefunden haben. Ich hab einen Unterschlupf in Budapest gefunden. Vermutlich nennt sich die Gruppe, welche hier unterkam, Metrobots oder Tubebots oder so ähnlich, denn sie haben sich im Untergrund der Stadt als U-Bahn, die so genannte Metró Budapest, getarnt. Als Eingeweihter erkennt man jedoch sofort die stilisierten Symbole der Linien 1, 2 und 3 (leider hab ich sie im Internet nur auf dieser Fanseite gefunden). Genauso wie der Autobot Bumblebee entschieden sie sich die Metrobots auf der Linie M2 und M3 bezüglich ihrer Form nicht für ultramoderne Verkehrsmittel, sondern wählten (Achtung Euphemismus) Klassiker. So sehen sie aus wie russische 81-717/714-Wagen, bei denen man das Gefühl nicht los wird, dass sie vor hundert Jahren auch schon mit Dampf betrieben worden sind. Aber da ich weiß, was sie eigentlich sind, fühl ich mich todsicher.
Bei 24 auf Schwäbisch gibt’s ne neue Folge (ganz unten) und vowe hat eine Star Wars Synchronisierung (und zwar nicht die eher mäßige Henkel vs Unilever Sache) von den selben Machern gefunden:
Es gibt mehrere Initiativen wie no-www.org, welche für die Abschaffung des www als Standardsubdomain von Webseiten kämpfen. Hier auf hiegl.net hab ich mich auch dazu entschieden ohne www aufzutreten. Dennoch bin gegen dessen totale Abschaffung. Der Grund ist nicht besonders sachlich oder so, es hat einfach damit zu tun, dass ich mich innerlich immer wieder wegschmeiße vor lachen, wenn englischsprachige Nutzer ihr “DoubleU-DoubleU-DoubleU” aufsagen. Ich warte schon immer darauf, dass mal jemand auf die Idee kommt es im normalen Gebrauch mit “TripleDoubleU” abzukürzen. Naja, wahrscheinlich hätte das eher ‘ne Abmahnung der deutschen Agentur zur Folge.
DAS Killerfeature von Instant Messaging ist definitiv das Emoticon bzw. in bildlicher Gelber-Kugelkopf-Darstellung das Smiley. So wirklich unterschieden wird zwischen diesen beiden Begriffen heute nicht mehr und sie werden stattdessen synonym verwendet. Das klassische :-) ist bekannterweise erst letztens 25 geworden. Ich nutze in solcher Kurzform fast ausschließlich als Lächeln eine Darstellung mit langezogenen Augen und dicker Kugelnase =o), als Zwinkern das traditionelle ;-) und als Lachen die japanische Kurzform ^^. Doch das ist schon lange out. In der Business Instant Messaging Software von IBM, Lotus Sametime, ist seit Version 7.5 nicht nur endlich möglich Emoticons zu nutzen, nein, es ist sogar möglich ein ganzes Archiv mit vielen unterschiedlichen Emoticon-Paletten zu erstellen. Die gelben Kugelköpfe gehören dort langsam aber sicher zur Minderheit und pure Zeichen-Smilies wurden damit ausgerottet. Die Suche nach Sametime und Emoticons wirft über 70.000 Treffer aus, was das starke Interesse an Smilies in einer Businesssoftware zeigt. Ich bin fest davon überzeugt, dass in Zukunft die Integration von Smileys über den Erfolg und Misserfolg eines Instant Messaging Produktes entscheiden wird.
Henning Krieg hat in seinem ersten Artikel zum Ende von ikeahacker.de vorgeschlagen, die Seite unter schwedenhacker.de weiterzubetreiben. Fand ich sofort ‘ne super Idee und habe damit gerechnet, dass der ikeahacker-Betreiber Thomas Meyer das aufgreift. Er hat es nicht getan. In seinem neuesten Artikel zum Thema hat Henning erneut auf die freie Domain schwedenhacker.de verwiesen und daraufhin hat auch Robert das Thema aufgegriffen. Ok, hab ich mir gedacht, bevor jetzt jemand die Domain wegschnappt und bei sedo parkt und verkaufen will, schnapp ich sie mir und biete an, sie kostenlos weiterzugeben, falls jemand (Wink an Thomas Meyer) ein solches (Blog-?)Projekt aufziehen will. Das Angebot steht.
Heute abend war das erste Treffen zur Organisation vom Barcamp Stuttgart. Eigentlich hatte ich es total vergessen und wurde eine halbe Stunde vorher durch eine SMS meines Google Calendars daran erinnert. Da war ich gerade dabei ein scharfes Chili con Carne zu kochen - völlig unrasiert und ungerichtet. Lektion: eine halbe Stunde Vorlaufzeit ist zu kurz. Ich hab es dennoch rechtzeitig geschafft.
Anwesend waren Andreas Dittes, Oliver Gassner, Paula Schramm, Henning Schürig, Carsten Ulbricht, Jens Janzen und ich(will auch ‘nen Link). Es war ein sehr angenehmes und konstruktives Treffen, bei welchem quasi der Rahmen für die Planung abgesteckt wurde. So haben wir Ressorts gebildet und die Verantwortung verteilt. Beginnen werden wir mit der Suche nach Räumlichkeiten und Sponsoren und darauf bauend dann den Termin festlegen. Die Planung geht in Richtung Frühling 2008.
Vor laaanger Zeit hat TeNo Bloggern ein T-Shirt angeboten - am Freitag ging es raus und heute (bzw. eigentlich wohl gestern) ist meines angekommen. Und wie versprochen, werde ich mich damit noch fotografieren (lassen) - aber nicht heute und nicht hier (wär ja langweilig). Das T-Shirt hat ne 1a-Qualität, passt perfekt, aber ob sich die Beflockung mit “Schmückstück” auf der Brust mit meinem Macho-Ego verträgt, konnte ich noch nicht abschließend entscheiden. Danke, TeNo.
Für entsetzte Kommerzfeinde, noch folgende kleine Anmerkung: ich bin mir bewusst, dass sich TeNo mit dieser Aktion schon ihren dritten Artikel auf hiegl.net “erkauft” hat und das “sehr günstig”. So what? Ein vierter wird noch folgen und ich finde die Aktion gut - so lasse ich mich gern “benutzen”. Ich hab (glaub ich) noch nie ein TeNo-Proukt benutzt, was sicher nicht zuletzt daran liegt, dass ich eigentlich keinen Schmuck (außer Manschettenknöpfe) trage und dass ich TeNo zuvor nicht kannte - mag durchaus sein, dass sich das ändert (habt ihr Manschettenknöpfe?). Von dem her geh ich stark davon aus, dass diese Marketingaktion für TeNo letztendlich als erfolgreich abgelegt werden kann und da freue ich mich gern mit ihnen.