24.10.2005, 9:34 Uhr
Da inzwischen alles auf Version 2.0 zustrebt, hat sich wohl auch Robert Basic gedacht, dass es Zeit wird seinen Leitfaden “Wie wird das eigene Blog bekannt?” zu erneuern und zu erweitern. Auch wenn ich kein Trafficblogger bin, welcher die Quantität der Besucher über deren Qualität erhebt, ist seine Meinung zu diesem Thema sehr interessant für mich. Besonders muss ich mir folgendes zu Herzen nehmen und endlich mal umsetzen:
2.8 Tagging
Tagging wird immer wichtiger und ich habe es oben unter 2.2 beschrieben. Wer heute nicht tagged, lässt sich Chancen entgehen, über Bloganbieter wie Technorati.com gefunden zu werden. Und Technorati ist weltweit für Blogger das, was Google für Non-Blogger ist: Wichtig!
10.10.2005, 9:01 Uhr
Häufig bemerke ich sie inzwischen gar nicht mehr, da mein Adblock dem vorbeugt, aber manchmal sticht sie mir doch noch ins Auge: Werbung. Überall im Netz flimmert, flunkert und flasht es. Nachdem nun wirklich überall PopUp-blocker integriert sind, geht diese Plage glücklicherweise zurück und es bleibt bei den in die Webseiten integrierten Bannern.
Ist es in Ordnung als Amateurblogger (= Nichtberufsblogger) seine Besucher auch noch mit dem Scheiß zuzumüllen? Mich stört es schon stark. So muss ich alle paar Wochen ein neues Bild zu meinem Adblock hinzufügen, weil viele nichtmal in einem Ordner “ads” liegen und auch nicht unter die Filterset.G-Regeln fallen. Da ist man als Besucher (mit Firefox) bei Google- und ebay-Ads richtig gut bedient, da Adblock sie automatisch ausfiltert, ansonsten hätte ich dem Bloglesen wohl inzwischen den Rücken zugekehrt.
Erstaunlicherweise gibt es kaum (A- und B-)Blogger der deutschen Blogosphäre, welche ganz ohne oder nur mit klitzekleinen Werbebannern auskommen. Geht es ums Geld scheffeln? Blogt man, wenn man mal mit dem Werbezeugs anfängt, irgendwann nur noch fürs Geld oder ist das nur ein netter Nebeneffekt, welchen man gern mitnimmt?
Klar mit dem Feedreader kriegt man erstmal nichts davon ab, aber wenn dann nicht der ganze Beitrag im Feed ist, so muss man eventuell leiden, denn wenn man die Seite dann direkt im Feedreader bar jeglichen Blockers öffnet, so kriegt man wieder dieses Jucken …
OliverG schießt mit PopUp, 25 Amazonpartnerprodukten (mit Bild), 4er GoogleAds, Footerbanner und schließlich einer Blogads Werbefläche (wenn ich nicht noch was übersehen habe) den Vogel in meiner Blogroll ab. Muss das wirklich sein?
04.10.2005, 15:53 Uhr
Es gibt mal wieder eine Umfrage an die deutsche Blogosphäre. Solche Aktionen unterstütze ich natürlich gerne. Mehr dazu in dem dazugehörigen Blog.
Zur Teilnahme entweder oben den Link, oder das Logo in der Sidebar klicken.
29.09.2005, 19:06 Uhr
Auf der Homepage von Tim Burton’s Corpse Bride kann man in den Soundtrack des Films reinhören (-gesehen habe ich den Film leider noch nicht). Er erinnert teilweise an Lion King. Weniger von der Musik her, viel mehr vom Gesang, bei welchem wohl einige von damals wieder mit dabei sind (konnte ich nicht nachweisen, hört sich aber so an).
Auf jeden Fall ist er wunderschön und wird sich wohl demnächst auch in meine Sammlung(leider nicht aktuell) einreihen.
14.09.2005, 11:09 Uhr
Im lawblog meldete sich ein Auch ein junger Richter zu Wort und kritisiert die seiner Meinung nach einseitige Darstellung von Udo Vetter
Ich bin nur der Meinung, daß es manchmal etwas einseitig verläuft. Ich könnte in meiner kurzen Zeit ein eigenes Blog (vielleicht das Richterblog?) über das Verhalten von RA aufmachen.
Meiner Meinung nach wäre es eine große Bereicherung für die deutsche Blogosphäre einen (oder mehrere) bloggenden Richter dabei zu haben.
Und mein Angebot steht: für ein Richterblog durch obigen jungen Richter geht die nächste Runde mit seinen Kollegen am Kaffeeautomaten auf mich.
15.08.2005, 6:06 Uhr
War gestern abend noch in Sin City. Für mich ist es die beste Comicverfilmung, die es je gab. Nicht für jeden Geschmack, aber meinen hat es voll und ganz getroffen - auch wenn es oft sehr brutal und eklig wurde. Dies geschah alles auf eine Art und Weise, dass man es als das nehmen konnte, was es ist: ein Comic.
Nette Kritiken gibt es wenig. Im Prinzip teilen die sich sogar in die Lager “oskarverdächtig” und “verbotsverdächtig”. Ich gehöre ersterer Gruppe an.
09.08.2005, 11:02 Uhr
Bei Spreeblick wird über eine Blog Etiquette nachgedacht. Und Johnny ist mit seiner Idee nicht der erste, welcher die Notwendigkeit ein paar Anstandsregeln beim Bloggen anspricht. So gibt es von IBM die IBM Blogging Policy and Guidelines, welche nichts anderes darstellen und von sehr erfahrenen und anerkannten Bloggern wie zum Beispiel Ed Brill verfasst wurden. Ich versuche mich wie beschrieben selbst auch daran zu halten und unterstütze auch die Erstellung einer deutschen Blogiquette. Wie wäre es mit einem Wiki dafür?
08.08.2005, 19:17 Uhr
Sehr geehrter Herr Hiegl!
Im Rahmen meiner Abschlussarbeit am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwigs-Maximilians-Universität München führe ich eine Befragung unter Webloglesern zum Thema “Glaubwürdigkeit von Weblogs” durch. Es handelt sich um eine der ersten wissenschaftlichen Untersuchungen zum Phänomen Weblogs in Deutschland.
Es soll geklärt werden, ob Weblogs in gewissen Punkten wie Fairness oder Unvoreingenommenheit bereits als ähnlich vertrauenswürdig und kompetent gesehen werden wie traditionelle Medien und in welchen Punkten große Unterschiede herrschen. Darüber hinaus wird mit der Befragung untersucht, welche besonderen Qualitäten Weblogs aus Sicht der Rezipienten haben und welchen Stellenwert diese für die Nutzer spielen. Anhand der Ergebnisse soll anschließend eine Prognose über das zukünftige Gewicht von Weblogs in der Medienlandschaft gefällt werden.
Sie würden mich sehr unterstützen, wenn Sie innerhalb der kommenden Tage auf Ihrem Weblog einen Link zu meinem Fragebogen setzen, da ich auf eine rege Teilnahme angewiesen bin, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen.
Der Link zum Fragebogen lautet:
http://web71.businessbox3.server-home.net/lisa/
Ganz herzlichen Dank für Ihre Mühe!
Falls Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie mich bitte!
Viele Grüße,
Lisa Sonnabend
Netter Fragebogen, welchen man in ner viertel Stunde gut durch hat. Ich hoffe ich bekomme dann auch prompt die Ergebnisse, wenn sie vorhanden sind ;-)
31.07.2005, 10:07 Uhr
Gestern abend war ich noch in Mr. & Mrs. Smith. Der Film hat sich sofort in die Liga meiner absoluten Lieblingsfilme gespielt. Action, Witz und Story in optimalem Verhältnis gemischt mit einer erstklassigen Besetzung (Brad Pitt, Angelina Jolie, Vince Vaughn) ergibt einen sehr unterhaltsamen Streifen - Eheberatung inklusive.
Dieser Film hat verdammt viele lohnenswerte Zitate und wird wohl später auch meine (lächerlich kleine ;-)) DVD-Sammlung erweitern. Anschaun!
26.07.2005, 14:57 Uhr
heute.de berichtet über Blogs: Web-Blogs: Offenheit führt sogar zu Entlassungen. Auch wenn die Überschrift auf BILDniveau etwas anderes vermuten lässt, ist der Artikel recht fair und macht deutlich, dass die Schuld nicht bei den Blogs liegt, sondern am unbedachten Umgang mit ihnen. Ähnlich ließe sich titeln:
Messer: Schneiden führt sogar zum Tod
Ich betone immer wieder, dass der Umgang mit Blogs überlegt sein will. Man kann und darf nicht alles äußern was man auf dem Herzen hat. So benötige ich einen Disclaimer und werde mich hüten Firmeninterna zu veröffentlich. Für die Herkunft von J9 habe ich extra davor den Zitierten um Erlaubnis gefragt, worauf er bei der Entwicklungsabteilung nochmals nachgehakt hat, in wie weit das veröffentlich werden kann.
Ebenso versuche ich mich an die IBM Blogging Policy and Guidelines zu halten, welche eine Art Knigge für’s Bloggen darstellen. Dazu gehört
Respect your audience. Don’t use ethnic slurs, personal insults, obscenity, etc., and show proper consideration for others’ privacy and for topics that may be considered objectionable or inflammatory such as politics and religion.
Deshalb kann ich als Fazit sagen: wer durch den Inhalt seines Blogs eine Kündigung oder ähnliches bekommt ist absolut selbst schuld. Und das muss man auch Jugendlichen, die bloggen, klarmachen.