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Martin Hiegl en Blog

hiegl.net Traffic-Report

Schon lange wollte ich schreiben, wie das Jahr 2007 für hiegl.net verlief. Leider kam ich bisher nicht dazu, doch das wird jetzt nachgeholt. Vorweggenommen war es aus meiner Sicht ein erfolgreiches Jahr, die Besucherentwicklung kennt eine deutliche Richtung und zwar nach oben. In den meisten Monaten waren mehr als doppelt so viele Besucher hier, als im Vorjahreszeitraum. Ausnahmen waren die 2006 enorm starken WM-Monate Mai und Juni und der Anfang vom Jahr, als ich mich für eine Zeitlang aus dem Google-Index kickte. Ab Mitte des Jahres sind die Zahlen wieder etwas gesunken: Um einen Trend für dieses Jahr auszumachen, warte ich bis zum Ende des ersten Quartals. Der Fberuar hat gegenüber dem Januar jedenfalls ein kleines Wachstum gezeigt. Im Folgenden die Monatsübersicht von 2007 und zum besseren Vergleich auch von 2006 ab April.

2007 (Jan-Dez)

2006 (Apr-Dez)

Das Aufgebot

Heute haben wir unsere standesamtliche Trauung angemeldet. Nachdem wir alle Dokumente schon zusammengesucht hatten, ging das ziemlich flott. Eigentlich gibt es in Deutschland keine großen Hürden für die Eheschließung, abgesehen vom Verwandschaftsgrad oder schon bestehenden Verhältnissen. Ein paar Dinge wie zum Beispiel der Ehenamen und das Terminliche werden besprochen, wenn man ein Familienbuch will, darf man sich eines aussuchen, alle Daten werden nochmals vorgelesen und schwupps, nachdem man mit dem vollen vollen Namen (zum Glück heiße ich nicht Hadschi Halef Omar) unterschreibt, ist die Sache geritzt. Ok, natürlich muss man auch noch zahlen.
Netterweise haben wir noch ein kleines Kochbuch mit viel Werbung und einen Parkfreischein für die relevante Zeit bekommen. 20 Minuten und wir konnten wieder gehen.

Dokumentenflut

Vor allem viele ältere Menschen haben Probleme in der Datenflut des modernen IT-Zeitalter durchzublicken, während anscheinend jüngere Menschen häufig Probleme haben die Daten zu bewerten. An dieser Stelle möchte ich auf meinen Artikel Getting E-Mail Done hinweisen. Gestern ist mir auf jeden Fall wieder bewusst geworden, dass Informatonsflut eben keine Erfindung der Bity und Bytes ist, sondern schon in Schwarz auf Weiß lange vorhanden war und weiter besteht. Nachdem ich meine Steuererklärung fertig gestellt habe, habe ich begonnen meine ganzen Papiere wieder zu sortieren. Früher hatte ich eine alphabetische Ordnung, doch die macht mit wachsendem Umfang immer mehr Schwierigkeiten und irgendwann muss man doch fast alles durcharbeiten, weil man nicht mehr weiß, ob man Unterlagen bei Auto, Fiat oder Punto eingeordnet hat. Deshalb habe ich nun über die alphabetische Ordnung im kleinen eine Kategorisierung gelegt. Ok, bei obigem Beispiel hilft das nicht wirklich weiter, da die Dokumente im Sonstiges-Ordner sind, aber nun muss ich zumindest nicht mehr mehrere Ordner nach der richtigen Stelle durchsuchen.

Friseurtermin

Ich war schon seit Jahren nicht mehr bei einem Friseur. Also das bedeutet jetzt nicht, dass ich lange Haare habe - im Gegenteil. Ich habe sie mir bisher halt immer selbst geschnitten, durch meine allerliebste V oder zuvor meine Mutter schneiden lassen. Rasierer in die Hand, scccchhhrrrrscht drüber und fertig. Gestern habe ich mir dann überlegt, dass ich auch mal wieder zu ‘nem Profi gehen könnte und der meinem lichten Haar vielleicht auch Form geben könnte, so dass ich wieder ein Frisur habe und nicht nur Haare. Deshalb habe ich heute einen Termin bei Haar Ramp ausgemacht. Gekommen bin ich auf die durch ‘ne simple Google-Suche, was wieder zeigt, wie wichtig die Präsenz im Internet für solche Dienstleister ist.

Upgrades für Risa

Redesign

Im ersten Schritt merkt man noch nichts von einer Änderung in Richtung Magazin, aber das ist auch eine längere Entwicklung, welche der Blog vollziehen muss. Stattdessen habe ich das Theme so angepasst, dass die gleichen features wie bei meinem alten Layout zu Verfügung stehen. Als Test erstmal nur drei volle Beiträge auf der Startseite und zehn weitere als Überschrift in der zweiten Sidebar. Eigentlich war das Theme nur in Graustufen, aber durch die gelben Akzente bekomme ich etwas mehr Dynamik rein. Da muss ich auch noch etwas bei den Kommentaren tun bzw. der Darstellung der Beiträge selbst auch. Außerdem kommt eine anständige Archivseite mit Monatsarchiven, Tagcloud und Kategorien. Für weitere Anregungen und Ideen bin ich empfänglich und dankbar. ;-)

Optimales Theme für mich gefunden

In letzter Zeit habe ich mich viel nach magazinartigen WordPress-Themes umgeschaut. Dabei sollte es nicht 100% als Magazin ausgerichtet sein, wo man nur einen bis drei Beiträge auf der Startseite hat, sondern eine Mischung aus traditionellem Bloglayout und modernem Magazinstyle. Die beste Übersicht dazu bekommt man aktuell beim themeplayground. Dort wird selbst The Morning After genutzt, mit welchem ich in den letzten Tagen auch etwas herumexperimentiert habe. So wirklich zufriedenstellen konnte es mich allerdings nicht. Dafür bietet mir Grid Focus von 5ThirtyOne genau das, was ich suche - die perfekte Kombination aus Blog- und Magazinstyle. Leider werde ich nicht so schnell Zeit haben es auf mich anzupassen, aber ich habe vor es auf jeden Fall noch im Februar hier einzusetzen.

Kategorisierung

Wie angekündigt möchte ich meinen Blog besser ausrichten und nicht mehr so chaotisch vor sich hin plätschern lassen. Das bedeutet zu aller erst eine grobe Kategorisierung der Beiträge. Das ist bei einem Blog nicht ganz einfach. Viele Artikel lassen sich nicht ohne weiteres in eine einzige Kategorie pressen und andere scheinen wieder in gar keine zu passen. Das ist natürlich auch ein Grund für die schnelle Verbreitung der Verschlagwortung, mit welcher ich ja aber auch so meine Probleme habe. Zudem dient eine Verschlagwortung eher der besseren Archivierung, als der besseren Ordnung.
Aktuell sortiere ich alle meine Beiträge in folgende Standard-Kategorien ein:

Und für zwei alte Serien je eine eigene Spezial-Kategorie

Fast die Hälfte der Beiträge hab ich bereits eingeordnet, da liegt noch einiges an Arbeit vor mir.

Neuaufstelllung von hiegl.net

Das Theme, welches ihr aktuell hier seht heißt The Morning After und ist von The Masterplan. Es bietet meines Erachtens eine ausgezeichnete Grundlage für eine gewisse Ummodellierung hier. Ich werde zwar einiges an Arbeit in die Anpassung des Themes und vor allem auch die Anpassung des Contents stecken müssen, aber mein Ziel ist es, das Blog magazinartiger auszulegen, wie es ja gerade auch Mode ist. Wie immer bei mir wird das ein länger andauernder, offener Prozess sein. Feedback und Ideen sind jederzeit erwünscht.

Sales: Ich bin Vertriebler

Wie schon vor längerem angekündigt, werde ich hier auch mehr und mehr von meinem Job und Vertrieb im Allgemeinen schreiben. Dazu möchte ich zuerst einmal erklären, aus welcher Position ich schreibe und dazu auch etwas die Vertriebsstruktur der IBM in Deutschland vorstellen.
Grob gesagt gibt es bei der IBM, wie wohl bei den meisten derart großen Unternehmen, zwei Arten von Vertriebsbeauftragten: die Sektor-VBs und die Brand-VBs, wie sie bei uns bezeichnet werden. Die Sektoren oder Branches repräsentieren den Markt im Unternehmen - IBM hat zum Beispiel aktuell 18 solche Bereiche. Die Brands vertreten dagegen die konkreten Produkte*. Die Hardwaresparte wurde erst Anfang diesen Jahres umgebaut, um besser aufgestellt zu sein, so dass sie nun ebenfalls die Marktsicht abbildet.
Als Deep Computing Sales Specialist, wie meine Aufgabe im IBM-Jargon heißt, bin ich eben in dieser Hardwaresparte aufgehoben. Mein Team ist eine Overlayfunktion, welche das High Performance Computing vorantreibt. Ich selbst habe zusammen mit einem Kollegen ein festes Kundenset im öffentlichen Umfeld - Public.

* Dienstleistung zählt hier auch als Produkt

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