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Martin Hiegl en Blog

Sales: Der Lokalpatriot am Telefon

Ein berliner Kollege rief einmal bei einem mittelständischen* Kunden** in Bayern an:

Vertriebler: Guten Tag, mein Name ist Schulz von der IBM Deutschland und …
Bayer (unterbricht): Wo sitzen Sie?
Vertriebler: Ich sitze in Berlin. Ich …
Bayer (unterbricht): Zahlen Sie in Bayern Steuern?
Vertriebler: Nein. Ich …
Bayer: (unterbricht): Dann auf Wiederhören!
Bayer (legt auf).

* “Mittelstand” oder auch SMB ist ein weites Feld - dazu irgendwann mehr.
** Unter Kunden versteht man alle potentiellen Kunden.

Outlet-Tour

Am Samstag machten wir einen kleinen Ausflug nach Ingersheim und Walheim. In Ingersheim befindet sich der Tracta Olymp Lagerverkauf und in Walheim der Sioux Lagerverkauf. Ausbeute waren dann vier Hemden (30% und 50% billiger) und 2 Paar Schuhe (40% und kA billiger). Nett bei Tracta sind auch immer die heruntergesetzten 2. Wahl Hemden mit Webfehlerchen, welche sich dann entweder in einem Bereich befinden, welcher sowieso in der Hose steckt, oder quasi nicht sichtbar sind. Eigentlich wollte ich mir nur ein Paar Schuhe kaufen (und zwar diese), doch dann hat Uli mich noch zu einem Paar überredet, bei denen ich zur Sicherheit an der Kasse fragte, wie es mit Genehmigungspflicht und Waffenschein und so aussieht.
Neben Metzingen kann ich die beiden Lokationen als Shopping-Ziel in der Gegend sehr empfehlen.

Hochzeit: Einladungen - check!

Wieder eine Etappe in den Hochzeitsvorbereitungen genommen. Die Einladung (vielleicht später ein Foto) sind fertig gestellt und gehen morgen mit der Post raus. Den Caterer haben wir auch diese Woche schon angerufen und vorgewarnt. Jetzt müssen die Gäste nur noch zusagen. Achja, die standesamtliche Trauung werden wir wohl auch diese Woche noch anmelden - oder nächste. Mal schaun. ;-)

Heirat - eine einzige Bürokratie

Wer denkt es wäre einfach zu heiraten, der irrt ziemlich. Genaugenommen ist es sowohl bei der standesamtlichen als auch bei der kirchlichen Trauung eine einzige Serie an Bürokratie. Der erste Punkt ist schoneinmal, dass vor einer kirchlichen Trauung eine standesamtliche erfolgen muss. Ok, kein Problem, also schnell zum Standesamt, einen Termin ausmachen und weiter zur Kirche. Aber halt, beim Standesamt werden erst eine ganze Reihe an Dokumenten verlangt: zuerst natürlich die Personalausweise, dann eine neu ausgestellte Abstammungsurkunde (bekommt man beim Geburtsstandesamt) und eine neu ausgestellte Aufenthaltsbescheinigung, sofern man woanders wohnt. Letzeres dient aber eigentlich nur dazu, nachzuweisen, dass man ledig ist. Wenn man das erste Mal heiratet, wird außerdem eine neu ausgestellte beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der Eltern verlangt - bekommt man beim Standesamt, bei welchem die Eltern geheiratet haben. Was ist eigentlich, wenn die Eltern nie geheiratet haben oder man nicht mehr mit ihnen zu tun hat oder man gar Waise ist?
Ok, auf jeden Fall sollte mit all diesen Dokumenten einer Anmeldung der Eheschließung nichts mehr im Wege stehen. Wir werden es im Januar mal ausprobieren.
Damit wäre das weltliche ja wohl erledigt und das Theater hat ein Ende, aber nein, die Kirche begnügt sich auch nicht mit dem himmlischen und es fängt von vorne an. Besonders spassig ist es, wenn man in einer gemeindefernen evangelischen Kirche eine so genannte katholische Trauung mit evangelischem Beistand haben möchte und der katholische Priester von wieder ganz woanders kommen soll. Da ist zuersteinmal eine Anmeldung bei der evangelischen Gemeinde notwendig - glücklicherweise wollte der gute Dekan keine weiteren Unterlagen von mir für sein Protokoll. Dann muss man aber auch bei der katholischen Gemeinde vorbeischaun, die zwar nichts mit der Trauung zu tun hat, der man jedoch zugeordnet ist. Dort muss ebenfalls ein Protokoll aufgenommen werden, wobei allerdings Unterlagen wie die oben schonmal genannte Aufenthaltsbescheinigung notwendig sind - zumindest für den evangelischen Part. Was da sonst noch auf uns zukommt, werden wir im Januar herausfinden.

2007

Es war ein großartiges, ereignisreiches Jahr für mich. Gleich zu Anfang musste ich im Januar meine Studienarbeit abgeben, bevor es für die Diplomarbeit nach Köln zur BWI ging. Ende April habe ich sie dann abgegeben - die Note erhielt ich allerdings erst fast ein halbes Jahr später im September. Im Mai ging es in mein letztes Semester, welches Ende Juni sich auch schon wieder dem Ende neigte. Mitten im Semester fand das BarCamp Hamburg statt, eine beeindruckende (Un-)Konferenz, auf der ich endlich zahlreiche Webbekanntschaften persönlich kennenlernte. Außerdem wurde kurz davor V aus LG und ich führte die neue Kategorie Hochzeit ein. Zum Ende des Monats ging dann meine V für einen Paxiseinsatz nach Budapest und ließ mich zwei Monate allein Zuhause, was mir auch viel Zeit zum Lesen oder Wii-Spielen gab. Im Juli bloggte ich einen meinen erfolgreichsten Artikel: 24 auf schwäbisch.
Besonders wichtig war während dieser Zeit auch die Jobsuche für mich. Schon während der Diplomarbeitsphase im März begann der Übernahmeprozess bei IBM mit dem Ziel alle BA-Studenten anzustellen. Nachdem sich die erste Zusage durch Umstrukturierungen in Luft auflöste, bekam ich Anfang August den erlösenden Anruf, dass ich blau bleibe. Direkt die Woche drauf fing ich auch gleich an, bevor es endlich wieder in wohlverdienten (der letzte Urlaub lag schon zwei Jahre zurück) Urlaub nach Budapest ging - der ist schnell zusammengefasst.
Nach dem Urlaub war der Autokauf ein großes Thema für mich, das ich im September zum Glück schnell erfolgreich abschließen konnte. Mit meinem neuen Job stieg zudem die Anzahl IT-lastiger Beiträge im Blog, was sich sicher auch weiter fortsetzen wird.
Was ich bisher nicht im Blog erwähnte, war die Angst, die mich das ganze Jahr bis zum 1. Oktober begleitete. Dies war das Datum, zu welchem mich die Bundeswehr letztmöglichst einziehen konnte und schon früh im Jahr meldeten sie sich, dass sie die EUF nachholen wollten, was sich zum Glück sehr lange verzögerte. Bei der EUF sagte ich, dass ich ggf. Borddienst verrichten möchte und dann hörte ich nie wieder etwas von ihnen.
Im Oktober bekam ich dann endlich mein Diplom verliehen und das Arbeitsleben fing so richtig an - noch bevor ich im selben Monat 23 wurde. Ein tolles Gefühl, auch wenn der Anfang vor allem aus Zuhören, Nachfragen, Notieren und Lernen besteht. Im November schließlich bekam ich meine erste “eigene” Ausschreibung und gewann diese Anfang Dezember auch. Ein schöner Abschluß für ein wichtiges Jahr - und was habt ihr so getrieben? ;-)

(Über-)Lebenszeichen

War ‘ne heftige Woche mit vielen Telefonten über den großen Teich und kleinen Kanal. Da war ich froh, dass das letzte Angebot an deren Erstellung ich beteiligt war für dieses Jahr heute abend abgegeben werden konnte, auch wenn es zum Schluß sehr stressig wurde. Naja, und heute mittag hat dann das Kratzen im Hals begonnen, welches sich nun zu einem einzigen Brennen weitergesteigert hat. Das bedeutet ich sitze hier jetzt mit ‘nem heißen Tee, Medikamenten und dick eingemümmelt vor dem Rechner (nimmer lang). Ich versuche mich jetzt möglichst noch vor Weihnachten auszukurieren, gehe dabei aber davon aus, dass ich mich hier davor nicht mehr melden werde. Euch, meine lieben Leser, wünsche ich besinnliche und erholsame Feiertage, unabhängig davon ob ihr sie als religiöses Fest oder als willkommene Auszeit annehmt oder sogar arbeiten müsst.

hiegl.net auf Spiegel Online verlinkt

Ich habe erst heute bei der Durchsicht der Google Analytics Statistiken von diesem Blog gesehen, dass ich von Spiegel Online im Kasten “Zum Thema im Internet” (unter den Artikeln) verlinkt wurde - eigentlich zwei Mal, aber es ist der selbe Artikel einmal unter Kultur-Gesellschaft und einmal unter Netzwelt-Mobil. Große Auswirkungen auf meinen Traffic hat das nicht gehabt - seit dem 9. November kamen lediglich 264 Besucher über diese Links zu meinem Artikel zu den iPhone Tarifen. Ich fühle mich trotzdem geehrt.

Adventskalender für die B-Blogger

Die deutschen Startups lernen hinzu - Hitflip hat Adventskalendeer an Blogger aus der zweiten und dritten Reihe versand. Dabei stand nicht einmal die Aufforderung darüber zu bloggen, sondern nur das neue Portal (”Schwester von Hitflip”) Hitmeister zu besuchen. Wir B- und C-Blogger sind natürlich leichter zu ködern und schreiben auch schon bei einer so kleinen (aber netten) Aufmerksamkeit. Egentlich wollte ich nicht darüber schreiben und werde jetzt auch nicht mehr zu Hitmeister sagen, aber nach der Recherche wer noch so alles einen bekommen hat (bzw. dann auch darüber gebloggt hat), musste ich das hier doch loswerden.
Btw. im Kalender steckt meine Lieblingsschokolade.

Losglück

Nicht nur die deutsche Nationalmannschaft hat Glück gehabt, sondern ich auch. Die Nationalmannschaft darf sich auf eine - wie es so schön heißt - machbare Gruppe bei der Europameisterschaft freuen (Polen, Kroation und Österreich) und ich auf ein Xing Networking Packet (keine Ahnung, was da drin ist - hoffentlich ist ein Visitenkartenetui dabei). Während die EM-Gruppe in Luzern ausgelost wurde, war mir das Glück (vermutlich) in Hamburg holt. In ihrem Blog hat Xing zur Eröffnung des XING’s merchandising shop das Packet verlost und wie Angela Rittig in den Kommentaren (und mir per PN) schrieb - war ich der Glückliche. Danke! Freut mich!

Mein Arbeitsplatz II

Der Campus, in welchem zur Zeit die Hauptverwaltung der IBM residiert, wurde nach seinem Architekten Egon Eiermann in Eiermann Campus (um)benannt. Gestern wurde in der Stuttgarter Zeitung gemeldet, dass der bisherige Besitzer, die Hamburgische Immobilienhandlung (HIH), Anfang des Monats den Campus überraschend an eine amerikanische Gruppe verkauft hat. Bisher war der Plan eigentlich, einen Nachmieter für die IBM, welche 2009 nach Ehningen umzieht, zu finden. Auf der Werbeseite lohnt es sich auf jeden Fall mal den Werbefilm für den Eiermann Campus anzuschaun. Wirklich beeindruckend wo ich da arbeite ;-)

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