Wii: Resident Evil 4 - erste Kritik
Letzte Woche habe ich mir für knapp 40 Euro das Spiel Resident Evil 4 für die Wii (offizielle EU-Seite) gekauft. Es handelt sich dabei um ein Spiel, welches letztes Jahr bereits für den PC, die Playstation 2 und den Gamecube erschienen ist und nun auf die Wii portiert wurde. Besonderer Aufmerksamkeit gilt da natürlich der Umsetzung der Steuerung - ich bin (fast) begeistert. Nach einem gewissen Zeitraum, den ich vor allem als Konsolenanfänger im Allgemeinen und Wii-Anfänger im Speziellen brauchte, läuft es nun flüssig von der Hand. Ich bin noch nicht durch, aber da ich schon öfters dachte, dass ich mich dem Ende nähere und es dann doch weiterging, jetzt schon meine Kritik zu Steuerung und Spielinhalt.
Die Steuerung
Als pensionierter Computerspieler fehlt mir etwas die Flexibilität und die Präzision. Um die Waffe zu wechseln, muss man immer seinen Koffer aufmachen, was inzwischen bei mir aber auch ohne Nachdenken funktioniert. Die Präzision fehlt mir beim Zoomen mit dem Gewehr, wo man mit dem kleinen Joystick vom Nunchuk bestimmt wohin man schaut/zoomt. Weiter gefällt mir nicht, dass das Laufen und Umschaun keine unabhängige Funktionen sind - so kann man nicht während dem Laufen schießen. Man läuft mit dem Joystick vom Nunchuk und hat dabei einen festen Blickbereich. Wenn man die Waffe anlegt, wird mit dem Joystick allerdings der Blickbereich verändert und mit der Remote kann man innerhalb dieses Blickbereiches zielen. Man kann weder springen noch sich ducken, ausschließlich gehen und schnell laufen. Wenn man irgendwo drüber oder hinauf muss, muss man sich nur davor stellen und es erscheint ein Hinweis, dass man A drücken muss um zu springen/klettern/kriechen/whatever.
Spielinhalt
Viel zur Story möchte ich hier nicht schreiben, dass lässt sich auch woanders nachlesen - mir geht es um das Spiel. Und da hat sich in diesem Genre einiges getan. Sehr abwechslungsreich bekommt man Rätsel, Massenmetzelei, Bosse, Suchaufgaben und ähnliches geboten. Dabei steigert sich der Schwierigkeitsgrad immer weiter. Glücklicherweise kann man nicht wirklich sterben, sondern hat die Möglichkeit bei einer vorhergehenden Tür oder ähnlichem es nochmals zu versuchen - allerdings kommen die Tode in die Statistik (ich veröffentlich meine nicht ;-)). Ich habe erstmal angefangen auf leicht zu spielen und trotzdem find ich es ziemlich schwierig - im Moment geht mir immer die Munition aus.
Nervig, aber wohl nicht unüblich sind die einzelnen Speicherpunkte, welche eine Planung der Beendigung des Spiels erfordern. Man kann also nicht kurz für 10 Minuten spielen und dann etwas anderes machen. Da fällt mir ein, dass auch auch gar kein Beenden gefunden habe - scheinbar muss man immer den Power-Knopf betätigen um das Spiel zu beenden. Ist das normal bei Konsolen?

5 Kommentare - Kommentieren
1 Michael Wöhrer
Meine Konsolen-Phase ist zwar schon etliche Jährchen her (damals u.a. Nintendo 64, SNES etc., v.a. bei Kumpels gezockt), aber da war es schon immer üblich: keine Ladezeiten sondern Spiel reindrücken, einschalten, loslegen. Nach dem Spiel einfach ausschalten oder Stecker ziehen :)
25.07.2007, 0:11 Uhr
2 Michael Wöhrer
Hmm, CSS für blockquote ist wohl nicht in den Kommentaren definiert oder wurde durch die Blogengine rausgeworfen, daher ist oben leider mein Zitat nicht als solches erkennbar :(
25.07.2007, 0:14 Uhr
3 Martin Hiegl
Jetzt isses - war irgendwie kein blockquote drauf. Ich sollte mich endlich mal um des Layout der Kommentare kümmern ;-)
25.07.2007, 0:24 Uhr
4 Thomas Schimana
Das mit dem Speichern, nervt schon bei Zelda sehr stark. Ich möchte manchmal einfach für eine halbe Stunde spielen. Denke da müssen die Softwareentwickler bei der Wii etwas umdenken. Sind halt dann doch andere Gewohnheiten bei den Spieler, als z.B. bei einer Xbox…
25.07.2007, 8:50 Uhr
5 Oliver Muenk
Danke für die Beschreibung!
Heute ist meine Wii auch angekommen! :-)
25.07.2007, 13:56 Uhr
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