User Generated Content - Der Eigennutz der User
Wie versprochen werde ich in diesem Beitrag zu einer Art des Einsatzes von User Generated Content bei Nicht-Ausbeutung der User schreiben. Wie der Überschrift zu entnehmen ist, spreche ich vom Eigennutz für die User. Dieser ist bei allen Webdiensten gegeben, bei welchen der Nutzer nicht nur durch den Content, die erstellten Inhalte anderer Nutzer profitiert, sondern auch vom Webdienst selbst etwas bekommt. Am häufigsten ist dabei die Bereitstellung von Webspace, Traffic und der Möglichkeit sich darzustellen. Beispiele hierfür sind wieder die erfolgreichsten Plattformen wie YouTube und Flickr. Es gibt nur wenige Web 2.0-Dienste, welche ohne diesen Eigennutz erfolgreich sind, wie zum Beispiel Digg, bei welchem man allerdings möglicherweise das Renommé, welches der User bekommen kann, als Eigennutz bezeichnen könnte. Dies ist auch der Grund warum ich nicht an den Erfolg der kleinen, deutschen Webdienste wie Qype oder Townster glaube - der Eigennutz beim Erstellen des Inhalts fehlt bisher. Aber auch wenn da nicht noch mehr kommt, sehe ich noch eine Möglichkeit für diese Dienste, ihre Nutzer nicht auszubeuten und erfolgreich zu werden. Diese Möglichkeit, die Beteiligung der Nutzer am Erfolg, werde ich in meinem nächsten Beitrag zum Thema beschreiben.
Die Artikel zum Thema
- User Generated Content - Die Erklärung
- User Generated Content vs. Crowdsourcing
- User Generated Content - Der Eigennutz der User
- User Generated Content - Die Beteiligung der User am Erfolg

4 Kommentare - Kommentieren
1 Gleb Tritus
Hallo Martin,
ich kann das Posting nur unterschreiben: Content kann man vom Nutzer nur (erfolgreich) verlangen, wenn er dafür einen gewissen Mehrwert bekommt.
Viele Grüße,
Gleb (Townster)
15.06.2007, 11:55 Uhr
2 Stephan Mosel (Qype)
Also so klein ist Qype nun auch wieder nicht. ;)
Ich nenne es nicht Mehrwert, aber in der Tat wollen Qyper/-innen natürlich etwas von ihren Aktivitäten haben. Darüber denken wir sehr viel nach. Momentan würde ich sagen, dass es eben die Möglichkeit sich selbst darzustellen und über eigene Erlebnisse zu berichten beinhaltet, und die eigene Meinung dabei eben auch etwas zählt bzw von den eigenen Kontakten sowie auch anderen Nutzer/-innen gefunden und auch wahrgenommen wird. Das ist bei kleineren Blogs mit weniger Leser-/innen zB so nicht der Fall, da der Content nicht bei einer gezielten Suche auf einer zentralen Plattform gefunden wird.
18.06.2007, 11:09 Uhr
3 Martin Hiegl
Jo, klein war hier nur in Bezug zu Flickr und Youtube gemeint.
Naja, ihr wollt ja aber auch nicht eine Plattform von Selbstdarstellern werden, oder? Ich bin gespannt, was ihr euch noch einfallen lassen werdet.
18.06.2007, 11:12 Uhr
4 Stephan Mosel (Qype)
Ok, im Bezug zu Youtube und Flickr kann man uns sicher *noch* als klein bezeichnen. ;-))
Selbstdarstellung ist jetzt in der Tat nicht unser eklärtes Ziel, da kommt noch einiges in nicht so ferner Zukunft.
18.06.2007, 12:00 Uhr
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