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Martin Hiegl en Blog

Nachlese: Barcamp Hamburg

Gestern nach um zwei war für mich das GründerBarcamp Hamburg dann wirklich abgeschlossen, als ich endlich im eigenen Bett wieder die Augen schließen konnte. Es war auf jeden Fall ein sehr geiles Wochenende. In diesem Beitrag möchte ich ein bisschen Nachlese betreiben und das Wochenende aus meiner Sicht aufbereiten. Weitere Berichte findet ihr im Barcamp-Wiki.

Persönlich
Zuallererst hier nochmal ein großes Dankeschön an Jan für das TAXI nach Hause, in welchem mit ihm, Oli und Andreas das Barcamp für uns weiterging. Dank ihm und auch meinem Bruder, bei welchem ich in HH untergekommen bin, hat das ganze Logistische für mich einwandfrei funktioniert.

Neben den Sessions war für mich vor allem das Networking, wie es auf neudeutsch so schön heißt, wichtig. Endlich bekam ich die Möglichkeit etliche Personen, mit denen ich schon im Internet zu tun hatte, persönlich kennengelernt, so dass ich in Zukunft weiß, wer hinter dem Namen steht. Aber auch etliche neue Kontakte sind entstanden und ich hoffe, dass ich auch ein paar Leser für mein Blog gewinnen konnte.

Negativ waren aus persönlicher Sicht meine Allergiesituation und die Wii. Ziemlich überraschend hat mich der Heuschnupfen voll erwischt und ich lief den zweiten Tag ausschließlich mit zu’ner Nase rum. Ein TAXI-Fahrer hat mir erklärt, dass Hamburg die dritt”grünste” Stadt in der Welt sei. Vielleicht kam es da her. Bei der Wii bin ich wohl selbst schuld, dass ich trotz Warnung mit ihr gespielt habe und nach wohl ein paar zu heftigen Bewegungen mein rechter Arm schmerzt.

Organisation
Eigentlich hat alles verdammt gut geklappt, außer WLAN und Klimaanlage. In einer Feedbackrunde ganz zum Schluss wurden dann die Vorschläge der Teilnehmer kommuniziert, wie z.B. dass die Räume auf höchstens zwei Ebenen sein sollten, dass man am Besten vor Ort isst oder auch, dass es einen Chillout-Raum geben sollte. Die nächsten Barcamps werden sicher ein paar Dinge davon aufnehmen. Das schmälert aber nicht die Leistung der Organisatoren in Hamburg, welche sicherlich das nächste Mal auch ohne Hilfe aus dem Süden auskommen (scnr).

Sessions
In obig erwähnter Feedbackrunde wurde auch von einigen die Enttäuschung über zu wenig Tiefgang und zu wenige Techniksessions hervorgebracht. Die Antwort auf sowas ist ganz einfach: bietet selbst eine Techniksession mit Tiefgang an. Ein Barcamp ist eine Unkonferenz, auf welcher die Teilnehmer selbst das Programm bestimmen und die Sessions halten. Ich dachte zuerst auch, ich komme nur als “Zuhörer” und hab als Robert mich gefragt hat spontan mit ihm ‘ne Session gemacht. Eine andere Kritik war, dass es wieder so viele Blog und das Universum, Communities und der ganze Rest, etc. gab. Die Antwort darauf ist eigentlich die selbe: jeder kann selbst entscheiden, welche Sessions er besucht und wenn ihm keine passt, soll er einfach selbst eine anbieten.

Ich war von allen (naja, fast allen) Sessions, die ich besucht habe, begeistert und konnte immens viel an neuem erfahren und viel von den “Experten” lernen. Bei der letzten Session gestern abend von Oli und Oli ging es z.B. um Web 3.0 und wir haben in einer kleinen Gruppe einfach mal angefangen uns auszuspinnen, was da so alles kommen könnte.

Versprechen
Es wird ein Barcamp Stuttgart geben.

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