Leserbrief an Stuttgarter Zeitung bezüglich ihrer geschlossenen Online-Archive
Soeben habe ich folgenden Leserbrief an die Online-Redaktion, den Online-Service, sowie die “normale” Redaktion der Stuttgarter Zeitung geschickt:
Seit einiger Zeit bin ich Abonnent der Stuttgarter Zeitung. Nicht selten verwies ich in meinem privaten Blog - hiegl.net - auch auf Artikel aus selbiger im Internet. Leider sind dabei nicht alle Artikel verfügbar und sollten sie es wirklich sein, so sind sie das nur für wenige Tage. Damit wurden sie für mich uninteressant.
Warum öffnet die Stuttgarter Zeitung nicht ihr Archiv und gibt allen die Möglichkeit, die Informationen frei zu konsumieren? Durch Werbung, welche dabei geschaltet werden könnte, würde die Stuttgarter Zeitung meiner Überzeugung nach erheblich mehr verdienen als durch die momentan bestehende Lösung, den Zugang zum Artikel zu erkaufen. Durch die Beschränkung geht viel Potential, viel Wissen und Information verloren. Ich denke es ist an der Zeit dies zu überdenken und dem zukunftsweisenden Gedanken von Open Standards und Open Knowledge zu folgen.
Wer der eigenen Zeitung etwas ähnliches schicken möchte, darf sich an diesen Zeilen gerne bedienen!

2 Kommentare - Kommentieren
1 Oliver Muenk
Du hast vollkommen recht. Ich habe mich zuletzt auch gewundert, dass ich die Artikel nicht mehr erreichen kann!
Es ist schon eine komische Art, so mit den Lesern umzugehen.
28.04.2007, 15:26 Uhr
2 Rolf Steiner
Gerne schließe ich mich den vorliegenden Zeilen an: Es ist eine medienpolitische “Dummheit”, sich vor neuen Entwicklungen zu ängstigen. In 10 Jahren werden die meisten gedruckten Zeitungen nur noch ein kümmerliches Schattendasein führen. Wenn diese “veralteten” Medien nicht anpassen, z.B. sehen, wie in den USA sich neue Öffentlichkeiten entwickeln, dann gute Nacht - auch für die StZ.
25.11.2008, 15:22 Uhr
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