Kabarett Noir im Stollwerck in Köln
Gestern abend haben meine Kollegen und ich im Bürgerhaus Stollwerck in Köln die Vorstellung Kabarett Noir besucht. Wir waren ziemlich enttäuscht. Das Schlimmste war, dass sie keinen einzigen “Vortrag” hatten, der durchgängig lustig war. Natürlich kann man das auch andersrum sehen und sagen, dass die Vorträge nicht durchgängig schlecht waren, doch ich gehe ja nicht ins Kabarett um die Gags mit meinen Händen abzählen zu können. Einer dieser wenigen Gags in einem Text zu Political Correctness:
Selbstmordattentäter sollten als Einwegterroristen bezeichnet werden.
Vieles klang auch einfach nur aufgewärmt und wiedergekaut und falls jemals eine Botschaft in den Texten war, wurde sie, bis auf wenige Ausnahmen, äußerst gut versteckt. Eigentlich bin ich Fan von schwarzem Humor, doch hier fehlte irgendwie der Witz, die Professionalität. Manche Texte machten den Eindruck von ersten Gehversuchen im Genre oder auch die private Comedy-Vorstellung zu Opas 60stem.
Die 4 Euro, die mir mein Studentenausweiß gespart hat, waren in einem Coctail in der CUBA BAR besser angelegt.