| Subcribe via RSS

Briefwechsel im Konzern

March 21st, 2007 at 20:32 by Martin Hiegl

Ein Telekom-Mitarbeiter hat seinem Vorstand eine Email geschrieben, in welcher er seinem Ärger mal so richtig Luft machte. Der Brief war scharf aber durchaus nicht beleidigend. Nun hat René Obermann geantwortet und zwar sehr sachlich, mit klaren Aussagen, wie man sie selten aus so hohen Konzernebenen hört. Ich finde seine Antwort sehr gelungen und bin beeindruckt von der Offenheit. Allerdings muss man sich fragen, warum die Kommunikation erst so über die Presse eskalieren muss, bevor man wirklich miteinander spricht. Ich würde mich nicht wundern, wenn nicht ähnliche Konversationen auch bei anderen großen Unternehmen bald folgen. Nicht zuletzt bei meinem eigenen, nach den letzten Äußerungen unseren Chefs zu einer Neuausrichtung.
Wenn die Unternehmen (interne) Executive Blogs hätten, in welchen die Vorstände direkt, offen, authentisch und vor allem klar mit den Mitarbeitern kommunizieren würden, dann wäre ein solches Theater gar nicht notwendig. Dann würde keine so große Kluft entstehen, welche das Verhältnis belastet. Mehr dazu auch in meiner Studienarbeit über Corporate Blogs.

2 Responses to “Briefwechsel im Konzern”

  1. 1 · Andreas Beck · 21.03.2007, 22:20

    Wieso wundern “wundern, wenn nicht ähnliche Konversationen auch bei anderen großen Unternehmen bald folgen”…?Dachte das ist schon am brodeln?

  2. 2 · Martin Hiegl · 21.03.2007, 23:08

    Nicht jeder Vorstand antwortet auch Briefen, die ihn erreichen (wenn sie es denn tun) ;-)

Leave a Reply

Kommentare ohne vollen Namen werden gelöscht!