Russen-Gerd schreibt Geschichte um
Altkanzler Gerhard Schröder wird von der dpa zitiert:
Russland ist seit mehr als drei Jahrzehnten ein verlässlicher Partner und wird es auch in Zukunft sein.
Russland gibt es allerdings erst seit ungefähr anderthalb Jahrzehnten (je nachdem, ob man den 12. Juni 1990 oder den 24. August 1991 nimmt).
Vor über dreißig Jahren, also 1975, gab es da im Osten noch ein großes Land namens Sowjetunion, mit welchem wir hier im Westen mitten im Kalten Krieg “kämpften”. Da war seit gerade mal zwei Jahren der Vietnamkrieg aus und wenn man an 1979 und später denkt, so kann ich nicht verstehen, in welcher Welt Schröder lebte und heute noch lebt. Schröder? Ja genau, das ist der Mann, welcher mal deutscher
Bundeskanzler war, welcher den russischen Präsidenten Wladimir Wladimirowitsch Putin für einen lupenreinen Demokraten hält, der nach der Bundestagswahl 2005 ohne Mehrheit der Sieger sein wollte und als er dann schließlich seinen peinlichen Abgang doch noch schaffte, Aufsichtsratschef des Konsortiums, welche die von ihm in seiner Amtszeit noch geförderte Ostseepipeline bauen wird, wurde. Ich habe das Gefühl, irgendwann während seiner Kanzlerschaft hat er den gesunden Menschenverstand, ja jeglichen Verstand, bei einem Staatsbesuch in Russland abgelegt und vergessen von dort wieder mitzunehmen. Oder vielleicht erst, nachdem die alten KGB-Kameraden von Putin daran herumgedoktort haben.
Aber auf der anderen Seite macht Macht möglicherweise viele Menschen einfach verrückt, wahnsinnig, irr, unzurechnungsfähig, …? Das würde zumindest auch noch einiges von über dem großen Teich erklären.

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