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Bembelkandidat

August 5th, 2005 at 11:06 by Martin Hiegl

alias Dirk Schneider ist ein unabhängiger Kandidat für den Bundestag aus Frankfurt am Main. Sein Ansatz ist im Falle der Wahl keine Partei zu vertreten, sondern seine Wähler zu vertreten. So etwas imponiert mir und unterstütze ich auch. Von mir aus könnten Parteien abgeschafft werden - es gibt andere Möglichkeiten sich zu organisieren, ohne soviel Steuergelder zu verschwenden.
Zwei weitere Gedanken zur Kanzlerwahl Bundestagswahl:
a) sollte ein Kanzlerkandidat erst nach der Bundestagswahl nominiert und ausgerufen werden dürfen und b) sollten Parteivorsitzende nicht gleichzeitig Kanzler sein dürfen (wegen der Gewaltenteilung).

3 Responses to “Bembelkandidat”

  1. 1 · Markus Scheffel · 05.08.2005, 13:53

    die system ohne parteien, nur mit volksvertretern funktioniert ja auch in der schweiz gut. die demokratie wäre wieder eine und der wille des volkes wäre direkter spür- und umsetzbar. folge: keine solch hohe politikverdrossenheit wie sie momentan bei uns vorherrscht und die wohl tendenziell noch stärker werden wird. als weiteren punkt würde ich noch volksabstimmungen miteinbringen. da muss der staat ganz unvoreingenommen die bürger über vor- und nachteile einer entscheidung informieren. ausserdem würde dann endlich richtig reformiert werden, weil keine partei da wäre, die angst haben müsste nicht wieder an die regierung zu kommen…

    die idee mit der vorstellung des kanzlerkandidaten erst nach der wahl halte ich für falsch. die leute möchten ja sehen wen sie wählen, klar spielt dann die sympathie eine nicht zu unterschätzende rolle. aber ich denke das könnte bei manchen auch ein ganz schlimmes erwachen geben, wenn man nicht weiß wer kanzler wird… (andererseits würde das die leute vielleicht motivieren sich selbst damit zu beschäftigen, wer evtl. kanzlerkandidat sein könnte…).

  2. 2 · Martin Hiegl · 05.08.2005, 14:03

    das gefährliche bei Volksbefragungen ist, dass dies quasi eher eine Medienbefragung darstellt und kurzfristige Stimmungen und Hypes eine sehr große Rolle spielen könnten.

  3. 3 · Markus Scheffel · 05.08.2005, 15:25

    jetzt sag nur, dass die derzeitugen politiker im bundestag sich dadurch nicht auch beeinflussen lassen…? ;)

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