Objektive im US-Versand kaufen
Es kann sich inzwischen richtig lohnen Fotografie-Equipment in den USA zu bestellen und nach Deutschland schicken zu lassen. B&H berechnet zum Beispiel 64,90 Dollar (41,56 Euro) Versandkosten. Besonders bei teureren Obektiven, wie zum Beispiel dem Sony SAL-70300G, macht das einiges aus. In Deutschland zahlt man um die 1900 Euro inklusive Versandkosten und Mehrwertsteuer. Je nachdem, ob man lieber bei einem Shop kaufen will, dem man vertraut auch durchaus mehr. B&H, einer der rennomiertesten Fotografie-Läden in den USA verkauft das gute Stück für 1799,99 Dollar - das sind umgerechnet am heutigen Tag 1152,80 Euro. Dazu kommen die 41,56 Euro Versandkosten und 6,7% Zoll und auf das gesamte rechnen wir auch noch 19% Mehrwertsteuer. Zusammen sind wir dann bei 1516,51 Euro.
Das sind 400 Euro weniger als man hier zahlen müsste.
Bei Objektiven lohnt sich natürlich auch immer ein Blick auf den Gebrauchtmarkt, wobei die A-Bajonett-Linsen da in den letzten Jahren auch kräftig zugelegt haben. Bei den ganzen eBay-Angeboten aus HongKong bin ich eher skeptisch, aber prinzipiell ist auch das eine Alternative zu den Wucherpreisen hier in Deutschland.

4 Kommentare - Kommentieren
1 Claudia Brusdeylins
Stimmt schon … man darf dabei aber nicht vergessen, dass man meist auch Zoll zahlen muss für die Einfuhr nach Deutschland. Bei manchen Anbietern ist der Zoll in den Versandkosten enthalten, bei den meisten eher nicht.
21.06.2008, 15:12 Uhr
2 Martin Hiegl
Auf Digitalkameras gibt es keinen Zoll. Die Mehrwertsteuer fällt natürlich immer an. Da es auf Objektive ab 175 Euro 6,7% Zoll gibt, überarbeite ich die obere Rechnung nochmal.
21.06.2008, 16:08 Uhr
3 Dusan Minic
Ja, Zoll kommt aus meiner Sicht auch noch dazu. Für Objektive wohl 6,7% (http://www.zoll.de/faq/postverkehr/postverkehr/index.html#post8). Das würde dann bedeuten: 1152,80 + 6,7%= 1230 Euros + 19 % MwSt. = 1463 + die 41,56 Versand sind etwa 1504,56 Euros - wenn ich jetzt richtig gerechnet habe. Sind zwar noch immer 400 Euro weniger. Trotzdem nicht vergessen. Außerdem weiß ich nicht, ob unsere gesetzl. Gewährleistung da auch gilt, ich glaube eher nicht. Also wenn der Hersteller keine ausreichende Garantie gibt, auch hier lieber vorsichtig sein. Naja..nur mal so.
21.06.2008, 16:11 Uhr
4 Martin Hiegl
Ja, das mit der Gewährleistung ist ein valider Punkt. Die gesetzliche gilt vermutlich nicht, aber ggf. hat das produkt 1 Jahr weltweite Gewährleistung. Sollte man natürlich zuvor prüfen.
In obigem Fall sollte sich in den 400 Euro auf jeden Fall irgendwie eine weltweite Gewährleistung unterbringen lassen ;-)
21.06.2008, 16:18 Uhr
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