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Martin Hiegl en Blog

Mein erstes HDR-Bild

HDR, das steht für High Dynamic Range und ist mehr oder weniger aktuell in aller Munde. Dabei geht es darum in der digitalen Nachbearbeitung von Fotos mehr herauszuholen, indem man Bilder mit unterschiedlicher Belichtung nimmt und kombiniert und somit die 256 Helligkeitsstufen der üblichen Bildformate austrickst. Danach geht man mit dem so genannten Tone Mapping drüber und schon kann das Bild realistischer aussehen, als es sich nach einem einfachen Knips darstellt. Natürlich lässt es sich damit auch entfremden. Um an die unterschiedlich belichteten Bilder zu kommen, fährt man entweder eine Belichtungsreihe oder aber man nutzt die Möglichkeit, welche das RAW-Format bei vielen Digitalkameras (und auf jeden Fall allen DSRLs) bietet.

Mit meiner a200 kann ich nur Belichtungsreihen mit 3 Bildern fahren, so dass ich auf die Alternative zurückgriff und mit Arperture das Bild von -2 bis +2 in 0,5er Schritten exportierte. Durch eine Belichtungsreihe, ließe sich das theoretisch noch ausweiten. Als Software nutze ich die Testversion von Photomatix und als Versuchskaninchen musste das Foto der Gnadenweiler Kapelle von letzter Woche herhalten. Nun die Ergebnisse:

Das Bild ganz ohne Bearbeitung der Belichtung (es ist um ca 1 unterbelichtet)
Das original Foto

Das Bild nach der Zusammenführung der unterschiedlich belichteten Versionen
Die zusammengefügten Versionen

Das Bild nach dem Tonemapping
Das tonemapped Foto

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