Der erste Petaflop-Supercomputer ist von IBM
Wie die Computerwoche berichtet, hat es IBM wieder geschafft. Mit dem Roadrunner vom Los Alamos National Laboratory werden sie in der nächsten TOP500-Liste im Juni auf Platz 1 stehen und zwar mit fast 3 mal soviel Leistung wie die Nummer 1 vom November, dem BlueGene/L vom DOE’s Lawrence Livermore National Laboratory. Gratulation an die Kollegen in den USA.
Der Roadrunner ist ein so genannten Hybrid-System, welches zum einen auf AMD Opteron basiert und IBM Cell-Prozessoren “Cell Broadband Engine” als Accelerator benutzt. Durch die IBM Blade-Technologie mit dem aktuellen QS21 und vor allem seinem Nachfolger, werden ähnliche HPC-Systeme auch woanders relasiert werden.
Zum Schluß muss ich auch die Computerwoche korrigieren, wenn sie schreibt:
Das Besondere an IBMs Roadrunner ist die Tatsache, dass Big Blue in diesem keine Power6-Prozessoren einsetzt.
Es ist nichts Besonderes, dass keine Power6-Prozessoren eingesetzt werden. Die sind erst frisch auf dem Markt und werden sicherlich im Juni an anderer Stelle in der Top500-Liste auftauchen (vor allem eingesetzt im SMP-System p575 und geclustert als Constellation). In der BlueGene stecken ebenfalls keine Power6-Prozessoren. Aber, bzw ABER, sowohl in BlueGene als auch in Cell steckt POWER-Prozessoren drin.

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