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Martin Hiegl en Blog

Schröder und das Geld

Wenn Gerhard Schröder Geld sieht, dann scheint sein Hirn auszusetzen. Das war früher so und ist nun auch nach seiner Kanzlerschaft so. Aus diesem Grund nun auch seine neuerlichen Attacken gegen Angela Merkel. Vor Kurzem kritisierte er in China, von dessen Außenministerium er laut Spiegel seit kurzem als Berater angestellt sei, ihre kritische Außenpolitik, in welcher sie Dinge wie Rechtstaatlichkeit, Umwelt und Menschenrechte thematisiert und sogar den Dalai Lama empfängt (Presseschau dazu in der Zeit), anstatt ausschließlich danach zu streben die deutsche Wirtschaft in China zu positionieren. Zu ihrer überfälligen Korrektur der deutschen Chinapolitik hat Henrik Bork in der Süddeutschen Zeitung einen sehr guten Kommentar geschrieben. Und am Wochenende war wieder Russland bei Schröder das Thema. Da vergaß Russen-Gerd angesichts des Gas und der möglichen Investitionen durch Gasprom, russischer Staatskonzern und auch eine Art Arbeitgeber von Schröder, in Deutschland, dass Menschenrechte, Demokratie und ähnliche Kinkerlitzchen ebenfalls wichtig sind und war Angela Merkel vor, dass sie auf Grund ihrer DDR-Biographie sich von negativen Emotionen gegenüber Russland leiten ließe, anstatt von Rationalität. Da muss man eigentlich zurück fragen, von welcher Rationalität der gute Herr Schröder da spricht und ob seine Blindheit gegenüber allem anderen, wenn es um Wirtschaft/Geld geht, nicht viel mehr ein Problem seiner Biographie ist.

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