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Martin Hiegl en Blog

TOP500: Deutscher Supercomputer auf Platz 2

In Reno auf der Supercomputing wurde in diesem Moment (ungefähr) die neue TOP500-Liste vorgestellt. Weiterhin auf Platz 1 steht der BlueGene/L von IBM im DOE’s Lawrence Livermore National Laboratory in Livermore, Kalifornien, mit 478 TeraFlop/s. Damit führt der BlueGene schon das sechste Mal bzw. dritte Jahr in Folge - die Liste wird halbjährlich aktualisiert.
Auf Platz zwei kommt dann die Überraschung (ok, für mich nicht): der zweite Platz geht nämlich an einen deutschen Hochleistungsrechner und zwar den BlueGene/P von IBM, welcher beim Forschungszentrum Jülich steht. Dieser kommt auf 167 TeraFlop/s und ist damit der schnellste Rechner Europas.
Der schönste Supercomputer Mare Nostrum (IBM, JS21 Blades) aus Barcelona kommt nicht mehr unter die ersten zehn und steht nur noch auf Platz 13.
Unter den Top10 sind 4 Supercomputer von IBM und auch die folgenden drei Plätze gehen an uns. Wenn man die ganze Liste hernimmt, so stellt IBM mit 232 fast die Hälfte der Supercomputer. Die meisten, genauer 284, dieser Hochleistungsrechner stehen in den Vereinigten Staaten von Amerika - dabei steht auf knapp der Häfte (141) ebenfalls IBM. In Deutschland sieht das leider ganz anders aus: von lediglich 31 TOP500-Computer wurden 18 von unserem Mitbewerber HP gebaut.

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