Eigentlich wollte ich diesen Urlaub keine regelmäßige Berichte schreiben, aber was Dan da auf floridacamper.wordpress.com erzählt hat mir Lust auf eigene Berichte gemacht. Tatsächlich befinden Jule und ich uns nun im der selben Zeitzone wie die vier … bloß “etwas” nördlicher.
Heute morgen hat mein Baldschwager uns auf den Flughafen nach Stuttgart gebracht; anschließend Standardboarding bei Continental mit Fragen die gerade noch vor den sexuellen Neigungen aufhören (“Wer hat ihrem Koffer gepackt?” – “SIE WAR ES, SIE WAR ES, SIE IST SCHULD, ICH KANN NICHTS DAFÜR, NEIN, ICH WAR ES NICHT!”) und selbst am Gate wird man noch gefragt ob einem wirklich nichts zugesteckt wurde (“Nein, seit ich nicht mehr mit dem Hut in der Fußgängerzone sitze, gibt mir einfach niemand mehr was.”).
Der Flug war bis auf eine miserable Landung “uneventful”. Das so genannte Economy Plus sorgt für mehr als genug Beinfreiheit, wenn man aber wegen den Notausgängen den Sitz nicht zurücklehnen kann macht das den Flug auch nicht besser. “The Descendants” ist langweilig, der vierte Underworld unterhaltsames Gemetzel, Mission Impossible gewinnt weiter an Humor ohne besser zu werden und Adele und Glee haben coole Konzerte gegeben.
Durch den Newark Airport waren wir in ner halben Stunde durch, zu Alamo mussten wir aber nach der Air Train noch ein Shuttle nehmen. Dort entschädigte uns das erste Highlight des Urlaubs: wir konnten zwischen einem GMC Acadia, einem Chevrolet Traverse und einem dritten etwas kleinere SUV wählen. Ich hab mich dann für den Chevy entschieden. Dieser ist war nagelneu – 8 Meilen auf dem Tacho und noch Fabrikgeruch im Interieur. Morgen gibt’s Bilder. Ich kann jetzt schon sagen, dass er sich großartig fährt und super bequem ist … und groß. Sehr groß.
Auf jeden Fall haben wir uns mit ihm gleich auf den Weg Richtung Neu England gemacht und bleiben – nach mehreren wunderschönen Zwischenstopps in Küstenörtchen (bspw Southport – wow!) und Abendessen bei Chili’s – die erste Nacht im Hampton Inn in Milford.
Achso, noch etwas, dass ich von Dan übernehmen werde: Die Erkenntnis des Tages: “Don’t take the Washington Bridge! Seriously, Dude.”
USA’12/1 – Tag 1 – Start nach New England
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