USA’11 – Tag 8 – Columbia River Gorge

05.08.2011

Als wir uns am Morgen mit unserem Jeep auf den Weg gemacht haben, hätte ich nicht gedacht, dass der Tag in einem Nissan endet. Ab dazu später mehr. Den heutigen Tag hat Jule ganz für den Columbia River reserviert – auf Oregon Seite hoch und auf Washington Seite wieder runter.
Nachdem wir Portland verlassen hatten, ging es einige Meilen auf der Interstate weiter bis der Historic Byway uns in die Natur führte. Diese Strecke wurde teilweise schon von Indianerstämmen als Pfad benutzt, später von Pioneers ausgetrampelt und noch etwas später dann nach und nach ausgebaut, bis irgendwann die auch für heutige Verhältnisse ordentliche Straße da war (Teer, Tunnels, stabile Brücken).
Neben der teilweise ganz hübschen Aussicht lohnt sich der Byway vor allem wegen der Wasserfälle: Latourelle Falls, M-something Falls, M-somethingelse Falls, und die Bridail Veils … wobei ich jetzt bestimmt einen oder zwei vergessen habe. In der Regel führen kurze Wege von ein bis zwei Meilen zum Fuß oder auch dem Kopf der Fälle und wenn keine Amis sich direkt davor schmeißen, können dort ganz gute Bilder entstehen.
Auf der Rückfahrt nach der Flußüberquerung in the Dalles stört auch keine Interstate mehr den Blick auf den Fluss. Dafür gibt es wenig an Land zu bewundern. Anscheinend haben Lewis und Clark diese Seite Richtung Osten gewählt. Die zwei Jungs bzw ihre Landmarks sind uns auch im letzten Jahr in Montana, Wyoming und South Dakota schon begegnet.
Überrascht hat mich der viele Wassersport auf dem Columbia. Durch die Größe und den Wind eignet er sich offenbar extrem gut fürs Surfen und Kiten. Ebenso überraschend war für uns das „Knack” als wir weiter Richtung Vancouver fuhren um uns das Fort anzuschauen. Ein kleines Steinchen meinte sich an unserer Frontscheibe verewigen zu müssen. Da wir hier ab und zu auch ungeteerte Strecken fahren und die Straßenqualität insgesamt große Unterschiede aufweisst, war uns das Risiko zu hoch mit dem Steinschlag einfach weiterzufahren. Nach einem Anruf bei Alamo riet man uns einfach in Portland an den Flughafen zu fahren und das Auto zu tauschen. Anscheinend sei ein Auto der selben Klasse noch verfügbar … nur das dieses halt reserviert war. Stattdessen wurden wir also von Standard SUV semiupgegradet auf Fullsize Crossover. Der einzig verfügbare Wagen – ein Nissan Murano – hat ein paar Features mehr (KIimaautomatik, etw. größerer Kofferraum) und dafür auch manches weniger (kein SAT-Radio, etw. niedriger). Als ich später im Internet den Unterschied der Klassen prüfte (die wollen für den FS CO normalerweise mehr haben), zeigte es tatsächlich auch, dass Alamo in Portland nun Sold Out sei. ^^
Für die Nacht blieben wir dann im Super8 in Kelso und genossen dort auch nochmal sehr gute Burger bei Applebee’s.

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