Ich habe mich in den letzten Wochen zurückgehalten über Porsche, VW und Niedersachsen zu schreiben. Wenn ich aber lese, wie manche Journalisten das Land Niedersachen und Christian Wulff feiern, läuft es mir kalt den Rücken runter.
Da komme ich mir vor wie in Russland, wenn der Staat die Unternehmen führt und das Schicksal von jetzt zwei Unternehmen durch ein vermutlich europarechtswidriges Gesetz bestimmt. Bananenrepublik und Planwirtschaft sind da passende Stichwörter.
Tatsächlich ist aus meiner Sicht der Widerstand von Niedersachsen, ja die gezielte Sabotage der Übernahme von VW durch Porsche nicht zuletzt auch unterstützt von Ferdinand Piëch, der hauptsächliche Grund, warum es nun nicht geklappt hat und beide Unternehmen nun mit einer deutlich teureren Alternative kämpfen müsse. Durch den Zugriff auf die VW-Vermögen, hätte das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden können – aber das hätte ja für Piëch und Wulff einen Machtverlust bedeutet. Zentrale des neuen Konzerns wäre ja in Stuttgart und nicht Wolfsburg und der Aufsichtsratsvorsitzende hieß Porsche und nicht Piëch.
Ob sie den jetzt wirklich abgewendet haben, bleibt fraglich. Die Fusion mit Unterstützung von einem Großinvestor könnte zuletzt nicht nur Machtverlust für die Porsche-Familie, sondern auch Machtverlust für Niedersachsen bedeuten.
Für die Unternehmen selbst und auch die Arbeitnehmer ist das nun wohl höchstens die zweitbeste Lösung – aber wer denkt schon an so etwas, wenn es um persönliche Macht geht.
Update: Christian “Ivan” Wulff versucht es ja nichtmal zu verstecken:
Für den Ministerpräsidenten ist aber offenbar undenkbar, dass die neue Führungsgesellschaft ihren Sitz in der Porsche-Stadt Zuffenhausen hat.










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du schreibst leider immer seltener, aber dafür bin ich fast immer so gut wie einer Meinung bei deinen Beiträgen.
Das war wieder treffend!
Tut mir leid, ich versuche mich zu bessern =o) Versprochen! Und danke!