Die aktuelle IBM-Kampagne Smarter Planet hebt hervor, wie Informationstechnologie unsere Zukunft besser machen kann. Aus der aktuellen Presseinformation zum neuen iDataPlex-Supercomputer beim PIK:
Die hohe Rechenleistung ist heute unverzichtbar: Simulation im Computer ist neben Theorie und Experiment zur dritten Säule der Wissenschaft geworden. Schwerpunkt der Forschung am PIK ist die Modellierung möglicher Entwicklungen und Auswirkungen des Klimas und die Analyse der verschiedenen Szenarien. Eine Herausforderung für die Klimamodellierung besteht darin, Aussagen über möglichst kleinräumige Veränderungen und kurze Zeiträume zu treffen. Genau dafür soll das neue Computersystem eingesetzt werden.
Stürme etwa sind Wetterphänomene, die nur rund zwei Wochen anhalten. Dürreperioden können beispielsweise ein bis zwei Monate andauern. Diese Zeiträume sind für Modelle zu kurz, die üblicherweise Entwicklungen über Jahrzehnte berechnen. In einem neuen Projekt zur Extremwetter-Simulation am PIK sollen solche Einzelereignisse nun in so genannten Ensemble-Simulationen untersucht werden. Dabei wird das Auftreten eines Extremereignisses 20 bis 50 Mal simuliert. Diese umfangreichen Berechnungen lassen Rückschlüsse darauf zu, wann und wo Extremereignisse auftreten und wie sie sich auswirken könnten – wichtige Informationen für die Anpassung an den Klimawandel.
“Der globale Klimawandel ist mit seinen Auswirkungen eine der größten Herausforderungen für unsere Zukunft. Der Einsatz der IBM Lösung für die Klimafolgenforschung am PIK ist ein weiteres Beispiel dafür, wie innovative Technologien dazu beitragen, Antworten auf äußerst komplexe Fragen zu finden”, erläutert Martin Jetter, Vorsitzender der Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH.










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