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Die Anreise

October 19th, 2008 at 7:25 by Travel

Gestern (also bei euch vorgestern) morgen um 3:30 Uhr klingelte bei Uli der Wecker. Aufgestanden sind wir dann zwar erst kurz vor vier, da wir am Abend zuvor alles soweit vorbereitet hatten, aber christlich ist das aus meiner Sicht trotzdem nicht. Um dreiviertel hat uns dann Theo abgeholt und zum Flughafen gefahren (DANKE). Dort gab es drei offene Self Check-In Gepäckannhahmeschalter und nur zwei mit vollem Service – den erwarte ich aber und so haben wir uns lieber angetellt, als an den Automaten rumzuprobieren. Natürlich wareen wir trotzdem viel zu früh am Gate.
Der Flieger ging pünktlich los und war auch in Paris pünktlich. Etwas unlogisch kamen wir an Gate E an, wurden per Bus an Gate D gekarrt um dort anzustellen und nach Ausweis- und Ticketprüfung wieder an Gate E geefahren zu werden und ein erneutes Durchleuchten über uns ergehen zu lassen. Auf den Flieger in die USA mussten wir zwar nicht warten, aber als wir drin waren, brauchte er eine dreiviertel Stunde länger, bis es los ging. Endlich haben wir den europäischen Boden dann verlassen.
Der Flug war ruhig und relativ ereignislos. Viele Asiaten und viele Deutsche – ein ganzes Orchester mit Eltern, wie’s aussah – an Bord. Zweimal mediterrane Küche, die zumindest essbar war, Hancock (hätte ich mir letzte Woche doch nicht ansehen sollen) und Sex and the City (WTF???) verkürzten die Zeit etwas.
Bei der Landung hat der Pilot wohl den Praktikanten rangelassen, aber das war uns auch egal – endlich wieder unten, endlich in den USA, endlich in San Francisco. Um den ganzen Flieger dann inklusive Fingerabdrücke und Kurzbefragung abzufertigen hat diee Homeland Security bestimmt ne volle Stunde gebraucht. Durch ESTA ging es bei uns zum Glück relativ schnell und auf die Koffer muss man so danach auch nicht mehr warten.
Das Auto zu mieten war ziemlich simpel und wir konnten uns aus jeder Menge SUVs einen hübschen aussuchen. Uli hat sich für den Toyota Highlander entschieden – ich tendierte eher zu Dodge. Bei der Ausfahrt musste ich mir nochmal erklären lassen, was die N-Stellung ist. IMHO hätte man die in P aufgehen lassen können. Aber es ist nicht nur ungewohnt ein Automatik zu fahren (irgendwann fault bestimmt mein linker Fuß ab, außerdem ist es so … einfach … langweilig), auch der Verkehr ist sehr gewöhnungsbedürftig. Auf der einen Seite it es richtig schön hier zufahren, weil auf den Straßen kein Krieg herrscht, wie in Deutschland. Als erprobter Kämpfer aus dem Heimatland des Autos fühlt man sich sehr entspannt. Auf der anderen Seite wird her nicht geblinkt, sind Ampel bescheuert positioniert und an einer Kreuzung entscheidet erstmal das Recht des Früheren, bevor rechts vor links zur Geltung kommt.
Unser TomTom hat uns dann sicher zum Hotel – Nob Hill Motor Inn – geführt, zu welchem glücklicherweise auch ein Parkplatz gehört. Das Zimmer ist sauber, die Besitzer sehr freundlich und hilfsbereit (wie überhaupt quasi alle hier), die Lage optimal – was will man mehr? Achja, günstige Preise wär vielleicht ein Wunsch.
Wie es gestern weiter ging, nachdem wir uns wieder frisch gemacht haben, erzähl ich dann morgen früh (bzw. heute abend).

4 Responses to “Die Anreise”

  1. 1 · Frank Hamm · 19.10.2008, 10:47

    Ich fahre seit 2 Jahren auch in De einen Automatik mit Cruise Control – sowas von entspannt. Cruise Control (GRA – Geschwindigkeitsregelanlage) funktioniert sogar hier. Meine Füße sind beide noch dran :-)

    Hier in De fluche ich jeden Tag, weil ich mir an der roten Ampel den Hals nach oben verrenken muss, um die Umschaltung nicht zu verpassen und kein Hupkonzert über mich ertragen zu müssen :-)

  2. 2 · Van · 19.10.2008, 14:37

    Wegen den Ampeln gebe ich dir einerseits Recht – in Deutschland sieht man die Ampel vom Auto aus geschickt. ABER…da in den Staaten unsere Fußgängerampeln fast so gut wie nie funktionieren (in KY zumindest), ist es geschickt wenn man vom Gehweg als Fußgänger die (Auto-)Ampeln gut sehen kann… :)

  3. 3 · Torsten · 20.10.2008, 15:42

    Schatzi, das mit den Ampeln habe ich dir doch erzählt :-)

  4. 4 · Martin Hiegl · 23.10.2008, 04:38

    Das macht es nicht bessser, Prinzessin. Wobei ich jetzt den Hintergrund verstanden habe – aus den SUVs sieht man die Ampeln direkt an der Kreuzung tatsächlich fast nicht.

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