Mindestlohn kostet Arbeitsplätze
Jetzt ist es soweit: PIN, ein privater Wettbwerber der deutschen Post kündigt an mindestens 1000 Mitarbeiter zu entlassen und TNT und Hermes legen ihre Pläne für einen neuen Wettbwerber, der für nächstes Jahr geplant war, auf Eis. Seit langem warnen Wirtschaftsexperten vor dem Mindestlohn und prophezeien Entlassungen und Arbeitslosigkeit. Die 1000 PIN-Mitarbeiter, welche es trifft dürfen sich bei der SPD und der Gewerkschaft bedanken, welche sie lieber als Hartz4-Empfänger wie als Niedriglohn-Empfänger sehen. Sowas ist also sozial? Der abgeschlossene Tarifvertrag, welcher da ins Entsendegesetz aufgenommen wird, ist reiner Protektionismus der Post und ein Schutz ihrer Monopolstellung. Die Post, welche ebenso wie die Bahn, noch etliche Beamte beschäftigt und eine Menge Geld vom Staat bekommt, sah sich schon dem Druck von Wettbewerb ausgesetzt und kann sich nun entspannt zurücklehnen – man kann es sich weiterhin leisten teuer und unzuverlässig zu sein.
Wenn es Menschen gibt, welche für weniger Geld arbeiten wollen – was ist daran bitte so falsch? Wieder mal wäre es sinnvoll sich mit der negativen Einkommenssteuer auseinanderzusetzen …
Entschuldige bitte aber dieser Artikel ist totaler Blödsinn und nicht das, was ich von dir sonst geliefert bekomme.
Die wollten der Post Konkurrenz machen, indem sie den Leuten sowenig Lohn bezahlten, das dieser durch Steuermittel erhöht werden muss. Ihre möglichen Gewinne resultierten nur daraus das der Steuerzahler sie subventioniert.
Solche Unternehmen sollten wegen Abzocke sofort verstaatlicht und ihre Geschäftsführer wegen versuchten schweren Betruges in Haft genommen werden.
Wenn ich auf jede Umsatzmark 30 Prozent Steuergeld als Zuschlag bekomme, kann ich billiger verkaufen als Mediamarkt und Saturn. Dann mache ich die pleite. Aber das ist kein Geschäftsmodell sondern Betrug.
Die Entlassung der Mitarbeiter ist ein letzter Erpressungsversuch, den die Staatsanwaltschaft beantworten sollte.
http://w...en.html
Da muss ich Jochen Recht geben. Es kann nicht sein, dass jemand bei Wind und Wetter Post ausliefert und dann nen Stundenlohne von 1,20 € bekommt, je nach Postlage auch mal weniger. Vielleicht hätte es eine andere Möglichkeit gegeben dieser modernen Sklaverei ein Ende zu setzen, aber auch wenn die Leute jetzt entlassen werden… sie werden zumindest nicht mehr ausgebeutet.
P.s.: Es gibt übrigens noch einen Unterschied zwischen Niedriglohn und Armutslohn…
Stundenlohn von 1,20 Euro? Dann müssten die Menschen doch froh über ihre Entlassung sein, oder? Niemand wird gezwungen für einen solchen Lohn zu arbeiten und so ein Unternehmen kann auch nur so lange so einen Lohn zahlen, so lange es welche gibt, die sich dafür hergeben.
Dass der Staat bei Niedriglohn die Differenz zu Hartz4 zahlt ist wirklich ein Skandal, Jochen. Ein unnötiger Eingriff in die Wirtschaft, welcher so Theater um den Mindestlohn erst notwendig macht – ohne diese Regelung würde sowieso niemand für weniger als Hartz4 arbeiten. Das ist wieder eine Mehrfachregulierung, welche weitere Regulierung benötigt und in einem Teufelskreis endet.
Lächerlich ist außerdem, dass wir beim Mindestlohn mal wieder weit über dem Niveau der meisten unserer Nachbarländer einsteigen müssen – je höher der Mindestlohn, desto größer die entstehende ARbeitslosigkeit. Der Wikipedia-Artikel zum Mindestlohn ist sehr empfehlenswert und gibt auch Menschen die keine VWL-Vorlesung erleiden mussten kleine Einblicke in die Wechselwirkungen.