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Muttersorgen

September 10th, 2007 at 11:17 by Martin Hiegl

Offensichtlich darf man in Deutschland aber auch gar nichts zwischen 1933 und 1945 gut finden – sollte man dies öffentlich tun, dann kann das einen leicht den Job kosten, wie man am Beispiel von Eva Herman sieht. Diese hat öffentlich geäußert und bekräftigt, dass sie die Wertschätzung, welche Müttern im Dritten Reich entgegengebracht wurde, gut findet. Sicher muss man diese Wertschätzung differenziert betrachten, da es dabei vor allem auch um die arische Ideologie ging. Ich glaube allerdings, dass Frau Herman ziemlich naiv wirklich nur von der Wertschätzung an sich ganz ohne ideologischen Hintergrund sprach.
Heutzutage findet eine Anerkennung der Mutter nur noch einmal im Jahr statt, am Muttertag. Wenn sie Glück hat vielleicht auch noch ein zweites Mal an ihrem Geburtstag, ansonsten hat uns die Emanzipation soweit zurückgeführt, dass Mutter zu werden eher Entsetzen als Bewunderung in vielen Gesellschaftskreisen hervorruft. Schade.

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