Auf den Combost
Endlich hat das Drama ein Ende: combots gibt auf und will sich neu ausrichten. Es ist ja nicht so, als ob es ihnen nicht vielfach (auch von mir) vorher gesagt worden wäre, aber wenn man soviel Geld im Rücken hat, dann hört man wohl irgendwann auf zuzuhören. Eine einfache Marktstudie hätte schnell auch mit entsprechender Gewichtung gezeigt, dass so ein Dienst keine Chancen hat und es keinen Markt dafür gibt. Vielleicht kann man aus dieser Niederlage lernen, dass es nicht nur Geblubber vom Marketingprofessor ist, wenn er vom Käufermarkt spricht. Heutzutage kann man kein Produkt mehr einfach so in den Markt drücken, man muss zuhören was der Markt haben will.
Sie wollen nächstes Jahr nach einer Restrukturierung schon wieder 1-2 Millionen Jahresüberschuss erreichen. Dazu könnte es schon ausreichen die Kursgewinne der United-Internet-Beteiligung zu realisieren und das Geld sinnvoll anzulegen.
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